News Laumann bewegt sich in Richtung Pflegekammer

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Karl-Josef Laumann (CDU), Sozial- und Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen (NRW), plant in seinem Bundesland die Errichtung einer eigenen Interessenvertretung für Pflegende. Dadurch sollen, wie er in einem Interview mit der Tageszeitung "Kölner Stadtanzeiger" signalisierte, die Pflegenden mit mehr Kompetenzen ausgestattet werden.

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"Wo über Pflege entschieden werde, sitze "oftmals keiner von der Pflege mit am Tisch", sagte der Politiker in dem Interview. Pflegerichtlinien würden demnach vor allem von Vertretern der Ärzte, der Krankenkassen und der Kliniken gemacht. Damit müsse endlich Schluss sein, so Laumann: "Das Berufsbild muss als eine eigene Profession im Gesundheitswesen aufgewertet werden"
:up: Wahre Worte!!
Aber ich bin mal gespannt, was die FDP in NRW dazu sagt, denn die sitzen ja auch mit in der Regierung.
 
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Reaktionen: Tryit und Surrogat
@Surrogat:
Wenn sowas schon vom bpa kommt :roll: ...
Also da wär ich sehr, sehr vorsichtig; wenn dann bitte die Politikerzitate im Original lesen - die verkürzte Wiedergabe durch den bpa verfälscht m. M. n. den Sinn teilweise entscheidend! Beispiel:
Der bpa behauptet "Einer Zwangsmitgliedschaft in Pflegekammern stimmt keine Partei zu".
Zitat SPD:
"Enthaltung. Wir machen hier keine Vorgaben, denn die Errichtung einer Kammer ist immer mit Abgabe von Mitgliedsbeiträgen verbunden. Ob eine Kammer eingerichtet wird, entscheidet jedes Bundesland zudem für sich."
Zitat Grüne:
"Enthaltung. Pflegekammern können ein Weg sein, die Stimme der Pflege in der Selbstverwaltung zu stärken. Darüber entscheiden die Pflegekräfte in repräsentativen Umfragen in den Ländern."
Das ist ein himmelweiter Unterschied!