News CDU will Kammer wieder abschaffen

Grüße zuvor!
Soviel zum Stellenwert der Pflege. Da haben einige Lobbyisten aber sauber gearbeitet. Aber was soll es, viele Pflegende werden sich sicher freuen, daß jetzt die böse Zwangsmitgliedschaft und die horrenden Zwangsbeiträge nicht auf sie zukommen.
Ach ja: Manche Kollegen glauben auch, daß die Gegner der Pflegekammer wie Ärzteverbände, Ärztekammer oder Arbeitgeberverbände das aus reiner Nächstenliebe machen!
Stephan
 
Da haben einige Lobbyisten aber sauber gearbeitet

Verhindern, verzögern, verwässern...
Wie relevant Lobbyismus ist, kann man hier nachlesen: LobbyControl
Besonders der "Reiseführer" LobbyPlanet Berlin: Reiseführer durch den Lobbydschungel ist einen Blick wert.

Auch interessant gerade für unseren Bereich: Der „kleine“, aber sehr bedeutsame Gesetzgeber im deutschen Gesundheitswesen als Objekt der Begierde von Lobbyisten - www.NachDenkSeiten.de Hintergrundinformationen zum G-BA, dem gemeinsamen Bundesauschuss.

Leider fehlt natürlich nun, unbeschadet des entsprechend ausgefallenen Abschlussberichtes, der öffentliche Protest der Pflegekräfte in S-H nach dem Motto: "Wir VERLANGEN die Umsetzung der Befragung und fordern eine Pflegekammer...und nicht einen freiwilligen runden Tisch mit gesetzlich verbriefter Arbeitgeberpräsenz wie in Bayern!"
Ich denke, es wird jedoch eher so laufen wie Tryit schon geschrieben hatte:

viele Pflegende werden sich sicher freuen, daß jetzt die böse Zwangsmitgliedschaft und die horrenden Zwangsbeiträge nicht auf sie zukommen.

Nebenbei eine interessante Wahrnehmung bzgl. der medialen Beabeitung des Themas.
Achtet 'mal darauf welche Organe von "Pflicht-" und welche von "Zwangsmitgliedschaft" sprechen bzw. schreiben.
 
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Reaktionen: Tryit und Martin H.
die horrenden Zwangsbeiträge

Solche Aussagen, regelmässig in verschiedener Form und Vehemenz geäussert, könnte ich ja noch ernst nehmen...wenn die entsprechenden KollegInnen dann gleichzeitig nicht völlig stumm und vergessen gegenüber Dingen wie dem GEZ-Beitrag, der Mehrwertsteuererhöhung oder der Privatisierung von Gemeineigentum (Stichwort: Autobahnmaut) wären. "Zwangsbeiträge" die deutlich höher und im Zweifel ebensowenig gerechtfertigt sind...

Und dass freiwillig gezahlte, deutlich höhere Beiträge als der LPK-Beitrag irgendwie weniger schwer wiegen bzw. als geringere Belastung empfunden werden, lässt sich nur psychologisch erklären.