News Leerstelle in der Selbstverwaltung beruflich Pflegender in Schleswig-Holstein: Politik ohne Perspektive

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Der jetzt vorliegende Jahres- und Abschlussbericht der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein belegt, was beruflich Pflegende durch das Kammer-Aus verlieren: Autonomie, politische Mitsprache, Regelungsbefugnisse zur Berufsordnung und zu Weiterbildungsverordnungen sowie die Augenhöhe zu anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen in Form einer Selbstverwaltung. Politik, Krankenkassen, Verbände und Einrichtungen verlieren ihre Ansprechpartnerin und die politisch Verantwortlichen lassen kein Konzept erkennen, weder zur Ergebnissicherung noch dazu, wer künftig welche Aufgaben übernimmt.

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Die Kammer war in den Augen der Pflegenden nicht gewollt. Die Pflegenden waren anscheinend SH nicht so überzeugt von den Leistungen der Pflegekammer……
 
Hier meldet sich ständig ein Mitglied eines "Pflegeforums" als erstes zu Wort das sich selbst als nicht mehr der Pflege zugehörig erklärt hat. Dieses agitiert ständig und wiederholt mit den immer selben Argumenten gegen die Jahrzehnte langen Bemühungen nach beruflicher Autonomie der Pflegenden. Das aus nur einem einzigen Grund, was auch ständig ausgebreitet wird, wegen noch nicht vereinbarten Mitgliedsbeiträgen. Also sind hierbei nur egoistische Gründe einer einzelnen Person, die sowohl gegen die Verkammerung als auch im Threat "Corona und alle spielen verrückt", gebetsmühlenartig wiederholt werden!
Ich würde mir sehr wünschen, dass die berechtigten Interessen der Pflegenden auch nur von denen diskutiert werden, die sich der Pflege zugehörig fühlen! Agitatoren, Trolle und andere berufsfremde Meinungsmanipulatoren finde ich persönlich mehr als entbehrlich!
 
Ein inhaltlich interessanter und auch frustrierender Artikel des DBfK.
Leider zeigt es das Dilemma der "Pflegekammer"-Diskussion:
Es gibt viel zu tun für die größte Gruppe der Mitarbeiter im Medizinisch-Pflegerischen Bereich.....sie kann es nur nicht (mehr)
Denn, genau wie in den letzten Jahrzehnten werden die professionellen Pflegenden wieder nur noch von Gruppen "vertreten" die an einer Weiterentwicklung der Pflege kein Interesse haben:
Politiker
Ärzte
Arbeitgeber
Gewerkschaften
......
Die professionellen Pflegenden werden weiter zu deren Spielball. Man braucht sie nur noch für die Tätigkeiten, die sie übrig lassen oder auf die sie "keine Lust" haben, als "Kämpfer" für andere oder als kurzfristige "Helden" zum vorzeigen.....und wieder vergessen.

Leider lassen sich zu viele von uns von der extrem guten und mit viel Geld unterstützen Lobby-Arbeit dieser Gruppen verängstigen und beeinflussen.

Schade für die kommenden Pflegenden. Sie werden weiter wohl das "Hilfspersonal" bleiben, das sie heute vielfach sind.

Ein trauriger
Einer:cry::cry::cry:
 
Hier meldet sich ständig ein Mitglied eines "Pflegeforums" als erstes zu Wort das sich selbst als nicht mehr der Pflege zugehörig erklärt hat. Dieses agitiert ständig und wiederholt mit den immer selben Argumenten gegen die Jahrzehnte langen Bemühungen nach beruflicher Autonomie der Pflegenden. Das aus nur einem einzigen Grund, was auch ständig ausgebreitet wird, wegen noch nicht vereinbarten Mitgliedsbeiträgen. Also sind hierbei nur egoistische Gründe einer einzelnen Person, die sowohl gegen die Verkammerung als auch im Threat "Corona und alle spielen verrückt", gebetsmühlenartig wiederholt werden!
Ich würde mir sehr wünschen, dass die berechtigten Interessen der Pflegenden auch nur von denen diskutiert werden, die sich der Pflege zugehörig fühlen! Agitatoren, Trolle und andere berufsfremde Meinungsmanipulatoren finde ich persönlich mehr als entbehrlich!
Lieber Matras, du willst mir das Wort verbieten? Oder mir zumindest ans Herz legen, mich zu dem Thema nicht mehr zu äußern?
Ich bin seit 34 examiniert und war immer berufspolitisch engagiert in Gewerkschaft und Berufsverband. Ich bin gegen die Kammer und gehöre nicht zur schweigenden Mehrheit. Wenn es doch so ein überzeugendes Konstrukt ist, eure Kammer, dann kann es doch kein Problem sein, wenn sich hier im öffentlichen Forum eine Einzelne dagegen positioniert, oder etwa doch?

