News Uniklinik Düsseldorf: Neues Schichtmodell vor dem Kadi

@Maniac Bist Du sicher, dass Du rechnen kannst? Der zusätzliche Tag wird doch von denselben Personen abgedeckt, die schon an den anderen Tagen arbeiten? Nur eben etwas kürzer? Sie bauen nicht ab, aber sie strecken!
 
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Also zuerst hast DU falsch die 3 Schichtzeiten mit Pausen addiert.


Dann sagt ihr doch selbst, dass es pro vollkraft x freie Tage weniger gibt. Also arbeitet jeder x Tage zusätzlich. Damit sind auch zusätzlich Leute da an diesen Tagen.
 
@Maniac Tschuldigung. Bei uns sind die Pausen Teil der Arbeitszeit. Vielleicht solltet Ihr das auch mal ein"führen", insbesondere, wenn die Leute dabei noch nach der Klingel rennen (tun wir nicht, unser Pausenraum liegt ausserhalb des Arbeitsbereiches).
 
Nun, jeder hat seine eigenen Lebensentwürfe innerhalb des Pflegelebens. Ich habe in meinem Haus meine Nische gefunden, mit 12 Stundenschichten gäbe es diese Nische nicht - evtl. dann eine Andere.
Aber niemals nicht würde ich heute in eine 12 Stundenschicht wechseln wollen.
Es gibt und gab schon immer für mich den Wunsch, auch an Diensttagen, noch andere Sachen/Kontakte ausüben zu können.
Da hat halt jeder andere Präferenzen! :wink: Klar, wenn ich Dienst habe, kann ich wenig anderes machen. Das war der Vorteil der kürzeren Schichten in der Klinik.
Aber so hab ich mehr freie Tage, dadurch muß ich z. B. auch nicht so viel fahren. 8-)
 
(tun wir nicht, unser Pausenraum liegt ausserhalb des Arbeitsbereiches

Naja, theoretisch dürften wir das auch. In der Pause kann eigentlich jeder machen was er will. Problem ist nur, dass dies meist dazu führen würde, dass man sich aufteilen müsste und dann in dein meisten Fällen, eine PK für alle Patienten zuständig wäre in diesen 30 Minuten. Also, beißen die meisten lieber in den sauren Apfel und machen im Dienstzimmer ihre Pause.
 
Die Überlappungszeiten verkürzen sich entschieden und das führt zu Informationsverlust. In der Überlappungszeit hat man auch oft noch Sachen gemeinsam gemacht, die liegen blieben u.s.w.. Nicht jeder kann 12 Stunden Schichten schieben, auf Intensiv käme ich an meine Grenzen, Dialyse ist was ganz anderes, macht ihr 24 Stunden Dialyse? Das gibt es inzwischen auch vermehrt hier.
 
@aquarius2 Nein, wir dialysieren 3 mal die Woche zwei "Séancen" und dreimal die Woche drei, die dritte wird dann vermehrt von Berufstätigen genutzt. Gewöhnlich ist es dann so, dass eine Pflegeperson während der zwölf Stunden jeweils zwei "Seancen" nacheinander betreut (wir sind dabei jeweils zu dritt für acht Patienten). Gibt es Überschneidungen (gewöhnlich an den Tagen mit drei "Séancen), so macht die betreffende Person was Anderes, Patientenschulungen oder Arbeitsgruppen.
Diese Arbeitsorganisation - drei für acht - erlaubt in der Regel entspanntes Arbeiten, so dass zwölf Stunden für uns machbar sind. Wir rennen wenig durch die Gegend, da wir uns auf unsere Gruppe konzentrieren können. Unsere Arbeitsmittel haben wir jeweils in den "Boxen" zur Hand (eine "Box" - vier Patienten).
Ich habe aber auch schon mitgekriegt, dass diese Organisation der Dialyse - eine Krankenschwester für jeweils vier Patienten und eine dritte für jeweils acht -, in Deutschland so nicht gängig ist? In Frankreich ist dieser Schlüssel gesetzlich vorgeschrieben und unterliegt nicht dem Ermessen des Arbeitgebers.
Wobei sich das auf jeweils reell anwesendes Personal bezieht, nicht auf die Gesamtzahl der Angestellten.
Auf Intensivstationen sind zwei Krankenschwestern für fünf Patienten und mindestens eine Krankenpflegehelferin für vier vorgeschrieben - wieder reell anwesend.
 
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@Martin H. Ich hab nie in Deutschland in der Dialyse gearbeitet und kenne die deutschen Pendants nicht.