News Keinen Abbau von Pflegefachpersonen zulassen

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(Bremen) Der deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Nordwest e.V. mahnt den Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienstleistungen (bpa) zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den in seinen Einrichtungen versorgten Bewohnerinnen und Bewohnern. Hintergrund ist eine Forderung des bpa, die Fachkraftquote in der Pflege zu senken. Der DBfK erinnert daran, dass ohne eine vernünftige Personalausstattung keine gute Pflege möglich ist.

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Hier nochmal der original Text des bpa:

bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.: Personal in Pflegeheimen: Starre Fachkraftquote ist nicht zeitgemäß

"„Eine 50-prozentige Fachkraftquote ist wissenschaftlich nicht unterfüttert; trotzdem legen sich hier in Bremen Träger einen freiwilligen Belegungsstopp auf, wenn sie die Quote unterschreiten“, so Beyer. „Dringend benötigte Heimplätze sind dann nicht verfügbar, und die Pflegebedürftigen und ihre Familien haben das Nachsehen.“

Eine 50% Fachkraftquote ist durchaus nicht wissenschaftlich unterfüttert. Aber es scheint wohl durchaus einen Zusammenhang, zum einen zwischen dem Ausbildungslevel und zum anderen der Anzahl der Pflegekräfte auf einer Station, die über eine "gute Ausbildung" verfügen auf das Outcome der Patienten zu haben.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4035380/pdf/nihms571000.pdf

The Effects of Nurse Staffing and Nurse Education on Patient Deaths in Hospitals With Different Nurse Work Environments

RN Staffing Time and Outcomes of Long-Stay Nursing Home... : AJN The American Journal of Nursing

Ich weiß, die ersten Studien sind nur über das Krankenhaus und werden immer in der Diskussion zur Akademisierung der Pflege hinzugezogen, aber dennoch kann man durchaus den Effekt bzgl. Ausbildungslevel und Outcome ziehen. Daher empfinde ich solche Aussagen, wie die von Herrn Beyer schon sehr befremdlich.
 
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