Ich argumentiere nur einzig und allein mit den Beiträgen? Dann empfehle ich dir das richtige lesen meiner Beiträge. Ich bin gegen eine Zwangsmitgliedschaft und dagegen, dass ich als zukünftiges Mitglied, die Hauptaufgabe der Kammer, für eine fach- und sachgerechte Pflege der Bevölkerung zu sorgen, nur von mir und anderen Examinierten bezahlt werden soll.
Du hast recht, dass ist „einer“ der Gründe. Aber nicht der Einzige und schon gar nicht der Wichtigste! Und rein finanziell macht mir persönlich der Beitrag nichts aus, aber die wahrscheinlich 10-15€ werden mich finanziell nicht ruinieren.

Aber, kannst du oder einer derjenigen die deinen Beitrag geliked haben mir eine Frage beantworten?
Ich soll in den nächsten Monaten Mitglied in der Pflegekammer NRW werden. Auch wenn ich seit fast 13 Jahren nicht mehr pflege.
Habe ich dann nicht auch das Recht, mich dazu zu äußern?
……, vielleicht äußern ja, aber doch bitte nur in eurem Sinne und pro Kammer :schraube::dudu:
 
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Wenn es denn zielführend wäre mit Dir zu diskutieren, würde sicher auch geantwortet werden. Aber wer permanent seine Argumente, die schon x-fach widerlegt wurden wiederholt um vom Hölzchen zum Stöckchen zu kommen und wieder zurück, da geht einem so langsam die Geduld und Verständnis für Deine Haltung aus! Das ist weder konstruktiv, erhellend noch sonst wie einleuchtend. Es ist einfach nur noch ätzend, ergoistisch und trollig!
 
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Was bezeichnest du denn als zielführend? Wenn ihr mich von eurer Meinung überzeugt habt?
Die Kammer ist für mich und tausende anderer Pflegekräfte nicht dafür geeignet, die Interessen der Pflegenden zu vertreten. Die Argumente der Gegner wurden in den letzten 10 Jahren genannt und ja es macht eigentlich keinen Sinn, dass ständig zu wiederholen.

Aaaaber, solange es immer wieder Loblieder auf die Kammer gibt, die darstellen wie arm die Pflegenden in SH und Niedersachsen dran sind, weil dort die Kammern wieder aufgelöst werden, was alles schon erreicht und begonnen wurde, solange werde ich meine Meinung dazu sagen. Und weil vielleicht neue Mitglieder hier auftauchen, die sich nicht durch die vergangenen 10 Jahre lesen wollen. Und auf jeden Fall solange, wie ich gezwungen bin Mitglied zu werden. Sollte irgendwann klar sein, dass ich kein Mitglied werden muss, werde ich still sein, weil es mich dann nichts mehr angeht. Aber soweit sind wir noch nicht!

Du schreibst, dass meine Argumente wiederlegt wurden. Naja, scheinbar nicht nicht überzeugend.
Die Kammerbefürworter hoffen, glauben, denken dass die Kammer den Pflegeberuf aufwertet, dass die Interessen der Pflegekräfte vertritt.
Wie willst du dass widerlegen wenn ich dass nicht glaube, hoffe und denke? Wir können beide unsere Haltung nicht beweisen.
Die Kammer hat nicht die erste Aufgabe, für die Pflegekräfte da zu sein, sondern ist zuständig für die zu Pflegenden und für diese eine fachgerechte Pflege sicherzustellen.
Das kann der interessierte Leser sogar bei der Kammer selbst nachlesen.

