VAC-Theraphie

maschn

Newbie
Registriert
12.02.2010
Beiträge
5
Guten Morgen,

ich bin gestern Abend über die Google Suchmaschine auf dieses Forum gestoßen und habe spez. zu der KCI / VAC Therapie einige Fragen:

ich hatte über den Jahreswechsel 4 Darm-OP`s. Nachdem der Chirug nach derr letzten OP ein "kleines Loch" lies ( musste sein, da in der ersten Klinik alles "zugemacht" wurde?) habe ich zuerst im Krankenhaus eine Therapie mit einem klebenden Wundverband ((Allevyn Adhesive) bekommen.

Nach 4 Wochen Krankenhausaufenthalt wurde ich entlassen und bin nun in einer Tagesklinik zu weiteren Behandlung mit dieser Wunde. Diese ist laut behandelnden Chirug 3,3cm lang, 1,5 cm breit und ca 1cm tief. Die Einstellung der Pumpe ist auf 125mmHg eingestellt. Die Pumpe wurde am 25.01.2010 auf die Wunde angebracht.
Wie lange dauert der Heilungsprozess? Es wird ein schwarzer "Schaumstoff" immer eingesetzt - ist das richtig?
Ferner habe ich immer ein Druckschmerz am unterem und oberen Bereich vom Ausgang (dort wo der Schlauch raustritt und mit einem schwarzen "Teller" umgeben ist) - ist das normal?
Dieser tritt hauptsächlich Nachts auf, wenn ich im Bett auf der Seite liege.

Herzlichen Dank im voraus für die Antworten.

LG Martin
 
Das sind alles Fragen, die du deinem behandelndem Arzt stellen solltest!

Die VAC-Therapie ist eine bewährte und erfolgreiche Methode.

Kommt der Druckschmerz vom Schlauch, sollte man ihn besser unterpolstern.
 
Hallo,

ich kann meinem "Vorschreiber" nur beipflichten! Sowas kann man nur den behandelnden Arzt fragen, der die Wunde vor sich hat und die Fakten kennt. Grundsätzlich kann ich der Beschreibung aber nichts beunruhigendes entnehmen. Allerdings finde ich auch, wenn der Schlauch drückt, dass man ihn abpolstern sollte.

Gruß

sterado
 
Vielen Dank für die Antworten.

Der von mir empfundene Druckschmerz, evtl. vom Schlauch ausgelöst und angenommen hat sich heute beim Verbandswechsel als eine andere Diagnose herausgestellt: der zu behandelnde Arzt hat in die Wunde "hineingefasst" bzw. diese abgetastet und stellt fest, das sich eine Wundtasche in dieser Wunde befindet. Evtl. kommt dieses durch ein aufplatzen einer ehemaligen Naht, da ich am Dünn- und Dickdarm 4malige OP hatte?
Wie kann ich als Patient aktiv dazu beitragen, das sich so eine Wundtasche schnell zurückbildet? Auf jeden Fall bleibt die Vakuumpumpe von KCI dran, den diese zeigt schon gute Erfolge.

LG
Martin
 
Wie kann ich als Patient aktiv dazu beitragen, das sich so eine Wundtasche schnell zurückbildet? LG
Martin

Dich daran halten, was Dir vom Arzt gesagt wird. Dich gesund ernähren, ausreichend trinken, nicht rauchen, Auffälligkeiten mit Arzt oder Wundtherapeut besprechen, bei besonderen Symptomen nicht abwimmeln lassen, ruhig den Oberarzt verlangen. Dich schonen, aber Bewegung, soweit zulässig. Das sind allgemeine Tipps, weil das ansonsten Sache deines behandelnden Arztes ist.
Wenn du Bedarf hast, dich auszutauschen, solltest du im Internet mal auf die Suche nach einem Patientenforum für ähnliche Diagnosen gehen. Das hilft manchmal!
 
Die VAC-Theraphie hat sich heute zum Verbandswechsel als voller Erfolg erwiesen. Die Wunde granuliert von unten optimal und zwischen dieser neugebildeten Haut und bis zur Hautoberfläche, die sich nun noch bilden muss, sind es knapp Oberarzt 2mm. :) Die Pumpe bleibt auf eigenen Wunsch noch bis evtl. nächsten Freitag (bis dahin hat die KK bewilligt) an der Wunde, es sei denn, der Oberarzt sieht keinen Sinn mehr. Zumindest wollte dieser heute die Pumpe schon abnehmen.:eek1:
Ich freue mich sehr darüber, das der Heilungsprozeß doch auf einmal schneller voranging.:) Meine Befürchtungen lagen noch bei 4Wochen. Aber zudem, was ich an den vier Darm-OP`s hatte ist dieses überhaupt nix.....

LG
Martin