Geschlechtskrankheiten

Reinsdyr

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06.01.2016
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154
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Deutschland
Beruf
GuK-Azubi
Hallo,

ich würde von euch mal gerne wissen, wie ihr damit umgeht, wenn ihr bei Patienten den Verdacht auf Geschlechtskrankheiten habt.

Ich habe jetzt schon mehrere männliche Patienten gepflegt, wo mir der Verdacht auf Genitalwarzen gekommen ist. Und da mir das eben als Geschlechtskrankheit geläufig ist, frage ich mich gerade, wir ich damit umgehen soll? Eigentlich sollte ich das ja irgendwie ansprechen, aber ich fühle mich da irgendwie unwohl. Wie sollte ich bei diesem Verdacht vorgehen?
 
Wenn Dir das auffällt - Kollege bitten drauf zu schauen, vorher den Mann befragen - ob er hat abklären lassen, was da Deiner Erfahrung nach nach Condylomen ausschaut. Ist ihm was aufgefallen, bestätigt er den Verdacht, wurde schon mal behandelt....
Kann ja auch sein, dass er (aufgrund von Bauch, körperlicher/ sensibler Einschränkung...) gar nicht mehr selbst hinlänglich sehen/fühlen kann, was sich da verändert hat? Oder ja, sich dafür schämt. Dürfte in seinen Antworten klarer werden.
Geht ja erst mal um den 1.Schritt....wie gehe ich damit um, dass ich eine (wohl korrekte) Vermutung habe.
Selbstverständlichkeiten - lasse ich außen vor.
 
Bei sowas würde ich die Ärzte hinzuziehen, Genitalherpes etc habe ich öfters gesehen, am Anfang meiner Ausbildung auch sehr viele ältere Herschaften mit Syphyllis in allen Stadien...
 
Mein Problem ist ja, dass ich zwar schon einige Warzen im Genitalbereich gesehen habe, aber nie stand dazu was in den Unterlagen.

Ich denke ich werde es das nächste Mal meiner Kollegin zeigen, ggf. soll sie halt die nächste Intimpflege mache. Und dann kann man es gemeinsam besprechen. Ich würde den Patienten aber nicht auf meinen Verdacht ansprechen wollen und den Arzt erst informieren, wenn mehrere den Verdacht haben.
Nachher mache ich den Patienten wild und nichts ist los.

Aber vielleicht könnt ihr ja aus der Erfahrung berichten, wie ihr genau vorgegangen seid.