News Abschlussbericht zum Personalbemessungsinstrument liegt vor

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Seit wenigen Tagen liegt der Abschlussbericht des Forschungsprojektes zur Entwicklung und Erprobung eines Personalbemessungsinstruments für die Langzeitpflege vor. Die Wissenschaftler empfehlen, deutlich mehr Assistenzkräfte einzusetzen und die Aufgabenverteilung in einer Pflegeeinrichtung qualifikationsorientiert neu zu strukturieren.

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Primara Nursing? Nicht solange die Kolleginnen sich mit Haarewaschen und Nägelschneiden profilieren.
Und dabei sich für das auswaschen von Betten nach Pat.-Entlassung missbrauchen lassen.

Eine PDL, die das unterstützt, hat im wirtschaftsteil ihres Studiums durch geistige Abwesenheit geglänzt.
 
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Hab ich was überlesen? :gruebel:
Nicht solange die Kolleginnen sich mit Haarewaschen und Nägelschneiden profilieren.
Naja, „profilieren“... aber das sind originär pflegerische Tätigkeiten.
Ok, Zehennägel fallen normalerweise in den Bereich der Fußpflege.
Und dabei sich für das auswaschen von Betten nach Pat.-Entlassung missbrauchen lassen.
8ODas ist allerdings vorgestrig...
 
Hab ich was überlesen?

Dies würde in der Tat, der Idee" mehr Assistenzkräfte und weniger Fachkräfte" Rechnung tragen. Beim Primary Nursing trägt eine Fachkraft die Verantwortung für einen Pat./Bewohner. Wie die Pflegeziele erreicht werden und welche Aufgaben diese an wen übergibt, obliegt der Primary Nurse.

Aber da wir eine "alle machen alles" Mentalität haben, glaube ich derzeitig auch nicht dran.
 
Dies würde in der Tat, der Idee" mehr Assistenzkräfte und weniger Fachkräfte" Rechnung tragen. Beim Primary Nursing trägt eine Fachkraft die Verantwortung für einen Pat./Bewohner. Wie die Pflegeziele erreicht werden und welche Aufgaben diese an wen übergibt, obliegt der Primary Nurse.
Beim Primary Nursing sind aber auch die Associated Nurses normalerweise Fachkräfte und keine Hilfskräfte:
Natürlich spielen auch Hilfskräfte dort eine Rolle, es ist aber keineswegs so, daß eine (hochqualifizierte) Primary Nurse über allem thront und ihre "Heerscharen an Helfern" dirigiert.

Aber Du hast recht, daß international in der Pflege (auch was die Qualifikation betrifft) deutlich stärker untergliederte Hierarchien vorliegen als in Deutschland.

Für mich ist der Knackpunkt (ich hatte das an anderer Stelle schon geschrieben), daß die Ergebnisse des Forschungsprojekts mehr als schwammig sind (die Forscher schrieben selber, daß noch einiger Forschungsbedarf bestünde und sich in bestimmten Settings praktisch gar keine Aussagen treffen lassen); leider dient aber die Forschungsarbeit einigen interessierten "Playern" sofort als Argument bzw. Vorwand, weiter Fachkräfte abzubauen und stattdessen billige und leicht verfügbare Hilfskräfte anzuheuern.
Ich spreche natürlich von Bernd Meurer vom bpa u. ä. "Glanzlichtern" :angryfire:

Ach ja...
Worauf ich hinauswollte, von Primary Nursing steht in dem Artikel nichts, und es ist ein absoluter Irrglaube, daß das Primary Nursing-System unser Pflegepersonalproblem hierzulande lösen wird.
 
Worauf ich hinauswollte, von Primary Nursing steht in dem Artikel nichts,

Ich weiß, darauf wird es aber vermutlich in abgewandelter Form hinauslaufen.

Und ob sie nun über alles thront oder nicht (was ich nicht meinte): Sie trägt die Verantwortung.
 
Und ob sie nun über alles thront oder nicht (was ich nicht meinte): Sie trägt die Verantwortung.
Stimmt; für den oder die Patienten, bei denen sie Primary Nurse ist.
Bei anderen Patienten wiederum ist sie dann möglicherweise nur die Associated Nurse und führt die Vorgaben deren jeweiliger Primary Nurses aus.

Daß sie „über allem thront“ hattest Du nicht geschrieben; es wird aber in der bundesrepublikanischen Literatur gern so dargestellt, daß da quasi „eine Fachkraft“ (oder ganz wenige) ihre Helferlein dirigieren - womit dann gerne von interessierter Seite versucht wird, unsere Fachkraftquoten u. ä. zu torpedieren.

Nur ist dieses Bild komplett falsch, und auch wenn nur Fachkräfte verglichen werden, stehen Länder wie die USA bei der patient-nurse-ratio immer noch besser da als wir - auch ohne Helfer.
 
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