"Man sei ja kräftig dabei, für mehr Geld, mehr Stellen und mehr Pflegekräfte zu sorgen. „Aber was über Jahre sich in die falsche Richtung gedreht hat, kriegen wir auch nicht in ein paar Wochen umgedreht“, sagt er."
Ja, da hat er natürlich recht. Aber allzuviel Aktivität seitens unserer Regierung bzw. Herrn Spahn merkt man bislang noch nicht.
„Eine Mindestgrenze ist eine schwierige Sache, weil es dann heißt, das reicht“, so Pardela. „Die Untergrenze ist ja nicht mit dem Würfel entstanden“, entgegnet Spahn. Für die einen sei die Grenze zu hoch, für die anderen zu niedrig.
Es gebe viele Kliniken, die die Grenze bereits heute nicht schafften. Die würden ihm vorwerfen, dass er schuld sei, dass sie Patienten abweisen müssten, sagt der Minister."
... und das wäre auch genau richtig so!

Es kann ja nicht sein, daß das ganze System nur noch auf Kosten unserer Knochen funktioniert!
"Beim einstündigen Treffen kommt Pardela dann am Ende gar nicht so häufig zu Wort, weil mehr als ein Dutzend weitere Leute am Tisch sitzen – Ärzte, Direktoren, Geschäftsführer, Landräte."
Ach wer hätt´s gedacht...
"Spahn wünscht sich abschließend, dass mehr über die positiven Seiten des Pflegeberufs gesprochen wird."
Klar.

Das täten wir ja gerne, aber es überwiegen nun mal schon seit einigen Jahren die negativen.
Also über was sollen wir groß sprechen?
Trotzdem finde ich die Aktion der Kollegin klasse.

Auch wenn sie (erwartungsgemäß) nicht viel erreichen konnte.
Die Berufspolitiker sind einfach rhetorisch so gut geschult, daß wir normalen Menschen dagegen kaum ankommen; das hat man ja auch gesehen, als der Lindner die Kollegen besucht und totgequatscht hat.
Und wenn der Politiker trotz allem nicht mehr weiterweiß, hat er einen Stab von Beratern und Helfern, die ihn schon mit jeder Menge Argumentationshilfen versorgen...