Und bitte, du hast deinen Ersten Post in diesem Thread damit begründet, dass ich die Klappe halten soll, weil du findest dass ich kein Recht habe mich zu äußern, weil ich gar nicht mehr pflege. Da kommst du jetzt nicht weiter, dann bin ich ein nicht konstruktiver ätzender Troll und Egoist.
Du brauchst meine Meinung nicht verstehen, ich verstehe die Meinung der Kammerbefürworter ja auch nicht!
Und wie sich allmählich zeigt, formiert sich in NRW Widerstand unter Pflegekräften. Das sind mittlerweile Tausende, die nicht überzeugt wurden. Leider geht der Errichtungsausschuss fast genauso verständnislos mit den Kritikern um, wie man das hier im Forum macht. Damit überzeugt man niemand, eher im Gegenteil.

Vielleicht kennst du ja das Zitat„ Freiheit ist auch immer die Freiheit der Andersdenkenden“ …….
 
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Ach Leute
Spart euch doch diese Disskussion.
Einige von uns befürworten die Pflegekammer ( wie ich auch )
Andere von uns sind dagegen .
Und wir machen hier genau das, was den Lobbygruppen, die die Gruppe der Pflegekräfte spalten wollen, zu erreichen versuchen:

Wir machen uns gegenseitig fertig

Also egal wie wir uns organisieren wollen, um GEMEINSAM etwas zu erreichen:

Alle, die uns ausnutzen und Kleingarten wollen haben ihr Ziel schon erreicht.

Also bitte lasst die weiteren Diskussionen und Vorwürfe.
Wir schaden uns zur Zeit hier nur selbst.

Ich hoffe, wir können uns über andere Themen wieder sachlich unterhalten.

Einer
 
Ach Leute
Spart euch doch diese Disskussion.
Einige von uns befürworten die Pflegekammer ( wie ich auch )
Andere von uns sind dagegen .
Und wir machen hier genau das, was den Lobbygruppen, die die Gruppe der Pflegekräfte spalten wollen, zu erreichen versuchen:

Wir machen uns gegenseitig fertig

Also egal wie wir uns organisieren wollen, um GEMEINSAM etwas zu erreichen:

Alle, die uns ausnutzen und Kleingarten wollen haben ihr Ziel schon erreicht.

Also bitte lasst die weiteren Diskussionen und Vorwürfe.
Wir schaden uns zur Zeit hier nur selbst.

Ich hoffe, wir können uns über andere Themen wieder sachlich unterhalten.

Einer
Würde ich gerne, nur lasse ich mir ungern den Mund verbieten und als ätzender egoistischer Troll bezeichnen. Ich habe eine andere Meinung und stehe dazu.

Und ich bemühe mich um Sachlichkeit, aber bei solchen Angriffen fällt mir das ehrlich schwer!
 
Jeder zieht sich die Schuhe an, die ihm/ihr passen!
Woher willst Du z.B. wissen ob die Kammer gut oder schlecht ist, wenn sie noch nicht einmal die Arbeit aufgenommen hat. Und woher soll eine Kammer an Daten zu potentiellen Mitglieder kommen, wenn es keine zentrale Registrierung der Pflegekräfte gibt?
Jetzt gib dazu mal ohne rumzueiern Antwort!
Und für Samthandschuhe bist Du auch nicht bekannt.
 
