News Schulz-Asche: "Wir brauchen ein Ministerium für Gesundheit und Pflege!"

Das Wesentliche an der grünen Forderung wurde aber verschwiegen:
"Eine derartige Namensänderung sei zwar ein erster und wichtiger Schritt, so die Politikerin, reiche aber nicht aus. "Darüber hinaus ist es unbedingt notwendig, dass Herr Spahn als designierter Bundesminister für Gesundheit und Pflege ein wirksames Pflege-Sofortprogramm auf die Beine stellt", so die gelernte Krankenschwester, "die hierfür von Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbarten 8.000 Pflegestellen sind unzureichend." Der Bedarf an zusätzlichen Pflegekräften sei weitaus größer. Deshalb schlage dieBundestagsfraktion der Grünen für die Alten- und Krankenpflege die Finanzierung von jeweils 25.000 zusätzlichen Fachkraftstellen vor."
 
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Na da ist das Spänle ja auch der Richtige... Wenn man seine sehr kompetente Meinung zu HartzIV mal liest ...wir Steuerzahler müssen die Harzer ja finanzieren... Aber auch seine Ministerdiäten und ich würde gerne einige Prozente mehr Steuern zahlen, wenn die den wirklich Armen zu Gute kommen würde.
 
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Reaktionen: Martin H.
Hat er denn mit diesem Teil der Aussage unrecht?

Nicht so ganz, denn was wird versucht, um diese Menschen wieder an einen Job zu bringen, der sie selbst ernährt? Was ist mit Kindern, die mit HartzIV groß werden? Was ist mit den Aufstockern, die Vollzeit arbeiten und trotzdem nicht hinkommen? Was ist mit den armen Rentnern? Sollen die noch mit 93 das Stadtblatt verteilen oder BISS verkaufen?
Darauf hatte Schnösel TV (das Spänle und Herr Lindner)leider keinen Vorschlag, den die Betroffenen HartzIV Empfänger mit Erfolg umsetzen können.
 
@Romsen2014
Ja, denn jemand, der Hartz 4 bezieht, ist definitiv arm.
Er braucht nicht zu verhungern, aber er kann sich auch kein Stückchen mehr als das Allernotwendigste leisten. Dadurch ist er z. B. von großen Teilen des gesellschaftlichen Lebens abgeschnitten.
 
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Reaktionen: Bachstelze
Hat er denn mit diesem Teil der Aussage unrecht?

Armut kann man nur bekämpfen, wenn die HartzIV Empfänger wieder in die Lage kommen selbst von ihrem Einkommen ihren Alltag zu finanzieren. Leider schaffen das noch nicht mal Leute die Vollzeit arbeiten.
Was ist mit der Rentnerin, die 600 € Rente im Monat hat und damit für alles aufkommen muss? Was ist mit denen, die krank sind und nicht mehr arbeiten können aber nicht genug Rentenjahre beisammen haben?
Der Typ hat keine Ahnung was er da gesagt hat. Fehlt nur noch der Satz, sie können sich ja mit Minijobs wie Spargelernte was dazu verdienen...
 
Dennoch ist Hartz 4 die Antwort der solidargemeinschaft auf Armut. Es gibt ja auch verschiedene Arten der Armut. Absolute Armut, Relative armut, Status Armut etc.

Ich habe nie gesagt, dass jemand mit Hartz 4 in unseren Breitengraden ein gutes Leben leben kann. Er kann aber ein Leben leben. Ich sehe eher die Problematik darin, dass Menschen die wirklich arbeiten teilweise kaum mehr zum leben haben als H4 Empfänger. Weswegen es auch für viele Menschen, welche schon einige Zeit in diesem System verharren, kaum Sinn macht wirklich arbeiten zu gehen.

