"Zudem brauche man für den Notfall
gesicherte Handlungsempfehlungen von einer fachlich berufenen Stelle zum sachgerechten Mehrfachgebrauch von Einwegartikeln sowie zur
Verwendung und Aufbereitung von Mehrwegmaterial..."
meint Brigitte Döcker in diesem Artikel.
Es bleibt nichts anderes übrig, als unkonventionelle Wege zu gehen.
zB verwendet in der Verzweiflung die Vivantes Klinik wiederverwendbaren Mundschutz
Der Klinikkonzern Vivantes verteilt an seine Mitarbeiter Mundschutzmasken, die nach der Schicht zu Hause selbst ausgekocht werden müssen. Der Regierende Bürgermeister Müller bezeichnet das als unkonventionelle Lösung, ein Pfleger aber ist empört. Von Nico Schmolke
www.rbb24.de
Wir bereiten uns in unserer ambulanten Pflegeeinrichtung auch gerade darauf vor, wenn uns der Einmal MNS ausgeht.
Das RKI definiert MNS als "mehrlagiger, dichtanliegender Mund-Nasen-Schutz ".
Das trifft auf den "selbstgenähten" zu.
Diese "
gesicherte Handlungsempfehlungen von einer fachlich berufenen Stelle" gibt es aber leider noch nicht, oder ?
Gibt es irgendwo Mindestanforderungen für diese in der äussersten Not selbstgenähten MNS ?
(zB Passform - es gibt Schnittmuster wie der einfache OP MNS in Falten und halbkugelförmiger der eng abschließt.... oder Material oder eingelegte Filter ?)
Gibt es Anweisungen wie dieser fachgerecht zu sterilisieren ist ?
Ich habe viel recherchiert, RKI, BZgA aber leider diesbezüglich nichts gefunden.
Zur Anmerkung - alle Kollegen und Kolleginnen, die sich darüber aufregen dass jemand bereit ist, solche Schritte zu gehen dürfen sich natürlich über mich ärgern, aber bitte lasst diesen Ärger woanders ab und nicht hier in einem Kommentar, da mir das in unserer momentanen Lage überhaupt nicht weiterhilft. Danke !