Benzodiazepine als Langzeitmedikation

ebs

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24.01.2008
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hey,

es geht um die langzeitbehandlung von geriatrischen patienten mit einer generealisierten angstsörung.

was ist der unterschied in der wirkungsweise von alprazolam und tavor?

iste srichtig, sich generell an benzodiazepinen zu orientieren, die eine möglichst kurze halbwertszeit haben?

momentan bekommt die patientin pro tag 3x 5mg diazepam.
besteht da nicht die gefahr der wirkstoffkumulation?

kennt ihr ander ebnzos, die diesen nachteil nciht haben und ggf auch im laufe ienes halben jahres ausgeschlichen werden können?

was haltet ihr von buspiron als kombinationstherapie?

wann und unter welchen speziellen bedingungen würdet ihr eine langzeittherapie mit beispielsweiei alprazolam und tavor befürworten?

oder würdet ihr dafür ein anderes medikamemnt nehmen?

wenn ein pat seit 2 jahren mit benzos behandelt wird - ist dann aufgrund der toleranzentwicklung die wirkung verschwunden?

hoffe auf eine antwort,
euer ebs:-)
 
Meine Meinung alles absetzten und cipralex verordnen !! 5-10mg am tag und man kann sich alles was die pat. bekommt sparen!!!!!
 
Hellas!

Vorweg: Ich bin kein Arzt, ich hab nur gewissen Erfahrungen in einer psychiatrischen Akutstation gesammelt...

1. Benzodiazepine (zu denen halt Tavor und Alprazolam, sowie Diazepam selbst gehören) haben generell eine sehr hohe Halbwertzeit.

2. Diazepam im speziellen Fall hat eine Halbwertzeit von 24-48Std, soweit ich weiß. Das bedeutet, dass die Patienten, die du betreust, dauersediert sind. Aber das ist ja auch Sinn und Zweck :)

4. Durch die Dauertherapie durch Benzodiazepine besteht natürlich ein Gewöhnungseffekt - die Kumulation ist, denk ich übrigens gewollt - der schwierig auszuschleichen ist. Zudem besteht ja der sehr hohe Suchtfaktor.

5. Da ich nicht weiß wie heftig die Angststörungen sind, kann ich dir auch keinen perfekten Rat geben. Aber wie wäre es, wie schon gesagt, mit Cipramil als Dauermedikation und Atosil in Akutphasen?!

MfG
Tool
 
Hallo @all,
mir würde die Aussage: Keine Benzo`s als Dauermedikation, dafür ein angstlösendes Antidepressivum reichen. Über Wirkstoffe und Markenprodukte kann man streiten, gehört aber wohl nicht unbedingt zu den Pflegethemen.
MfG
rudi09
 
Also ich würde auch sagen in der akutPhase kann man dem pat. wirklich gut damit helfen aber dauerhaft...?

ist fraglich ob es wirklich nötig ist oder hat der pat eine so starke Angststörung dass er sediert werden muss,

aber im Normalfall sollte man mit tavor exp. in akut Situationen zurecht kommen und als fix. med. cipramil/ cipralex und am Anfang mit diazepam. aber in der ausschleichphase mit Doxepin und cipramil/ cipralex kombination ist wahrscheinlich für die Bewusstseinslage effektiver und langfristig für die Lebensqualität erträglicher oder???