Was mir bei solchen Kampagnen immer wieder auffällt- sie werden scheinbar von berufsfremden initiiert. Sozialromantische Ideen kommen nun mal nicht gut. Sie stehen im Kontrast zu den unsäglichen Horrorberichten aus der Pflege.
Und wer will heute schon drei Jahre lernen, um hinterher füttern, waschen, trocken legen,, sinnentleerte Checklisten ausfüllen und laienorientierte Standards abarbeiten zu können. Und BE, i.v-Medis u.ä. sind für die Kiddies auch nicht unbedingt interessant. Sie sind ja nicht blöd und wissen, dass diese "wertvollen" Tätigkeiten nicht 8 Stunden erbracht werden müssen.
Pflege bewerben? Ganz einach: jeder, tagtäglich an seinem Arbeitsplatz zeigen, was der Beruf eigentlich zu bieten hat. Und einmal weniger jammern ob des wenigen Personals. Dafür einmal mehr zeigen, dass Pflege auch hier Verantwortung übernimmt- siehe Bemühungen an der Charite.
Elisabeth