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Jeder zieht sich die Schuhe an, die ihm/ihr passen!
Woher willst Du z.B. wissen ob die Kammer gut oder schlecht ist, wenn sie noch nicht einmal die Arbeit aufgenommen hat.
Ich weiß es nicht, habe ich auch nie behauptet! Ich glaube aber nicht, dass eine Kammer gut für die Pflege ist! Aber du und die anderen Kammerbefürworter wisst im Gegenzug auch nicht, ob die Kammer was erreicht. Ihr wollt es versuchen! Ich möchte aber nicht auf Kosten der Pflegekräfte ein Bürokratiemonster schaffen, dass man in 10 Jahren nicht mehr auflöst, weil es dann so schön etabliert ist, aber vielleicht nichts bringt! Und wer mir jetzt noch erklären könnte, warum allein die Pflegenden eine staatliche Aufgabe finanzieren sollen?
Und woher soll eine Kammer an Daten zu potentiellen Mitgliedern kommen, wenn es gar keine zentrale Registrierung der Pflegekräfte gibt.
Dazu habe ich doch bisher gar nichts geschrieben weder etwas dagegen noch dafür, wie die aktuelle Verfahrensweise ist.
Fakt ist, dass die Arbeitgeber gezwungen werden, unter Androhung von Strafen die Daten ihrer Pflegekräfte rauszugeben, Datenschutz diesbezüglich ist aufgehoben.
Jetzt gib dazu mal ohne rumzueiern Antwort!
Und für Samthandschuhe bist Du auch nicht bekannt.
Meine Antwort wird dir wahrscheinlich nicht reichen, ich weiß ehrlich gesagt auch nicht was du hören willst!
Mich muss niemand mit Samthandschuhen anfassen. Aber ich wäre dafür, einen gewissen Respekt zu haben und andere nicht als egoistisch, ätzend und als Troll zu bezeichnen, wenn einem die Meinung nicht gefällt. Du hast mich angegriffen, ich versuche dir ohne Gegenangriff sachlich zu antworten, ohne Aggression usw.
 
Fakt ist, dass die Arbeitgeber gezwungen werden, unter Androhung von Strafen die Daten ihrer Pflegekräfte rauszugeben, Datenschutz diesbezüglich ist aufgehoben.
Ich muss noch etwas ergänzen:
Ich und Tausende Andere möchten gar nicht registriert werden, weil wir nicht zwangsweise Mitglied werden wollen. Dabei geht es zumindest mir nicht um die paar €, anderen schlechter bezahlten Pflegekräften mag das anders gehen. Mir geht es ausschließlich um den Zwang! Und darum, dass ich nicht sehe wie eine Kammer für die Pflegekräfte spricht und ihre Interessen vertritt. Warum, das habe ich schon mehrfach geschrieben.
Für mich sprechen sie nicht und für viele andere auch nicht!

Der Errichtungsausschuss geht mit den Pflegekräften nicht respektvoll um, er löscht kritische Anmerkungen von ihrer Seite! Antwortet auf Fragen nicht. Manche der zukünftigen Mitglieder wurden noch gar nicht angeschrieben, wissen teilweise noch nicht mal, dass es eine Kammer geben wird. Ja das ist unverständlich und schlimm, aber eine Tatsache. Wer aber an der Wahl der Kammerverantwortlichen beteiligt werden will, muss bis Mitte Dezember registriert sein. Wie soll das fair ablaufen, wenn nicht alle registriert werden konnten, weil sie gar nichts davon wussten. Die Registrierung ist gesetzlich vorgeschrieben, da kann ich gar nichts gegen tun.
Wäre ich in der Pflege arbeiten würde, hätte ich es auch ohne Anschreiben längst getan. Weil ich dann gerne meine Interessen durch Verdi-Vertreter im Vorstand sehen würde.

Meine Antwort wird dir wahrscheinlich nicht reichen, ich weiß ehrlich gesagt auch nicht was du hören willst!
Du kannst dich melden, wenn es dir nicht reicht!
 
Wenig konstruktiv! Du könntest dich doch wenigstens an die Standards halten, die du von mir erwartest.

Naja, ich habe meins getan und versucht auf deine Fragen zu antworten. Dir reicht es nicht oder wir reden aneinander vorbei. Dass du es nicht klären willst, kann ich nicht ändern!
 
Letzter Versuch!
1. wo wurde von mir versucht Dir "die Klappe zu verbieten?
2. Du willst also die Pflegekräfte von einem sinnlosen Bürokratiemonster oder es wahlweise staatlich finanzieren?
3.wo ist der Beleg dafür, dass Arbeitgeber gezwungen werden sollen Pflegekräfte an die Kammer zu melden? Wer hat die Datenschutzbestimmungen ausgesetzt (die böse Kammer)?
 
