News Stress durch Unzufriedenheit - Ungerechte Löhne machen krank

narde2003

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Hochinteressant, nun weiß ich, warum es mir so schlecht geht, gleich Dienstag gehe ich zur Pflegedirektorin und verlange eine kräftige Gehaltserhöhung!
:D:D:D:D:D:D:D
 
interessante idee :gruebel:
 
Ich frage mich, wann das letzte Mal die Politiker selbst in einem KH waren und die Schwester, die oft 12 Stunden Schicht haben, gesehen haben. Jeder von denen spielt einen Massenversteher und Beschützer, doch alles ist nur noch gelogen, wie immer. Sehr enttäuhscht bin ich von der Union und FDP - Lobbyisten, mehr auch nicht.
 
Ich frage mich, wann das letzte Mal die Politiker selbst in einem KH waren und die Schwester, die oft 12 Stunden Schicht haben, gesehen haben.
In welchem deutschen Krankenhaus wird mit 12-Stunden-Schichten gegen das Arbeitszeitgesetz verstoßen?
 
Das ist es: Jeder anderer arbeitet 8 Stunden und bei uns sind 12 absolut normal. Wir erholen uns ja zwischendruch..
 
Wenn es in meinem Haus reguläre 12-Stunden-Schichten gäbe (nicht Bereitschaftsdienst natürlich), würde ich dem Gewerbeaufsichtsamt einen Tipp geben.
 
:megaphon:Bei uns darf es auch keine 12-Stundenschichten geben.
Gibt es auch nicht, da hat schon die Verwaltung ein Auge drauf.

Seitdem wir stempeln, kann das auch jederzeit nachkontrolliert werden.:daumen:

Falls es mal, z.B. bei uns Leitungen, durch evtl. Sitzungen zu Arbeitszeitverstößen kommt, muss die Zeitbeauftragte das in der Zeiterfassung begründen.:thinker:

LG opjutti
 
Ich finds eine frechheit warum z.b. die krankenhausverwaltung mehr verdient als wir in der praxis,schließlich werden die alle von uns finanziert:weissnix:
dabei sind das nichts weiter also normale bürojobs die devinitiv nicht anspruchsvoller sind als unsere tätigkeiten!
aber das ist meiner meinung nach das eigentliche problem in Deutschland die bürokratie steht überallem, warum muss es z.b. für jeden quatsch einen standard geben?warum müssen jährlich diese pseudo audits stattfinden die für mich keinerlei sinn ergeben...
 
Woher weißt Du, was ein Mitarbeiter in der Verwaltung verdient? Ich bin nicht sicher, ob die Damen und Herren in der Patientenaufnahme oder der Lohnbuchhaltung mehr verdienen als ich. Wir werden nahezu alle nach TVÖD bezahlt (ein paar wenige sind wohl noch Beamte), aber in welcher EG sind die?

Was hat die Qualitätssicherung denn mit den Löhnen zu tun? Würde Dich der Aufwand darum weniger stören, wenn mehr auf Deinem Lohnzettel stünde?
 
In unserem Haus ist es tatsache so,daß die Verwaltung höher eingruppiert ist,dies mit der Begründung,sie gehöre zum Betriebsmanagement.
Es ist wirklich so,daß ne Kollegin in der Lohnbuchhaltung oder der Patientenaufnahme mehr verdient,wie ich als langjährige Stationsleitung und da kann man schonmal sauer werden :angryfire: !
Wir unterliegen allerdings nicht dem TVöD,sondern bekommen unser Gehalt "in Anlehnung" an diesen.
 
Als ungerecht würde ich einen Lohn empfinden, wenn Kollegen in vergleichbarer Position mehr verdienen würden als ich. Tun sie aber in aller Regel in unserem Beruf nicht.
Im Vergleich mit anderen Berufen, die eine 3jährige Ausbildung erfordern,finde ich unseren Verdienst auch gar nicht sooooo schlecht. Die meisten Handwerker verdienen wesentlich weniger.
Wenn ich natürlich der Meinung bin, ich sollte genauso viel wie ein Akademiker verdienen, dann ist es zu wenig.
Ich selbst liebe meinen Beruf und finde ihn auch nicht als so schlecht bezahlt, vielleicht habe ich deshalb so wenig Stress und bin meist gesund.....
 
Als ungerecht würde ich einen Lohn empfinden, wenn Kollegen in vergleichbarer Position mehr verdienen würden als ich. ..

Nun, das passiert schon, hat aber zum einen mit der Berufserfahrung und dem entsprechenden Aufstieg in den Entgeltstufen zu tun, und zum anderen mit dem deutschen Steuerrecht. (Und drittens damit, dass ein nicht geringer Teil unseres Gehalts aus den Zuschlägen herrührt.)

Ich begrüße allerdings die TVÖD-Regelung, die die Entgeltstufen nicht mehr nach dem Lebensalter, sondern den Jahren der Berufszugehörigkeit berechnet. Ich hab nichts gegen Quereinsteiger, wüsste aber nicht, warum ein vierzigjähriger Frischling mehr verdienen sollte als sein zwanzigjähriger Kollege (und schon gar nicht als die dreißigjährige Praxisanleiterin der beiden). Wenn wir jetzt noch regeln könnten, dass die Berufserfahrung bei anderen Arbeitgebern in der Pflege berücksichtigt wird, und verhindern könnten, dass die SL weniger verdient als ihre Mitarbeiter, wäre ich endgültig happy.