News Krankenhaus Rating: Personal-Ressourcen in der Pflege besser nutzen!

Dieses Thema im Forum "Pressebereich" wurde erstellt von Redaktion, 16.05.2018 um 08:52 Uhr.

  1. Redaktion

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    Bis zum Jahr 2025 werden in Deutschland 80.000 zusätzliche Fachkräfte in der Altenpflege und 30.000 zusätzliche Krankenpflegefachkräfte benötigt, um den Status quo in der Pflege von 2016 zu gewährleisten.

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  2. lusche

    lusche Poweruser

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    Aha? ein effizienter Einsatz? .... wie neu ist das denn? Mehr Infos enthält der Artikel nicht .. die Links führen auch in´s Leere.
    Wieder ein "toller" Artikel inklusive der üblichen Schreibfehler.
    VG Lusche
     
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  3. Martin H.

    Martin H. Poweruser

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    Naja... RWI, von denen kam ja auch mal die Studie, daß es angeblich keinen Personalmangel gäbe:schraube::

    "Kernaussagen des RWI-Gutachtens
    „Derzeit kann kein akuter Handlungsbedarf in Bezug auf die Menge an Pflegedienst im Krankenhaus abgeleitet werden“ (Augurzky et al., 2016, S. 11), so ein Kernfazit des jüngst veröffentlichten Gutachtens des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung von 2016."

    Quelle: Stellungnahme zum RWI-Gutachten (2016) S. 2


    Was ich auch nicht verstehe:

    "Die RWI-Autoren kritisieren aus diesem Grund die von der Bundesregierung geplante Herausnahme der Pflegekosten aus den Fallpauschalender Krankenhausvergütung.

    Einer dringend notwendigen Neujustierung der Aufgabenverteilung zwischen den Gesundheitsberufen drohe damit bereits das Aus."

    Kann mir das mal einer erklären?
    Und was bitte hat die "Herausnahme der Pflegekosten aus den Fallpauschalen" mit der Aufgabenverteilung zwischen den Gesundheitsberufen zu tun?
     
    #3 Martin H., 16.05.2018 um 11:57 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.05.2018 um 12:02 Uhr
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  4. lusche

    lusche Poweruser

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    grins ... nüscht .. nix ... null ... mir erschließt sich das jedenfalls auch nicht
    VG Lusche
     
  5. spflegerle

    spflegerle Stammgast

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    Und wir werden es vermutlich auch nie erfahren, denn ich glaube kaum, dass hier jemand mitschreibt, der sich die 349,99 Euro für den vollständigen Krankenhaus Rating Report 2018 leisten kann.

    Gruß spflegerle
     
  6. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

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    leisten schon.. aber nich wirklich wolle. bevor ich mir so nen schwachsinn durchlese geb ich die kohle lieber sinnvolers aus. hmm zum Beispiel für farcry 5 :spopkorns:
     
  7. Romsen2014

    Romsen2014 Stammgast

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    Und wenn man dann noch die Kritiken anerkannter Pflegewissenschaftler, die sich schon seit Jahren diesem Thema widmen, durchliest wird einem klar. Dort wurde alles gemacht, nur keine saubere Wissenschaft.

    https://f5.hs-hannover.de/fileadmin...ersonal_Ergebnisqualitaet_in_deutschen_KH.pdf

    Seite 79
     
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  8. spflegerle

    spflegerle Stammgast

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    @Romsen: danke für das verlinkte PDF, klingt interessant. Ist jetzt erst mal zur täglichen Klolektüre erkoren :-)

    Die Zusammenfassung zeigt ja schon, dass in der Diskussion um Personalbemessung nicht alleine auf die Ergebnisqualität abgezielt werden sollte.
    Der Tarifvertrag in der Charité, der gerne als wegführend in diesem Zusammenhang genannt wird, heisst deshalb auch nicht umsonst "Tarifvertrag Gesundheitsschutz und Demografie" und nicht "Tarifvertrag Personaluntergrenzen in pflegesensitiven Bereichen zur Sicherung der Qualität der Patientenversorgung", denn in diesem Tarifvertrag geht es in erster Linie darum, die Arbeitsbelastung in der Pflege anzuerkennen und mit entsprechend mehr Fachpersonal diese Arbeitsbelastung so weit zu reduzieren, dass die Arbeit nicht zu gesundheitlichen Problemen der Pflegekräfte führt und diese in die Lage versetzt, ihren Job auch tatsächlich bis zur Rente ausüben zu können (dass dieser Tarifvertrag bis heute nicht umgesetzt wird, soll hier gar nicht Thema sein...).

    Qualitätssicherung, und damit natürlich auch direkter Nutzen für die Patienten, ist eben nur EIN Aspekt unter mehreren, der für die Personalbemessung eine Rolle spielt. Und letztendlich dürfen es nicht willkürlich definierte Untergrenzen in irgendeinem willkürlich gewählten Durchschnittszeitraum sein, sondern (wie schon sooo oft angeführt) schichtkonkrete Besetzungen, die auf Zahlen der stationsinternen Personalbemessungsinstrumente basieren. Wenn dann tatsächlich mal durch viele freie Betten Überkapazitäten beim Pflegepersonal vorherrschen (was wohl nicht allzuoft vorkommen dürfte), könnte man diese zB für spontane interne Fortbildungen nutzen. Das liese sich leicht organisieren.

    Gruß spflegerle
     
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  9. Romsen2014

    Romsen2014 Stammgast

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    Gerade vom Bremer Pflegekongress wird über den Vorschlag der "Personaluntergrenzen" gesprochen. Hierbei soll ja eine Art Mittelwert gelten.

    Es sieht konkret wohl so aus, dass man das Niveau der Personaluntergrenzen auf das, der am schlechtesten besetzten Krankenhäuser festsetzen will. Also schaut man sich einfach die am schlechtesten besetzten Krankenhäuser in Deutschland an (entweder die schlechtesten 10% oder 25%) und sagt, weniger dürfen es nicht sein.

    Genannte Kritik:

    Es birgt die Gefahr der noch schlechteren Personalsituation. So können die Krankenhäuser ja nun die Stellen, in den besser besetzten Abteilungen etc. kürzen und somit einen Stellenabbau begünstigen.

    Welch eine Ironie, dass der Versuch in Deutschland die Pflege zu verbessern, eine reale Gefahr der Verschlechterung mit einschließt :kloppen:
     
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