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Anstatt Maßnahmen zu realisieren, deren Ziel deutlich bessere und damit attraktive Arbeitsbedingungen sind, setzt der bpa lieber auf eine weitere Minderung der Pflegequalität, indem er die Quote der Pflegefachpersonen auf unter 50 % senken will und hält an der Forderung fest, den Zugang ausländischer Pflegender zu verstärken. Dabei lässt der bpa keinen Ansatz erkennen, der das Vertrauen der Pflegefachpersonen in die Arbeitgebervertreter rechtfertigen würde.
"Längst überfällig sind also wirksame Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der beruflichen Pflege. Laut Dichter zählen hierzu: „Tarifverträge, die zu gesunden Arbeitsbedingungen und einer leistungs- sowie verantwortungsgerechten Vergütung führen, verlässliche Dienstpläne, eine konsequente Umsetzung der neuen generalistischen Pflegeausbildung und eine stärkere Autonomie der beruflich Pflegenden durch Pflegeberufekammern in jedem Bundesland.“
Sehr gut, DBfK! Nur nicht nachlassen!
"Genau diese wichtigen Maßnahmen werden jedoch vom bpa maßgeblich und bewusst verwässert oder ganz verhindert. Das Motto des bpa scheint „Hauptsache billig und weiter so“ zu sein. Die Konsequenzen für beruflich Pflegende und Menschen mit Pflegebedarf scheinen hierbei keine Rolle zu spielen."
Genau so ist es.
Finde ich gut, daß das angeprangert wird und auch Roß und Reiter benannt werden.