News Impfpflicht: Heime sind in Sorge wegen möglichem Pflegermangel

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Bald soll die Impfpflicht im Gesundheitswesen starten – Pflegekräfte müssen dann geimpft sein. Kann das klappen? Was ist mit den Impfverweigerern? Die Sorge vor einem Scheitern in den Heimen ist groß. Aber nicht überall. Mitte März soll es so weit sein: Am 16. März gilt in den meisten deutschen Pfl

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Impfverweigerer könne seit gestern in Bayern arbeiten. Die sollten dort alsbald auch keinen Personalmangel mehr haben. Schlau eingefädelt, Herr Söder ;)
 
...und wieder hat die Politik ein gutes Stück Glaubwürdigkeit ohne Not verspielt (außerhalb dessen wie man zur "Impfpflicht der Pflege" steht!)....
 
Für mich haben sie ihre Glaubwürdigkeit nicht nur mit dieser Impfplicht verspielt. Da gab es in den letzten Monaten so einige zweifelhafte Entscheidungen…..
 
Mich stört, dass - wieder einmal - in den Überschriften von "Pflegermangel" und "Pflegekräften" die Rede ist. Damit verbindet man automatisch unsere Berufsgruppe, die bereits im Sommer 2021 hohe Impfquoten von 90% und mehr aufwies.

Es gibt keine Impfpflicht für Pflegende, sondern eine Impfpflicht für Beschäftigte in bestimmten Betrieben. Sie gilt dem Schutz der vulnerablen Menschen, die dort betreut werden: Patient:innen, Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderungen usw. Im Artikel selbst sprechen die Befragten korrekt von "Mitarbeitern", "Beschäftigten", "Angestellten", in einem Fall auch von "Handwerkern mit pädagogischer Zusatzqualifikation", die sich teils noch gegen eine Impfung sträuben. Trotzdem schiebt der Artikel in Überschrift und Einleitung unserer Berufsgruppe den schwarzen Peter zu.

Corona interessiert sich nicht im geringsten für den Berufsabschluss seines Wirtes, es nutzt jeden, der zur Verfügung steht. Ärzt:innen, Pflegefachpersonen und anderes Gesundheitspersonal verfügen über Grundlagenwissen bzgl. Infektionserkrankungen; deren Impfquote könnte deshalb so hoch liegen. Aber in unseren Einrichtungen arbeiten auch andere Berufsgruppen, die sehr wohl Kontakt zu vulnerablen Menschen haben - Reinigungskräfte, Haustechniker, Versorgungsassistent:innen etc. - und die verfügen nicht über unser Vorwissen. Vielleicht sollten wir die betrieblichen Informationen mehr auf diese Berufsgruppen zuschneiden. Wenn sie ihre Erkenntnisse über das Virus aus der Regenbogenpresse oder den sozialen Medien beziehen, wundert mich eine Impfverweigerung nicht.
 
… ist für mich ein Schaumschläger und Selbstdarsteller vor dem Herrn! :evil: Will allen anderen vorschreiben, was sie zu tun haben, kriegt aber in Bayern selbst nix auf die Ketten - denn so doll ist unsere Impfquote hier weiß Gott nicht!:rolleyes:
 
In Sachsen sind nur 60% der PP geimpft. Und Köpping hat gesagt, wir ziehen durch. Mal sehen, weiterführe Heine schließen werden, oder ob die Ausnahmen kriegen.
 
Es gibt keine Impfpflicht für Pflegende, sondern eine Impfpflicht für Beschäftigte in bestimmten Betrieben. Sie gilt dem Schutz der vulnerablen Menschen, die dort betreut werden: Patient:innen, Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderungen usw. Im Artikel selbst sprechen die Befragten korrekt von "Mitarbeitern", "Beschäftigten", "Angestellten", in einem Fall auch von "Handwerkern mit pädagogischer Zusatzqualifikation", die sich teils noch gegen eine Impfung sträuben. Trotzdem schiebt der Artikel in Überschrift und Einleitung unserer Berufsgruppe den schwarzen Peter zu.
Naja, die Impfpflicht ist einrichtungsbezogen, aaaaaber sie betrifft auch Menschen die null Kontakt zu vulnerablen Gruppen haben.
Sie gilt auch fürs öffentliche Gesundheitswesen (Gesundheitsamt, medizinischer Dienst u.ä.) und da gibt es unzählige Menschen, die nie Kontakt zu vulnerablen Gruppen haben.
 
Wobei 60% ja fast Luxus ist.


Kurzfassung da Paywall:
Ein Heim für psychisch Kranke. Von den 30 Beschäftigten sind 2 vollständig geimpft, und 4 weitere haben eine Impfung.