News Gewalt in der Pflege: Was tun bei Verdacht?

Hier nur die pflegenden Angehörigen zu thematisierenden, finde ich sehr einseitig.
Ich will damit nicht sagen, dass es nicht wichtig das zu thematisieren. Aber wenn wir die sehr belastete und häufig überfordete Gruppe der pflegenden Angehörigen unter die Lupe nehmen, sollten wir bei uns selbst anfangen. Wir können nach 8 Stunden gehen, pflegende Angehörige nicht selten rund um die Uhr im Einsatz.

Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich in Heimen teils sehr unprofessionelles Verhalten gesehen haben. Anschreien, maßregeln und beleidigendes Verhalten dass mir fast schlecht wurde.
Das Gewalt in der Pflege ein wichtiges Thema ist, dem kann ich folgen, aber wenn wir Strategien für den Umgang bei pflegenden Angehörigen suchen, dann auch in unserer eigenen Berufsgruppe....
 
  • Like
Reaktionen: pepita-sheep
Auszeiten:

Wer an seiner psychischen Belastungsgrenze kommt, aufgrund der belastenden Situation mit dem hilfsbedürftigen Menschen (Angehörigen, Patienten , Klienten, Bewohner), der sollte sich die Freiheit nehmen, sich mindestens 5 Minuten zurück zuziehen (in ein anderes Zimmer, auf den Hausflur), um sich emotional etwas entspannen zu können.

Dabei ist zu berücksichtigen, das der hilfsbedürftige Mensch, während der Abwesenheit nicht zu schaden kommen kann und ggf. sich bemerkbar machen kann, wenn er akut Hilfe braucht.