News Altenpflege: Der Verdienst liegt deutlich unterm Durchschnitt

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Fachkräfte in der Altenpflege verdienen einer Studie zufolge im Monat knapp 500 Euro brutto weniger als Arbeitnehmer im Durchschnitt in Deutschland. Die Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hat ergeben, dass Vollzeitkräfte in der Altenpflege 2017 im Schnitt ein Monatsgehalt von 2.740 Euro brutto erzielten.

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Auf die unteren 20% der Verdienstgruppen bezogen zeichnet sich folgenes Bild
Die Lohnverteilung über alle Berufe insgesamt zeigt (Tabelle 1), dass Gesundheits- und Krankenpflege-Fachkräfte in den Krankenhäusern, Hochschulkliniken und Rehaeinrichtungen in den unteren 20 Prozent der Verdienstverteilung durchweg höhere Verdienste gegenüber den Berufen insgesamt erzielen.

• Wechseln die Beschäftigten hingegen in ein Pflege-, Altenheim oder in einen ambulanten sozialen Dienst, verschlechtert sich ihre Verdienstsituation bei den unteren 20 Prozent der Einkommen um bis zu 1.155 Euro deutlich. Für Altenpflege-Fachkräfte ist eine Tätigkeit im Krankenhaus derzeit hingegen durchaus attraktiv: Denn selbst im unteren Verdienstquintil realisieren sie hier derzeit einen um bis zu 500 Euro höheren Lohn als dies bei einer Anstellung im Pflege- oder Altenheim der Fall wäre.
• Deutlich wird, dass der Verdienst einer Altenpflege-Fachkraft im Pflegeheim (2.308 Euro) im unteren Lohnquintil unterhalb des Verdienstes einer Gesundheits- und Krankenpflege-Helfer/-in im Krankenhaus oder in einer Hochschulklinik liegt (2.357 bzw. 2.613 Euro).
• Entscheidet sich die Altenpflege-Fachkraft für eine Tätigkeit im Krankenhaus oder in einer Rehaklinik realisiert sie bis zu 2.880 bzw. 2.333 Euro. Ihre Kollegen und Kolleginnen können als Gesundheitsund Krankenpflege-Fachkraft in den Krankenhäusern und Hochschulkliniken mit bis zu 3.012 bzw. 3.188 Euro auch im unteren Bereich der Lohnverteilung deutlich höhere Verdienste erzielen.
• Besonders deutliche Diskrepanzen zeigen sich allerdings für eine Altenpflege-Fachkraft, die im ambulanten Dienst tätig ist. Hier erreichen die unteren 20 Prozent der Löhne in der Verteilung lediglich eine Höhne von bis zu 1.991 Euro.
• Auch für Gesundheits- und Krankenpflege-Fachkräfte ist der Einsatzort Pflegeheim, Altenheim oder ambulanter sozialer Dienst derzeit nur wenig attraktiv. Im Pflegeheim wird im unteren Quintil ein Lohn von bis zu 1.995 Euro gegenüber einem Lohn von bis zu 3.012 Euro im Krankenhaus bzw. 3.188 Euro in einer Hochschulklinik realisiert.
• Besonders prekär ist die Verdienstsituation eines/einer AltenpflegeHelfer/-in im ambulanten sozialen Dienst: Hier erreicht das untere Fünftel der Verdienste lediglich eine Höhe von bis zu 1.560 Euro.
https://www.boeckler.de/pdf/p_fofoe_WP_128_2019.pdf
 
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Reaktionen: Martin H.
@hyperion87
Das hier ist doch die selbe Geschichte, oder?
https://www.boeckler.de/pdf/p_fofoe_WP_128_2019.pdf
Ja basiert hierdrauf

Sehr interessant es scheint Tarifverträge zu geben die im Helferbereich 1.766,41 bis max 2000 vorsehen S.34

Und GuKs in der Altenpflege (Anzahl >130,000) verdienen weniger als Altenpfleger in selbiger S.9
was meine These bestätigt das ein großer Teil der GuK in Heimen dort arbeiten weil sei mangels Arbeitstellen im KH dazu gezwungen sind.