News Besser vorbereiten: Innerklinische Notfälle werden oft verdrängt

Denen auf dem Bild fehlt anscheinend auch die Routine. Beatmung ohne den Hals zu überstrecken und das Mundstück vom Ambu festzuhalten, kein Defi, das Hemd ordenlich zugeknöpft (massieren auf den Knöpfen, lecker...), und so aus dem lockeren Stand...wird bestimmt ein Erfolg, die Reanimation.
 
"Welche Notfälle wir in deutschen Kliniken haben, ist leider oft noch ein Buch mit sieben Siegeln"

blödsinn, gibts doch.. z.b. das reanimationsregister, muss man sich halt mal registrieren.

und sog. METs oder RRTs sind auch ein alter hut, gibts bei uns schon seit fast 15 jahren.. schlechter artikel.

und solche pauschalisierte aussagen liebe ich ja auch:

"Die Pflege hat vor Notfällen Angst."

wer ist DIE Pflege???
 
Wir hatten das schon während meiner Ausbildung vor dreissig Jahren - ein "Herzalarm-Team", das bei Wählen einer bestimmten Nummer mit dem Notfallrucksack angestürmt kam (die Stelle, die die Nummer wählte, erschien auf deren "Piepsern").
 
prinzipiell muss man zwischen einem klassischen "Herzalarm team" (kommt erst wenn ein kreislaufstillstand eingetreten ist) und einem MET (medical emergency team) unterscheiden. ziel des MET ist ja quasi vor Eintritt einer rea zu handeln, kritisch kranker pat. wird rechtzeitig erkannt und therapiert, so dass es erst gar nicht zum worst case kommt, trotzdem ein alter hut.