News Linkspartei fordert einen zweiten Corona-Bonus

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Susanne Schaper, innerhalb der Fraktion der Linkspartei im Sächsischen Landtag Sprecherin für Gesundheitspolitik, hat die sächsische Staatsregierung aufgefordert, Pflegenden in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern einen zweiten Corona-Bonus des Landes zu gewähren. Der erste über 500 Euro soll im Laufe des Dezember ausgezahlt werden.

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Das ist doch jetzt Populismus pur! :roll:
Schon bei der ersten Welle hat sich recht schnell herausgestellt, daß man (=Politiker) da den Mund etwas voll genommen hatte, da die Kohle knapper war als gedacht.
Resultat, etliche, denen der Bonus eigentlich zugestanden hätte, haben ihn unter fadenscheinigen Vorwänden nicht erhalten. Oder das unwürdige Spiel um die Auszahlung des Coronabonus nur an Altenpfleger, obwohl GuK (und GuKK) genauso von dem Virus betroffen waren...

Viel besser wäre es, endlich mal für vernünftige Arbeitsbedingungen zu sorgen (menschenwürdige Arbeits- und Ruhezeiten, planbares Privatleben durch vernünftige Dienstplangestaltung, verbindlich vorgegebene Mindest(!!)personalschlüssel, Mindestbruttolohn von 4000 € etc. pp.).
 
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Reaktionen: Tryit
Ja, ja DIE POLITIK die einfach nichts FÜR UNS macht, die bösen, bösen Politiker.

menschenwürdige Arbeits- und Ruhezeiten
sind im Arbeitszeitgesetz definiert, nur müssen diese auch eingefordert werden.
planbares Privatleben durch vernünftige Dienstplangestaltung,
wie denn, wenn auf das "Recht" zum unbegrenzten Tausch bestanden wird.
der Planung wenig gemeinsam.
Da kann ich planen was ich will und die Entrüstung wenn nicht einfach gestauscht werden kann, oder die SL oder PDL dies verbietet oder die Genehmigung eingeholt werden muss. Siehe auch einige threads hier.

Was war bei uns los, als probeweise ein Schichtplan eingeführt wurde wie in z.B. der Industrie üblich.
Grob beschrieben:
1 Woche früh 7 Tage, 1 Woche spät 5 Tage, 1 Woche Nacht 7 Tage teils durch Dauernachtwachen abgedeckt, 4-6 Tage frei - Freizeit planbar
Riesen Aufstand - Projekt wurde abgebrochen.
Jetzt wieder wilde Tauscherei und wieder großes Jammern. Die viel beschworene Zufriedenheit weit und breit nicht sichtbar, obwohl die Dienste oftmals um die privaten Termine herumplanbar sind.

Mindestbruttolohn von 4000 €
Das wird ein frommer Wunsch bleiben, wenn ich mir in Erinnerung rufe, wieviele der Kollegen beim Warnstreik dieses Jahr bereit waren für eine Gehaltserhöhung zu erscheinen und dafür zu Kämpfen.
 
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Reaktionen: Romsen2014
Ein zweites Schweigegeld macht die Arbeitsbedingungen auch nicht besser.