News Kritik an Spahns Äußerungen zu infiziertem Gesundheitspersonal

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Unmittelbar vor der Präsentation aktueller Regierungspläne gegen den Pflegenotstand hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit Äußerungen zum Einsatz Corona-infizierter Pfleger Kritik auf sich gezogen.

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Klingt doch richtig gut. Im absoluten Personalnotstand tritt die Rückfallrückfallposition in Kraft und die verbliebene positive Pflegekraft knüppelt hardcore-12h-Dienste, damit sie auch ja richtig krank wird.
 
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Quatsch, das kommt nicht von Spahns! Das hat das RKI schon zu Beginn der Pandemie vorgegeben, dass asymptomatische Pflegekräfte bei Personalknappheit unter dem Schutz von FFP2 Masken durchaus weiterarbeiten können. Wer krank ist ist zuhause, - daran ändert auch dieses nichts. Und auch von 12 Stunden Schichten hat bis jetzt keiner was gesagt!
 
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Quatsch, das kommt nicht von Spahns! Das hat das RKI schon zu Beginn der Pandemie vorgegeben, dass asymptomatische Pflegekräfte bei Personalknappheit unter dem Schutz von FFP2 Masken durchaus weiterarbeiten können.

Das macht es jetzt nicht besser...
Und auch von 12 Stunden Schichten hat bis jetzt keiner was gesagt!
Doch:
 
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Quatsch, das kommt nicht von Spahns! Das hat das RKI schon zu Beginn der Pandemie vorgegeben, dass asymptomatische Pflegekräfte bei Personalknappheit unter dem Schutz von FFP2 Masken durchaus weiterarbeiten können. Wer krank ist ist zuhause, - daran ändert auch dieses nichts. Und auch von 12 Stunden Schichten hat bis jetzt keiner was gesagt!
Also ist ein positiver Mitarbeiter nicht krank? Okay diese Logik verstehe ich nicht.
Zudem gab es bei uns 12h Dienste im März und ob dieser Quatsch von Spahn kommt, hab ich nie behauptet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ist ein positiver Mitarbeiter nicht krank? Okay diese Logik verstehe ich nicht.
Gemeint ist, daß infiziert noch nicht heißt, daß derjenige Krankeitssymtome zeigt.
Trotzdem sehr bedenklich.
 
Gemeint ist, daß infiziert noch nicht heißt, daß derjenige Krankeitssymtome zeigt.
Trotzdem sehr bedenklich.
Ich finde das trotzdem total daneben. Wegen diesem Virus wird eine gesamte Volkswirtschaft an die Wand gefahren aber wir sollen ernsthaft im Notfall infiziert weiterarbeiten. Selbst wenn man noch keine Symptome zeigt, scheint ja eine ausreichende Virenkonzentration im Körper für einen positiven Test vorhanden zu sein. Wer dann arbeiten geht, gibt den Virus ja erst so richtig die Chance, eine ernstzunehmende Krankheitsentwicklung auszulösen. Dafür habe ich nicht das geringste Verständnis und ich hoffe, das absolut niemand sich infiziert zur Arbeit schleppt.
 
Das Gegenteil ist aber auch nicht gesagt und warum lassen wir uns bitte überhaupt krankschreiben, wenn Arbeit keine Einfluss auf den Verlauf einer Infektion/Krankheit hat?
 
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Wir lassen uns nicht krank, sondern arbeitsunfähig schreiben. Und das ist man nicht bei jeder Erkrankung, kommt drauf an, was man hat.
 
Ich finde das trotzdem total daneben. Wegen diesem Virus wird eine gesamte Volkswirtschaft an die Wand gefahren aber wir sollen ernsthaft im Notfall infiziert weiterarbeiten. Selbst wenn man noch keine Symptome zeigt, scheint ja eine ausreichende Virenkonzentration im Körper für einen positiven Test vorhanden zu sein. Wer dann arbeiten geht, gibt den Virus ja erst so richtig die Chance, eine ernstzunehmende Krankheitsentwicklung auszulösen. Dafür habe ich nicht das geringste Verständnis und ich hoffe, das absolut niemand sich infiziert zur Arbeit schleppt.
Ja, ich finde das wie gesagt auch daneben.
Stimme Dir hier absolut zu, mit einer Ausnahme:
Ich bin nicht der Meinung, daß hier „eine Volkswirtschaft an die Wand gefahren wird“. Sondern daß absolut notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen werden (müssen).
Über den Sinn einiger der Maßnahmen kann man durchaus streiten, aber insgesamt sind wir m. M. nach auf dem richtigen Weg, international gesehen.
 
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Wir lassen uns nicht krank, sondern arbeitsunfähig schreiben. Und das ist man nicht bei jeder Erkrankung, kommt drauf an, was man hat.

Ach bitte, das ist doch jetzt Wortgeklingel.
Natürlich heißt es AU, trotzdem sagt jeder „Krankmeldung“.
Es ist doch völlig klar, was @Ubique gemeint hatte.
 

Wir dürfen infiziert arbeiten, aber wenn wir uns nicht impfen lassen, muß man überlegen, ob wir nicht woanders arbeiten müssen....
 
Eine der schädlichsten Faktoren in der derzeitigen Zeit sind die in erster Linie geführten Debatten (wie diese hier).

Zum einem ist es logisch, dass dies so gehandhabt wird (was wäre die Alternative?). Auf der anderen Seite wird auch wieder viel aus dem Zusammenhang gerissen. Es ist nunmal die Option die vorliegt wenn sonst die Versorgung nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Darüber hinaus wenn Pflegekräfte symptomlos sind. Das ist ein zweiter wichtiger Punkt.
Bevor diese aber gezogen wird, sollte meiner Meinung nach dann aber zu aller erst die nicht Notfallversorgung runtergefahren werden und dann auch das Wort "Katastrophenmedizin" in den Mund genommen werden.

Ich begrüße die Diskussion sehr bzgl. des "nicht zur Arbeit schleppens". Aber grinsen muss ich ja schon, wenn ich daran denke das Pflegekräfte seit Jahrzehnten zum Teil Röchelnd, Kurzatmig und subfibril bis Fiebernd zur Arbeit erschienen sind und nun bei einer stillen symptomlosen Infektion diese Diskussion wirklich an fahrt gewinnt.
 
vielleicht ändert sich endlich mal die Grundeinstellung der Pflegenden. Evt. ist diese Coviddebatte ja der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt.
 
Ich fürchte nicht. Wir hatten im Frühjahr die Chance, die ganze Chose zu unseren Gunsten zu nutzen, verstreichen lassen. Warum sollten wir dieses Mal den Hintern hochkriegen?