News Studie: Pflegekräfte fliehen massenhaft aus dem Job

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Hannover (dpa) - Schlechte Bezahlung, hohe Belastung und zu wenig Zeit für alte Menschen: Viele Pflegekräfte in der Altenpflege in Deutschland wollen einer neuen Studie zufolge den Beruf aufgeben. 40 Prozent der Befragten erwögen, aus dem Beruf auszusteigen, sagte Bernadette Klapper, Geschäftsführer

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"Prof. Herrmann Brandenburg, Inhaber des Lehrstuhls für gerontologische Pflege an der Hochschule Vallendar, betonte, das Problem sei nicht nur, dass Pflegekräfte zu wenig verdienten. Sie erlebten darüber hinaus das Dilemma eines Missverhältnisses zwischen dem, was sie unter guter Pflege verstünden, und der Tatsache, dass sie fremdbestimmt seien. Er kritisierte in dem Zusammenhang private Ketten auf dem deutschen Markt, dort gebe es oft Qualitätsprobleme. Der private Sektor müsse zurückgefahren werden, forderte er. Personalgewinnung im Ausland sei zudem ein "Armutszeugnis".


Dem kann man nur zustimmen.
 
ja, einerseits kann man zustimmen ...
Andererseits ... ist die Pflege seit Jahrzehnten, obwohl eine der grössten (wenn nicht sogar die grösste) Fachgruppe/Berufsgruppe in D, eine der leisesten, denn was genau hört man von ihnen/von uns? Es ist immer einfach, die Problematiken nur bei den äusseren Umständen zu suchen (Lohn, wenig Personal, etc.) . Dies sind sicherlich teilweise tragende Punkte, doch sind es nicht "die" alleine!
Wir müssen uns auch an unserer eigenen Nase packen und schauen/überlegen, was wir bei uns selbst noch zusätzlich (ver)ändern können.