Betrachten wir doch mal die Sichtweise eines Arbeitnehmers, der in dieser Gehaltsspanne arbeitet, welche entweder absolut monoton und/oder zusätzlich noch körperlich extrem anstrengend ist. Alleine, dass diese Arbeit kaum einen monetären Mehrwert bringt, im Vergleich zum H4 beziehen, macht einen großen Teil des Problems aus. Aber dies wurde ja mit den neuesten Beiträgen von @aquarius2 ja auch nochmal hervorgehoben.

Als zweiten großen Kritikpunkt sehe ich die Prostitution eines H4 empfängers gegenüber des Amtes. Er muss alles leisten, darf aber wenig dafür bekommen und muss jede Auflage zu 100% erfüllen. Zusätzlich muss er alles offenlegen, was er besitzt oder jemals besessen hat. Wir wissen mehr über unsere Ärmsten als über unseren reichsten Mitbürger.

Aber um nochmal auf Armut zu sprechen zu kommen. Armut ist ein sehr weiter Begriff, welcher sich nicht eins zu eins auf jeden übertragen lässt. So ist der Armutsbegriff in Deutschland ein anderer, als der in z.b. Spanien, Frankreich oder auch Russland. Es gibt sehr viele, welche es wirklich schwer haben und jeden Euro zwei mal umdrehen müssen. Und viele sind unverschuldet (durch Krankheit) in diese Situation gekommen. Mir geht es hierbei eher um den allgemeinen Begriff der Armut und wie er in Deutschland verwendet wird.

Wenn wir in Deutschland über Armut sprechen, zumindest außerhalb der Volkswirtschaftslehre, reden wir doch meist eher über die sogenannte "Statusarmut", welche sich aus "... ich kann es mir nicht leisten 1x im Jahr in den Urlaub zu fahren... mein Auto ist 20 Jahre alt und ein neues kann ich mir nicht leisten ... etc."

Und man darf nicht außer Acht lassen, dass ich der erste bin, welcher bei Sozialer Ungerechtigkeit aufschreit :D
 
Aber um nochmal auf Armut zu sprechen zu kommen. Armut ist ein sehr weiter Begriff, welcher sich nicht eins zu eins auf jeden übertragen lässt. So ist der Armutsbegriff in Deutschland ein anderer, als der in z.b. Spanien, Frankreich oder auch Russland. Es gibt sehr viele, welche es wirklich schwer haben und jeden Euro zwei mal umdrehen müssen. Und viele sind unverschuldet (durch Krankheit) in diese Situation gekommen. Mir geht es hierbei eher um den allgemeinen Begriff der Armut und wie er in Deutschland verwendet wird.

Das ist ans Einkommen gekoppelt, aber der Vergleich hinkt, finde ich, denn die Lebenshaltungskosten sind ja sehr unterschiedlich in unserem Land. Hier in München sind die Mieten so hoch, dass Leute mit geringen Einkommen sich keine Wohnung leisten können, aus der Stadt wegziehen und sich dann auch Jobs in ihrer neuen Stadt suchen.
Manchmal bekommen HatzIV Empfänger Briefe vom Amt die sie nicht verstehen... Nicht weil sie nicht lesen können oder blöd sind, sondern weil das vorgefertigte Amtsschreiben sind die sich auf xy... § 123 SG usw beziehen.
Plötzlich stehen sie beim Arzt, der sie wegschickt, weil sie ja nicht krankenversichert sind. Des Rätsels Lösung, ein H4 Empfänger sollte zu einer Massnahme gehen. Er war aber krank und hat die AU leider nicht persönlich abgeben können und auf dem Postweg ist sie wohl verloren gegangen. Das ist einem Bekannten passiert, der schon seit 2 Jahren krank ist und wohl auch nie wieder arbeiten kann.
Leute bei denen feststeht, dass sie nie wieder arbeiten können werden vom Sozialamt betreut nicht vom Jobcenter, die haben es relativ gut, denn da kann der Sozialarbeiter Zugeständnisse machen und der H4 Empfänger muss nicht permanent nachweisen, dass er alles tut um wieder an Arbeit zu kommen.