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Hier meldet sich ständig ein Mitglied eines "Pflegeforums" als erstes zu Wort das sich selbst als nicht mehr der Pflege zugehörig erklärt hat.
Zu deiner ersten Frage! Damit meinst du doch mich, oder! Ich bin gelernte Kinderkrankenschwester, arbeite seit fast 13 Jahren nicht mehr in der Pflege. Und ja ich fühle mich der Pflege nicht mehr voll zugehörig. Werde aber von der Kammer der Pflege zugehörig erklärt und soll wahrscheinlich Mitglied werden. In den anderen Bundesländern ist/war das jedenfalls so!
Ich würde mir sehr wünschen, dass die berechtigten Interessen der Pflegenden auch nur von denen diskutiert werden, die sich der Pflege zugehörig fühlen! Agitatoren, Trolle und andere berufsfremde Meinungsmanipulatoren finde ich persönlich mehr als entbehrlich!
Du findest meine Beiträge entbehrlich und möchtest dass über die Interessen der Pflegenden nur von denen diskutiert wird, die sich zugehörig fühlen. Das ist nichts anderes als mich aufzufordern, die Klappe zu halten. Ich bin und bleibe Kinderkrankenschwester und auch wenn ich nicht mehr im Beruf arbeite, habe null Patientenkontakt, will die Pflegekammer mich höchstwahrscheinlich als Mitglied. Und solange das so ist, werde ich mich dazu äußern, weil es mich betrifft! Das habe ich im übrigen weiter oben schon erklärt.
Zu 2.) Da stell ich mir jetzt die Frage ob ich mich so unklar ausgedrückt habe, oder du den Sinn meiner Beiträge nicht verstehst.
Nein ich will nicht die Pflegekräfte von einem sinnlosen Bürokratiemonster bezahlen und auch nicht staatlich finanzieren. Das habe ich noch nicht mal annähernd geschrieben.
Also nochmal von vorn. Die geplante Pflegekammer soll staatliche Aufgaben übernehmen. Sie soll eine fach- und sachgerechte Pflege für die Bevölkerung sicherstellen. Das ist die Hauptaufgabe! Die Interessen der Pflegekräfte will sie in der Form vertreten, dass sie eine Berufsordnung festlegt, Aus- und Weiterbildungsinhalte festlegt Und die Pflege in wichtigen Gremien vertritt und abstimmungsberechtigt wird. (Das wird wahrscheinlich gar nicht soweit kommen. Es ist gesetzlich geregelt wer z. B. Im so wichtigen G-BA sitzt und abstimmt. Der Pflegerat sitzt bereits beratend drin. Die Kammervertreter sind nicht vorgesehen).
Das alles hat einen geoßen Bürokratieaufwand. Und den sollen die Pflegekräfte allein finanzieren, obwohl es staatliche Aufgaben sind und es hauptsächlich um die Pflege der Bevölkerung geht? Und wenn sich die Pflegekammer dann mal etabliert hat, wird sie so schnell nicht mehr abgeschafft, auch wenn sie nachweislich vielleicht in 10-15 Jahren nichts bewirkt hat. Dann haben wir ein Bürokratiemonster erschaffen und die Pflegekräfte zahlen schön weiter!
Zu 3.) So ganz gut scheinst du aber auch nicht informiert. Der Errichtungsausschuss wurde von der Politik legitimiert, die Arbeitgeber aufzufordern, die Daten ihrer Pflegekräfte an sie weiterzuleiten. Da es ja noch immer viele Pflegekräfte gibt, die nicht über die geplante Pflegekammer informiert sind, können nur so alle erreicht werden.
Die Arbeitgeber haben keine rechtliche Handhabe die Weitergabe der Personaldaten zu verweigern. Da können hohe Bußgelder fällig werden, wenn sie sich weigern! Und die gesetzliche Regelung dazu hat nicht die Pflegekammer getroffen, sondern die Landesregierung NRWs. Umgesetzt wird das vom Errichtungsausschuss der Kammer. Die Arbeitgeber haben im Vorfeld viele ihrer Mitarbeiter informiert, dass sie die Daten weiterleiten mussten.

Einen schönen Abend noch!
 
1. Interpretation deinerseits, bin gegen cancel culture!
2. Hybrides dasein? Suchst Du Dir in allen Lebensbereichen das für Dich vermeidlich vorteilhafteste raus?
3. Welche Politik?
In allen Punkten bleibst Du nachvollziehbaren Quellen schuldig und stützt Deine Aussagen auf hörensagen! Da geh ich ab jetzt nicht mehr darauf ein.
 
