News Wissmann: "Person-zentrierte Pflege lässt sich nicht anordnen!"

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Der Expertenstandard "Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz" fordert von Pflegefachkräften person-zentrierte Pflege ein. Doch eine solche werde sich "nicht plötzlich massenhaft in der Pflege durchsetzen", vermutet "Demenz Support"-Geschäftsführer Peter Wissmann in einem Beitrag in der aktuellen Altenpflege-Ausgabe.

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Mir ist hier nicht ganz klar, um was es Herrn Wissmann geht...? Natürlich kann man sowas nicht einfach „anordnen“. Aber m. W. (bin kein Demenzexperte) gehört nun mal der personzentrierte Ansatz nach Kitwood (neben weiteren Ansätzen wie Validation) zu den gängigen Methoden:
https://www.alzheimer-bayern.de/ima...emenz/3_Hilfreiches/BAlzG_Theorie_Kitwood.pdf
Daß die MA natürlich entsprechend geschult bzw. weitergebildet werden müssen, versteht sich dabei von selbst. Und so wie ich es herauslese, fordern die Expertenstandards genau das von den AG.
 
""Ein Expertenstandard, der völlig losgelöst von den schwierigen Rahmenbedingungen der Praxis Forderungen formuliert, kann leicht Gefahr laufen, als abstrakte Gedankenspielerei abgetan und ignoriert zu werden": Peter Wissmann, Geschäftsführer von "Demenz Support" in Stuttgart."

Ein Expertenstandard ist ja auch das "Best Practice Modell". Soweit ich weiß, gehen Standards häufiger nicht accord mit den realen Rahmenbedingungen. Man muss eben schauen: "Wie lange kann ich den Standard so einhalten und wann muss ich ihn ggf. verlassen oder gewisse Dinge auslassen."

Doch Personenzentrierte Pflege ist ja meiner Meinung nach auch mehr eine Haltung, als ein Tool. Aber wahrscheinlich würde der Herr Wissmann mit dem Begriff "ganzheitlich" kein Problem haben.
 
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