News Junge Vietnamesen lernen Altenpflege

Mich ärgert dieses Vorgehen gewaltig. Der Abschluss nutzt nur in Deutschland etwas. Außerhalb unsere Staatsgrenzen wird die Kollegin zum Billiglöhner.

Elisabeth
 
Aber genau das ist doch im Sinne des Erfinders! :mrgreen:

Die sollen ja ausgebildet werden, um nachher auch in Deutschland den Beruf der Altenpfleger nachzugehen... und nicht außerhalb der BRD-Landesgrenzen am Schluss
dann "etwas besseres" finden!
 
Genau dieses stört mich gewaltig und zeigt einmal mehr, was da eigentlich bezweckt wird. Man gut, dass damit bald Schluss ist und es nur noch eine Ausbildung für alle Bereiche geben wird.

Elisabeth
 
Aber genau das ist doch im Sinne des Erfinders! :mrgreen:

Die sollen ja ausgebildet werden, um nachher auch in Deutschland den Beruf der Altenpfleger nachzugehen... und nicht außerhalb der BRD-Landesgrenzen am Schluss
dann "etwas besseres" finden!
Noch dazu ist die Altenpflege der Bereich mit den meisten offenen Stellen. Ergo gibt's für Projekte dort wohl auch eher Fördergelder.

Ich hoffe nur, dass die Kolleginnen darüber informiert werden, bevor sie sich für dieses Projekt entscheiden.
 
Ich bezweifele, dass ihnen bewusst ist, was das bedeutet. Die "Landesflucht" setzt ja erst ein, wenn man erkennt, dass Deutschland mit die schlechtesten Arbeitsbedingungen hat. Die annehmbaren Stellen sind besetzt und werden "weiter vererbt". Bleibt nur der Rest.

Elisabeth
 
Liebe Kollegen,

das ist doch nichts Neues. Zuerst waren es die Vietnamesen etwa in den 70igern, dann
die Inder/innen in den 80igern, ehemalig. Jugoslawien in den 90igern, Mitte-Ende der 90iger Ungarn, Polen, Tschechen, in den 20igern Spanier, Portugiesen, Griechen und irgendwo dazwischen waren doch noch Russinnen und Ukrainerinnen - hab ich was vergessen? Jetzt halt wieder die Vietnamesen/innen.

Und man darf nicht vergessen, in diesen Ländern gibts oft/meist keine Vorschriften über vorgeschriebenen Ausbildungen für irgendeine bestimme Pflegetätigkeit. Damit brauchen sich diejenigen mit Pflegeausbildung, wenn sie in ihr Heimatland zurückgehen, sicher keine Sorgen um ihre Zukunft machen, mit einer Berufsausbildung aus Deutschland, die allen Unkenrufen zum Trotz meist seeeeehr anerkannt ist.

Allerdings um wieder berufspolitisch zu werden - diese Aktionen in den letzten 30-40 Jahren, hat nicht den erhofften Erfolg gebracht bei der Bekämpfung des Pflegepersonalmangels, allenfalls ein kurzes Durchatmen.

Jetzt werden die alten Rezepte wieder aus der Schublade gezogen, die früher schon nicht funktioniert haben.