Antimikrobieller Transparentverband

Fea

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30.03.2009
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116
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Bayern
Beruf
GuK, FKS Onkologie
Akt. Einsatzbereich
Hämato-/Onkologie
Funktion
stellv. Stationsleitung
Hallo alle miteinander :)
Ich halte hier gerade einen antimikrobiellen Wundverband in der Hand, also um genauer zu sein den Tegaderm CHG. Hab ich in der Praxis noch nie benutzt, ist auch nur ein Musterstück, aber ich bin von der Idee eigentlich recht begeistern. Ich hätte diese (oder ähnliche) gerne für unsere vor allem hämatologischen Pat. in der U-Iso mit ZVK.
Jetzt die Frage, hat jemand Erfahrung mit sowas?
Gibt es (billigere) Alternativen?
Der Preis ist ja schon nicht schlecht (25 Stck. ab 350Euro), wenn ich die für uns haben möchte, braucht man bei dem Preis und bei den dafür Verantwortlichen immer gute Argumente z.B. warum ging es bis jetzt auch ohne usw.
 
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Ist das in Zeiten der zunehmenden Resistenzentwicklung nicht kontraproduktiv, wenn man unkontrolliert Antibiotika einsetzt? Und wie stelle ich fest, dass ausschließlich das Antibiotikum wirkt und nix anderes?

Elisabeth
 
Wo steht etwas von Antibiotika?
 
Antimikrobiell... dachte, dass damit die topische Applikation eines Antibiotikums gemeint ist.

Elisabeth
 
Muss ja kein Antibiotikum sein.
Vgl. Silber oder Jodoformgaze.

LG, Frieda
 
Nardes hilfreichem link wollte wohl keiner folgen, sonst hätte die Recherche ergeben, dass das
CHG für Chlorhexidingluconat steht. TE schrieb ja explizit: Tegaderm CHG....
...da muss man nicht sinnlos rätselraten, oder?
 
Ops- übersehen. Danke für den Hinweis. Bleibt aber die Frage der Resistenz.

Elisabeth
 
Ops- übersehen. Danke für den Hinweis. Bleibt aber die Frage der Resistenz. Elisabeth
Manoman immer diese Hausaufgaben, aber schadet ja nicht:rolleyes:
O.k., scheint nach kurzer Durchsicht des Berichtes keine Kleinigkeit zu sein, die Resistenzen auf CH
UND CH deckt doch so einiges nicht ab.
Wesentlich positiver wird Octenidin gesehen. Haben wir - aber nicht gebrauchsfertig auf 'nem sterilen Wundverband.
Der Bericht ist von 2013, vieles andere war wesentlich älter.
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=54036
Nebenbei - stimmt, deswegen wurde ja auch die Mundspüllösung umgestellt, FALLS die Indikation dafür gegeben ist. :cleanglasses: Brille putzen nächsten Mal nich vergessen.
 
Hausaufgaben. *ggg* Aber warum sollen wir nicht denken können.

Das Antibiotikum scheint neuerdings durch desinfizierende Mittel ersetzt zu werden. Das finde ich persönlich schwierig. Keime gewöhnen sich nun mal an alles.

Deswegen stellt sich für mich eben die Frage: Wann ist es wirklich indiziert und wann nicht? Welche Keimbesiedelung liegt überhaupt vor? Und welche Alternativen zu dem Wundverband gibt es? Denn auch im KH gilt der §12 SGB V.

Elisabeth
 
Ich hätte diese (oder ähnliche) gerne für unsere vor allem hämatologischen Pat. in der U-Iso mit ZVK.
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Deswegen stellt sich für mich eben die Frage: Wann ist es wirklich indiziert und wann nicht? Welche Keimbesiedelung liegt überhaupt vor? Und welche Alternativen zu dem Wundverband gibt es? Denn auch im KH gilt der §12 SGB V.
Oben steht es, wann es z.B. sinnvoll ist.

lg
Narde
 
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