News Bundesregierung: Mehr als 25.000 Pflegekräfte fehlen

Die Zahlen sind doch Nonsens!
Das sind lediglich die nicht besetzten Stellen - in Wirklichkeit fehlen noch viel mehr, da die Pflege schon seit Jahren stark unterbesetzt ist.
Lieber mal dazu Experten wie DPR, pflegewissenschaftliche Institute oder Herrn Westerfellhaus konsultieren!
 
Naja nun. Sie haben nun einmal ihr eigenes Institut beauftragt. Und ihre Methode ist ja schon länger bekannt. Aus dem der Arbeitsagentur gemeldeten Stellenanzeigen einen Wert zu ermitteln.

Dabei wird nicht auf die Stellen eingegangen, die gar nicht mehr ausgeschrieben werden oder diese die wirklich fehlen um eine qualitative hochwertige Pflege zu leisten. Warum auch? Diese sind ja schließlich für die Arbeitsagentur nicht relevant, da diese von der Institution nicht erfasst werden können.
 
Mich hat nur die Formulierung geärgert, als ob einem jetzt die "letzten Weisheiten" präsentiert würden:
"Immer wieder wird darüber diskutiert, dass es in Deutschland an Pflegekräften mangelt. Doch wie viele fehlen genau? Die Bundesregierung nennt nun Zahlen."

Aber zum Glück gab´s ja bereits die richtige Antwort drauf vom DBfK: :mrgreen:
News - Pflegepersonalmangel – amtlich gemeldete Stellen sind nur Spitze des Eisberges
„Diese Zahlen sind aber nur die Spitze des Eisberges, denn wir wissen, dass die meisten Arbeitgeber ihre freien Stellen gar nicht mehr bei der Bundesagentur melden, da diese nicht mit Arbeitssuchenden helfen können,“ sagt Prof. Christel Bienstein, Präsidentin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe e.V. (DBfK). „Hinzu kommt, dass die nicht besetzten Stellen auf der Basis viel zu niedriger Stellenpläne berechnet werden. Denn wir brauchen in der Pflege insgesamt mindestens 100.000 Stellen mehr, um gute Versorgungsqualität in der Pflege sicherstellen zu können. In der Summe sprechen wir also von einem Mangel von deutlich über 126.000 Stellen in der professionellen Pflege.“