News Pflegekammer Rheinland-Pfalz

Elisabeth Dinse

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Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
Akt. Einsatzbereich
Intensivüberwachung
Gesundheitswesen und Pflege
09.02.2012

Dreyer: Land prüft bereits Einrichtung einer Landeskammer für Pflege- und Therapieberufe

Seit Mitte des vergangenen Jahres ist die Landesregierung im Gespräch mit den Verbänden der Pflegeberufe, der Hebammen und der therapeutischen Berufe, um die Einrichtung einer Landeskammer zu prüfen, wie Sozialministerin Malu Dreyer heute in Mainz mitteilte. „Ich freue mich, dass sich nun auch die CDU im Land des Themas angenommen hat und ganz offensichtlich die Aktivitäten der Landesregierung unterstützt“, unterstrich Dreyer.
...
msagd.rlp.de | Einzelansicht

Elisabeth
 
such grade nach Presseinfos dazu, war ja schon am 9.2.

...das gefunden....
http://dpo-rlp.de/presse/dpo-pm-2.pdf
PM zum Pflegekongress des Dachverbands der Pflegeorganisationen in Rheinland-Pfalz -
Podiumsdiskussion

ein paar Worte daraus
...überwältigende Mehrheit...für die Einrichtung einer solchen Kammer...
.....einzig die Grünen - eindeutig dagegen (
hätt ich nicht erwartet)
...zugeneigter als vorher, eine von der CDU
(DAS noch weniger)
....Wahrscheinlichkeit der Einrichtung der PK steigt mit dem Organisationsgrad der Pflegenden, sagt ein SPD'ler (
A-HA!)
...eher abgeneigt, der Liberale
(war ja auch klar)
...der Kampf um Bedingungen müsse nun geführt werden....
...ein Hr. Schmitt: Es sei genug Geld im Gesundheitssystem vorhanden, erteilt der Idee nicht qualifizierte Kräfte im Pflegebereich einzusetzen eine Absage
(WIE er dazu kommt, warum er meint das sagen zu müssen, nicht ersichtlich, aber - interessant)
 
Kleine Korrektur
Einzig Dr. Rahman Schmidt von Bündnis90/Die Grünen sprach sich eindeutig für die Einrichtung einer
solchen Kammer aus. Aufgrund des morgentlichen Diskussionsverlaufs einer Kammerlösung zugeneigter
als vorher zeigte sich auf dem Podium Landtagsabgeordnete Hedi Thelen von der CDU. Dass die
Wahrscheinlichkeit der Einrichtung einer Kammer mit Höhe des Organisationsgrads der Pflegenden steige,
machte SPD-Landtagsmitglied Peter Wilhelm Dröscher deutlich. Kammerlösungen generell eher abgeneigt
war Dr. Peter Schmitz, der für die Liberalen im Landesparlament sitzt.

War vielleicht ein "Freudscher Verschreiber".

Elisabeth
 
keine Ahnung, ehrlich
aber richtig - ups, nicht gut, dem armen Grünen SOWAS zu unterstellen.

bin dann ma weg.
 
Wenn ich richtig informiert bin, dann haben sich dei Grünen auch in Niedersachsen positiv zu einer Kammer geäußert.

Elisabeth
 
In Bayern auch, aber leider heißt der Koalitionspartner FDP, und die war gegen die Pflegekammer.

(Ich komme immer noch nicht darüber hinweg, dass ich in dem Punkt auf seiten der CSU stand!)
 
Ich denke sobald sich die "polit-Politik" darum kümmert, wie es derzeit eben in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz offensichtlich der Fall ist, wird es nicht mehr lange dauern, bis wir endlich ernst genommen werden/ bis wir eine Pflegekammer haben. Ich bin froh, ein Teil der Bewegung sein zu können.
 
