News Regierungserklärung: Merkel verspricht Sofortprogramme für Gesundheit und Pflege

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Die Pflegenden, ob privat oder beruflich, seien "die stillen Helden" der Gesellschaft. Die geplanten 8000 neuen Pflegekräfte seien daher nur ein erster Schritt, so Angela Merkel in ihrer gestrigen Regierungserklärung.

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Ich frage mich aus welcher Luft man die 8000 neuen Pflegekräfte saugt. Die Nachfrage an Ausbildungsstellen ist gering und die Bedingungen sind davon trotzdem nicht attock besser.
 
Aber irgendwo muß man anfangen.
Abgesehen davon sind 8000 Stellen viel zu wenig, es fehlen m. W. mehrere Zehntausend!
 
Aber irgendwo muß man anfangen.
Abgesehen davon sind 8000 Stellen viel zu wenig, es fehlen m. W. mehrere Zehntausend!

Ja sicher muss man irgendwo anfangen, das ist ja auch schonmal einen enorme Leistung, aber eben tatsächlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich bin gespannt ob und inwiefern es da Steigerungen gibt.
 
Wo sollen sich den die Kollegen für die 8000 Stellen finden lassen? Es müssen sich die Bedingungen auf den Stationen ändern und dies mit einer höheren Entlohnung einhergehen damit sich überhaupt jemand bewirbt bzw. bleibt und sich mehr für die Ausbildung interessieren.
 
Wo sollen sich den die Kollegen für die 8000 Stellen finden lassen?
Tja, auch das wird sicher nicht so leicht werden; die Fehlentwicklung von Jahrzehnten (!) gleicht man nicht mit einem Federstrich wieder aus. Wie wohl hinlänglich bekannt ist, hat man zwischen ca. ´95 und 2005 fast 50000 Stellen in der Krankenpflege vernichtet.
 
Die Schaffung von 8000 "neuen" Stellen vermittelt der Bevölkerung, dass was getan wird. Daß bereits mehrere 10000 Stellen nicht besetzbar sind, ist dagegen in der breiten Masse nicht bekannt!
Für uns Pflegenden wird sich die kommenden Jahre unter dem Strich nichts ändern. Den Wählern wird jedoch mit diesen Ankündigungen suggeriert, dass die Politik auf den Pflegenotstand reagiert und Gegenmaßnahmen ergreift und somit "Sand in die Augen gestreut"!
Unterm Strich wird der Zustand in den Kliniken nicht verbessert werden! Dazu sind grundlegene Änderungen notwendig, die durch Erhöhung von Krankenkassenbeiträgen, Steuern oder sonstigen Abgaben finanziert werden müssten. Solche zusätzlich notwendigen Abgaben kann die Politik derzeit nur schwer vermitteln und werden daher weiter vermieden!
 
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Unterm Strich wird der Zustand in den Kliniken nicht verbessert werden! Dazu sind grundlegene Änderungen notwendig, die durch Erhöhung von Krankenkassenbeiträgen, Steuern oder sonstigen Abgaben finanziert werden müssten.
An anderer Stelle hier im Forum konnte man ja bereits lesen, daß Herr Spahn derlei "grundsätzliche Debatten" (Systemdebatten) unbedingt vermeiden will: News - Pflege, Versorgung, Finanzen: Das ist Spahns Drei-Punkte-Plan
Dabei wären gerade die absolut notwendig!