News Länger arbeiten? Verband warnt vor weltweitem Pflegenotstand

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Genf (dpa) - Aus Sorge vor einem weltweiten Pflegenotstand sollen Pflegekräfte nach Vorstellungen ihres globalen Fachverbands zum längeren Arbeiten motiviert werden. Der Internationale Verband der Pflegekräfte (ICN) schloss sich am Donnerstag in Genf Warnungen vor einem enormen Personalmangel an.

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Ich musste echt gerade lachen... in der Pflege länger arbeiten????
Umgekehrt würde mMn ein Schuh draus. Attraktiv würde es den Beruf machen, wenn man versprechen könnte, dass man abschlagsfrei mit 63 oder früher in Rente gehen dürfte.
Für die Kollegen über 60, die ich kenne, ist jeder Arbeitstag ein Kampf gegen die eigenen kaputten Knochen. Viele schaffen auch die hohe Schlagzahl an Patienten nicht mehr.

Und mehr Bezahlung, angepasste Arbeitsbedingungen für Ältere???? :rofl:
Absolut unpraktikabel... wenn die Hölle losbricht, nimmt keiner mehr Rücksicht auf das Geburtsjahr... das fördert dann höchstens noch den Unmut von Kollegen, auf deren Rücken das dann ausgetragen werden wird. (und das ist jetzt nicht wertend gemeint, sondern eine Tatsache).
Die "Alten" laufen ja nicht on top, sondern werden normal im Stellenplan mitgezählt. Somit sind die Anforderungen dann auch die gleichen....

Eigentlich muss ich :wut:, wenn ich drüber nachdenke... da wird doch wieder versucht, eine Sau durchs Dorf zu treiben. Diesmal auf Kosten altgedienter Kolleg*innen.
Das ist verlogen, heuchlerisch und..... unehrenhaft.... das macht man nicht!!!!
 
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[Ironie]
Och, wir kommen doch liebend gerne mit dem Rollator in den Dienst. Hat das den Politikern noch niemand vorgeschlagenen?
[/Ironie]
 
Das ist verlogen, heuchlerisch und..... unehrenhaft.... das macht man nicht!!!!

Doch, das ist heute Gesellschaftsfähig.
Auf Meiner Station sind wir relatv viele Alte Krankenschwestern - wir haben übrigens einen geringeren Krankenstand als die jüngeren Kollegen.
Wir sind belastbarer, weniger klagend - allerdings auch fast alle reduziert arbeitend.
 
Na gut, dass man nun wieder Emotional darauf reagieren kann. Die Forderungen nach spezifischen Angeboten etc. pp. sind nicht mehr Teil des Diskurses. Aber ja, Spahn wollte ja auch angeblich, dass wir Überstunden machen.
 
... wir haben übrigens einen geringeren Krankenstand als die jüngeren Kollegen.
Wir sind belastbarer, weniger klagend -...
Und deswegen ist das in Ordnung???
Wohin sind wir denn mit der Mentalität (ich schließe mich da leider auch nicht aus) gekommen?
Der Laden läuft, die Patienten sind fein geputzt, die Visite ist ausgearbeitet, Überstunden wurden klaglos geleistet, die eigene Befindlichkeiten hinten an gestellt bis zum Kollaps... und das erwartet(e) man auch von den jüngeren Kollegen...
nur dass die das "leider" nicht mehr klaglos hinnehmen und frühzeitig den Beruf verlassen oder ihn gar nicht mehr ergreifen ... was wir davon haben, sehen wir ja jetzt....
 
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Und deswegen ist das in Ordnung???
Wohin sind wir denn mit der Mentalität (ich schließe mich da leider auch nicht aus) gekommen?
Der Laden läuft, die Patienten sind fein geputzt, die Visite ist ausgearbeitet, Überstunden wurden klaglos geleistet, die eigene Befindlichkeiten hinten an gestellt bis zum Kollaps... und das erwartet(e) man auch von den jüngeren Kollegen...
nur dass die das "leider" nicht mehr klaglos hinnehmen und frühzeitig den Beruf verlassen oder ihn gar nicht mehr ergreifen ... was wir davon haben, sehen wir ja jetzt....

