News Den Bürgern macht der Mangel an Pflegepersonal Sorgen

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Der Pflegenotstand ist der breiten Bevölkerung bewusst. 73 Prozent derjenigen, die für sich oder für Angehörige bereits nach einem Pflegeplatz Ausschau gehalten haben, schätzen die Zahl der Mitarbeiter in Pflegeheimen als "eher schlecht" oder "sehr schlecht" ein. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Bertelsmann Stiftung hervor.

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Ja, die Bevölkerung sieht die Pflege als ein wichtiges Thema, dies ist bekannt und im diesen Jahr hinsichtlich des Wahljahres 2017 schon einmal untersucht worden https://www.zqp.de/wp-content/uploads/2017_02_19_AnalysePflegeWahljahr_KJSEDVvf.pdf

Die Frage ist doch die, wie Arbeitgeber und die Politik darauf reagieren wollen. Die Personaluntergrenze in Kliniken, zumindest in Pflegeintensiven Bereichen, ist da schon einmal ein Anfang. Auch wenn abzuwarten bleibt wie diese am Ende genau aussehen wird. Aber wie sieht es in Altenpflegeheimen denn aus? Gerade dort herrscht doch "der Pflegemangel", der durch Hilfspersonal irgendwie gestemmt werden soll. Reden wir vom "Prekariat der Pflege" reden wir doch größtenteils von den Arbeitsbedingungen/Bezahlung in den Altenpflegeeinrichtungen. Die Krankenpflege steht da ja zugegebenermaßen besser da.

Im Allgemeinen herrscht in der Bevölkerung ein eher ambivalentes Bild zum Pflegeberuf. So sieht diese den Pflegeberuf zwar als extrem Wichtig und haben vor diesem Beruf eine enorme Achtung, im Vergleich zu anderen Berufen (Pflege steht dabei auf Platz 2 hinter den Ärzten). Auch bringt die Bevölkerung ein enormes Vertrauen den Pflegekräften entgegen (Auf Platz 3 nach Piloten und Feuerwehrleuten).
Aber nur die Hälfte der Bevölkerung denkt, dass das Pflegepersonal in den deutschen Einrichtungen über eine ausreichende Qualifikation verfügt. Auch wird dies durch die emotionale Berichterstattung der Boulevard Medien bestätigt und die Stimmung aufgeheizt. (Quelle: Der Pflegeberuf im Spiegel der ÖffentlichkeitThe public reputation of nursing professions)

Es ist ein Teufelskreis. Man wird natürlich keine Bewerber finden, wenn du als junger Mensch den Beruf in der Pflege mit den Einstieg in die Armut und den Schnellexpress Richtung Bourn-out in Verbindung bringst. Anders herum wird Personal gefordert welches nicht vorhanden ist.

Die Pflege ist als solches ja scheinbar kein Beruf mit wenig Prestige, Anerkennung und Stellenwert. Er lässt sich halt schlecht verkaufen und da kommt dann nun einmal auch die Politik ins Spiel, die es als ihre Aufgabe sehen muss, die Gesundheitsversorgung in Deutschland aufrecht zu erhalten und Zukunft sicher zu machen, wobei die Gestaltung bestimmter Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen. Für die Bezahlung müssen nun einmal die Pflegekräfte mit ihren Gewerkschaften zusammen kämpfen und diese verbessern.

Und die Bürger wird es auch nicht beruhigen wenn nach Ablauf der Legislaturperiode "die Pflege"als Wahlkampfthema, in der Form in der es nun bis dato immer geschehen ist, missbraucht wird.
 
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Aber nur die Hälfte der Bevölkerung denkt, dass das Pflegepersonal in den deutschen Einrichtungen über eine ausreichende Qualifikation verfügt. Auch wird dies durch die emotionale Berichterstattung der Boulevard Medien bestätigt und die Stimmung aufgeheizt. (Quelle: Der Pflegeberuf im Spiegel der ÖffentlichkeitThe public reputation of nursing professions)
Der Link funktioniert irgendwie nicht richtig, ich kann den Artikel nicht sehen, nur eine Zusammenfassung?!
 
Der Link funktioniert irgendwie nicht richtig, ich kann den Artikel nicht sehen, nur eine Zusammenfassung?!

Bei Interesse bitte per PN melden. Habe vergessen das ich noch im Intranet war und daher zugriff auf diesen hatte.