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Zu 1. Du bist gegen Cancel culture, lächerlich. Du entlarvst dich mit deinem ersten Beitrag in diesem Thread selbst!
2. Ich nehme hier keine Stellung zu meinem privatem Leben. Deine Interpretation ist auch nicht mehr als deine Interpretation und falsch.
3. Nichts davon ist Hörensagen,
Siehe: Informationen für Arbeitgeber – Pflegekammer NRW
Oder auch: GV. NRW. Ausgabe 2020 Nr. 29 vom 13.7.2020 Seite 643 bis 696 | RECHT.NRW.DE

Unter dem 2. Link bestätigt §117 meine Angaben, dass Arbeitgeber unter Androhung eines Zwangsgeldes die Daten herausgeben müssen!
Und ich habe das sehr gerne für dich herausgesucht!
 
1. die Frage ist wieder nicht beantwortet!
2. dito!
3. zu Zwangsgeld kann ich nichts finden. Die gesetzliche Grundlagen hat das Land NRW geschaffen und hält sich an die DSGV - Deine Mitgliedschaft ist noch nicht beschlossen. Trotzdem agitirst Du verhement gegen die Kammer!
 
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1. Ist längst beantwortet! Beitrag 16, müsstest es halt lesen!
2. xxx
3. Müsstest es halt lesen. Ist viel, ich weiß!
Besondere Melde- und Auskunftspflichten
§117
(1) In Ergänzung zu § 5 unterstützen die Krankenhäuser und die stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen, in denen Pflegefachpersonen tätig sind, den Errichtungsausschuss und die Pflegekammer auf Anforderung bei der Ermittlung der Berufsangehörigen nach § 1 Nummer 3 durch Übermittlung der in § 115 Absatz 6 Nummer 1 bis 6 genannten Angaben zu den bei ihnen tätigen oder eine Tätigkeit aufnehmenden Berufsangehörigen. Sie informieren die Berufsangehörigen über die übermittelten Daten und deren Empfänger. Der Errichtungsausschuss, und nach dessen Auflösung die Pflegekammer, bestimmt die Einzelheiten der Übermittlung. § 58 gilt mit der Maßgabe entsprechend, dass ein Zwangsgeld bis zu 50 000 Euro gegen die Leitung des Krankenhauses oder der Einrichtung festgesetzt werden kann. Diese Regelungen treten am 31. Dezember 2025 außer Kraft.
(2) Das fachlich zuständige Ministerium und die übrigen Landeskammern unterstützen den Errichtungsausschuss und den vorläufigen Vorstand fachlich und organisatorisch bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben. Der Errichtungsausschuss kann zur Erfüllung seiner Aufgaben auch externe Sachverständige hinzuziehen.

An die Datenschutzverordnung müssen sich AG in diesem Fall nicht halten, weil die Auskunftspflicht über Adresse usw. gesetzlich festgelegt wurde vom Land NRW . Ob das dann noch dem Datenschutz gerecht wird glaube ich nicht oder ist es ansonsten AG erlaubt meine Daten rausgegeben? Ich denke nicht! Aber es wurde gesetzlich so geregelt, nur gut finden muss ich das nicht!

Es ist festgelegt, wer Mitglied werden muss. Ich lebe in NRW und bin examinierte Kinderkrankenschwester. Da bin ich erstmal Mitglied, ob ich passiv Mitglied (ohne Beitragszahlungen) werden kann, weil ich nicht mehr in der Pflege arbeite bestimmt der Kammervorstand, wenn er denn gewählt wird nächstes Jahr.

Du empfindest meine Meinungsäußerung als Agitation! Kann ich nicht ändern, auf deine Empfindungen habe ich leider keinen Einfluss. Aber warum soll ich das Feld alleine den Befürwortern überlassen? Darauf brauchst du gar nicht zu antworten, ich kenne deine Antwort schon.
Ich bin mit meiner Meinung allerdings nicht alleine, auch wenn es hier im Forum manchmal den Eindruck hat. Ich befinde mich in bester Gesellschaft, wie man auf den bisher stattgefundenen Demos und den sozialen Netzwerken sehen kann.