Ne, Überstunden werden nicht gemacht, das trainierte breite Kreuz spricht das Zauberwort: NEIN aus.
Es wird auch nicht geklagt (in meinem Besein :mrgreen: ), meine Antworten sind bekannt: organisieren und seine Rechte kennen und anwenden.
Aber der 1-2 Tage im Monat Fehlzeit/Krankenstand fehlt bei den Älteren. Allerdings: wenn wir krank sind, sind es wesentlich mehr als 2 Tage.
Ich denke, das ist eine Frage der Generation, mit der allgemeinen Arbeitsbereitschaft. Klar werden an uns die gleichen Anforderungen gestellt, wir bekommen ja auch (zumindest in unserem Tarifvertrag) mehr Geld.
Und ja, ich verlange von den jüngeren Kollegen, dass sie ihre Arbeit machen, für sich selbst die Verantwortung übernehmen und ihre Pflichten und Rechte kennen.
Ich erwarte, dass sie aufhören zu heulen und erwachsen werden
 
@Resigniert So sehe ich das auch. Aber die Pflege wartet lieber auf ihren Messias, welcher aus dem Himmel kommt und sie erlöst.
 
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Ne, Überstunden werden nicht gemacht, das trainierte breite Kreuz spricht das Zauberwort: NEIN aus.
Es wird auch nicht geklagt (in meinem Besein :mrgreen: ), meine Antworten sind bekannt: organisieren und seine Rechte kennen und anwenden.
Aber der 1-2 Tage im Monat Fehlzeit/Krankenstand fehlt bei den Älteren. Allerdings: wenn wir krank sind, sind es wesentlich mehr als 2 Tage.
Ich denke, das ist eine Frage der Generation, mit der allgemeinen Arbeitsbereitschaft. Klar werden an uns die gleichen Anforderungen gestellt, wir bekommen ja auch (zumindest in unserem Tarifvertrag) mehr Geld.
Und ja, ich verlange von den jüngeren Kollegen, dass sie ihre Arbeit machen, für sich selbst die Verantwortung übernehmen und ihre Pflichten und Rechte kennen.
Ich erwarte, dass sie aufhören zu heulen und erwachsen werden
Damit kann ich umgehen...:up::up::up::mrgreen:
 
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Bei uns gibt es Stationen die Schwierigkeiten haben ihre Schichten ausgewogen zu besetzen.Warum? Viele GKP die Ü 50 sind. Nach 30 Jahren Schichtdienst haben viele gesundheitliche Probleme ,durch den Schichtdienst.
Die meisten haben ein Attest um sie vom Nachtdienst zu befreien, viele arbeiten nur noch Frühdienst.
Seit Monaten werden Dauernachtwachen gesucht,nachdem man sie vor Jahren vergrault hatte,um wenigsten den Nachdienst zuverlässig abdecken zu können.
Wie sollen denn die altersverträglichen Arbeitsbedingungen aussehen?
Einstellungsverfahren ohne Altersdiskriminierung ? Bei uns wird alles genommen was eine dreijährige Ausbildung abgeschlossen hat,egal wie lange die schon aus dem Job draussen sind oder wie kurz die vor der Rente stehen.
Eine an die Bedürfnisse von Älteren angepasste Bezahlung? Wer soll denn die Bedürnisse von Älteren festlegen? Bedeutet das, ich bekomme mehr Geld,nur dafür dass ich alt bin? Ich bin zwar alt, und habe nichts gegen mehr Geld, aber sowas ist Jugenddiskriminierung.
Weniger Arbeitsbelastung und Stress? Wie soll denn das aussehen, sollen die Alten zusätzlich geplant werden,mit einem Jungen an der Seite, der den Stress verscheucht und die Arbeit macht,während die Alten das dann überwachen?
Sowie Möglichkeiten zum flexiblen Eintritt in die Rente. Da bin ich voll dabei. Die Vorstellung , dass ich bis 67 arbeiten muss um ohne Abschläge in Rente gehen zu können, macht mir keine Freude, obwohl ich nicht mal Vollzeit arbeite.
Bei manchen KollegenInnen, kann man den Unterschied zwischen Patient und GKP nur noch an der Dienstkleidung erkennen.
Wenn die ihre Medikamente beim Frühstück auspacken, werd ich vom zusehen schon satt.
Den Satz von Resigniert:"Es wird auch nicht geklagt (in meinem Besein ), meine Antworten sind bekannt: organisieren und seine Rechte kennen und anwenden," kann ich nur unterschreiben.
Die jungen GKP sind schneller , aber die älteren GKP kennen Abkürzungen.
 
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