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Auch wenn er seine beruflichen Wurzeln in der Krankenpflege habe, werde er sich nicht minder engagiert für die Belange der Altenpflege einsetzen. Das sagte Andreas Westerfellhaus, frisch gekürter Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, jetzt im Interview mit der Zeitschrift Altenpflege.
Pflegebevollmächtigter fordert mehr Aufgaben für Pflegekräfte "....„Ich habe in meinem bisherigen Berufsleben oft genug erklärt bekommen, warum etwas nicht geht“, so der Staatssekretär. „Ich will nicht mehr wissen, warum etwas nicht geht, sondern ich will wissen, wie etwas geht.“ Das Bewahren von alten Besitzständen habe nichts mit der Versorgung der Versicherten und nichts mit der Interessenlage von Pflegebedürftigen zu tun....
Auf die Frage, wie es gelingen könne, dem Pflegemangel zu begegnen, sagte Westerfellhaus: „In den letzten Jahren haben wir Tausende Pflegekräfte in die Teilzeit oder ganz aus dem Beruf verloren. Wir müssen uns Gedanken darüber machen, wie wir ihr Vertrauen zurückgewinnen können, damit sie wieder in ihren Beruf zurückkehren.“
In den vergangenen Jahrzehnten sei den Pflegenden viel versprochen worden, ohne dass etwas passiert sei. „Das Misstrauen ist groß“, so der Westerfellhaus. „Wir brauchen kurzfristige Lösungen, bei denen die Pflegenden merken, dass etwas passiert. Erst dann werden wir ihr Vertrauen zurückgewinnen.“....".
Da ist ihm nicht zu widersprechen, Zeit wird es ja mal. Schwieriger Job, richtiger Mann. Möge er ausreichend Gehör und Unterstützer finden, für seine Visionen.
"Westerfellhaus, langjähriger Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), reagierte damit auf öffentlich geäußerte Befürchtungen des Bündnisses für Altenpflege. Die darin versammelten Verbände und Organisationen hatten ihn direkt nach seiner Ernennung zum Pflegebevollmächtigten angehalten, als gelernter Krankenpfleger bloß die Sorgen und Nöte der Altenpflege nicht aus dem Blick zu verlieren. Im Gespräch mit Altenpflege zeigte sich Westerfellhaus gegenüber derartigen Vorhaltungen gelassen: "Eine derartige Ermahnung brauche ich nicht. In der Wertigkeit hat es für mich nie einen Unterschied zwischen Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege gegeben."
Sorry, aber das ist ja schon fast putzig...
Wenn man mal Politiker so reden hört, hat man ganz häufig den Eindruck "Pflege=Altenpflege", d. h. es gibt außerhalb nichts. Krankenpflege...?