Für Bayern
lt. dem zuständigen Politiker der CSU (persönlich gesehen und gehört Ende 2011)
hatte man zwar eine absolute Mehrheit, ganz am Anfang
als es dann aber konkret wird, scheiterte man auf sämtlichen Ebenen, auch in der eigenen Partei
man muss nur mal schauen, wer in den Gremien Stimmrecht hat
Lobbyisten, einflussreiche Vertreter die andere Ansichten vertreten (Ärzteverbände, KÄV, Krankenhausgesellschaft....)
für Bayern scheiterte es auch - an der SPD, weil gewerkschaftsnah und nicht willig (so eine Aussage, fand das bestätigt durch Aussagen der Gewerkschaft) die Gründe für Misstrauen kann ich durchaus irgendwo nachvollziehen - trotzdem.....
FDP - sowieso
Mut machend war das letztes Jahr ALLES nicht.
Solang man allein regiert hatte - hat man keine Notwendigkeit gesehen, irgendwas zu ändern
jetzt hat man "unerfreulicherweise" keine absolute Mehrheit mehr und MUSS auf Stimmenfang gehen, aber die ANDEREN wollen nicht mitmachen, schon blöd. So oder so, geht es scheinbar nicht weiter, im Bayernland.

ICH wünsch mir deswegen dass es in anderen Bundesländern besser läuft, damit mal irgendwo ein Anfang gemacht wird.
Auf dem Wege ist das ja.
 
Die CSU hat doch keine absolute Mehrheit?

Ich weiß, ist die erste Legislaturperiode, in der das geschieht, aber das ist doch schon seit mindestens zwei, drei Jahren der Fall?

Der kleine Koalitionspartner hat den Aufstand geprobt. War wohl Generalprobe für Berlin - aber da galt Wulff noch als unbescholtener Bürger, das kann's eigentlich nicht gewesen sein. http://www.bffk.de/files/sueddeutsche-pflegekammern-15042011.pdf
 
es gab (lt. Hr. Eichers Aussage) eine - absolute Mehrheit - sich für eine Pflegekammer zu engagieren, einzusetzen
das war gemeint, nichts anderes

Hab jetzt ewig rumgesucht, nun doch endlich Name und Funktion des Redners gefunden:
Albert Eicher
Ministerialrat Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
 
es gab (lt. Hr. Eichers Aussage) eine - absolute Mehrheit - sich für eine Pflegekammer zu engagieren, einzusetzen
das war gemeint, nichts anderes
Innerhalb der CSU-Fraktion? Denn innerhalb vom Landtag kann es die ja gar nicht gegeben haben, der Antrag wurde auf Bestreben der FDP (und mit den Stimmen der CSU) von der Tagesordnung gestrichen. Und seither kam nichts mehr, und den Gesundheitsminister haben wir inzwischen auch gewechselt.

Eine Mehrheit innerhalb einer Fraktion nützt uns nichts, wenn der Koalitionspartner solche Spielchen macht.
 
Liebe Claudia,

ich glaube du stehst momentan auf der Leitung - kann das sein?

der Antrag wurde auf Bestreben der FDP (und mit den Stimmen der CSU) von der Tagesordnung gestrichen.
Ja, aber da hatte die CSU die absolute Mehrheit verloren, sonst hätten sie nicht mit der FDP koalieren müssen - logisch oder?
 
Die CSU hatte die absolute Mehrheit schon bei der letzten Landtagswahl verloren. Die konkreten Bestrebungen zur Pflegekammer begannen im Januar 2011, da war die absolute Mehrheit längst weg. Nächstes Jahr sind doch schon wieder Landtagswahlen.
 
Jetzt steh glaube ich auf dem Schlauch.

Die CSU hatte die absolute Mehrheit schon bei der letzten Landtagswahl verloren.
Ja klar, man verliert die Mehrheit bei einer Wahl.

Die konkreten Bestrebungen zur Pflegekammer begannen im Januar 2011,
Da bist du falsch Informiert. Diese Diskussion und konkrete Bestrebungen gabs schon in den letzten 10 Jahren und genau das war die Argumentation, da hatte die CSU die absolute Mehrheit - aber keinen Bock, jetzt is weg, jetzt täten se ja gerne wenn se könnten - ach nö, sowas aber auch.

Die Bestrebungen laufen in Bayern eigentlich seit der Installation des - Fördervereins zu Gründung einer Pflegekammer - reichen da 15Jahre?
 
Diese Diskussion und konkrete Bestrebungen gabs schon in den letzten 10 Jahren und genau das war die Argumentation, da hatte die CSU die absolute Mehrheit - aber keinen Bock, jetzt is weg, jetzt täten se ja gerne wenn se könnten - ach nö, sowas aber auch.

Die Bestrebungen laufen in Bayern eigentlich seit der Installation des - Fördervereins zu Gründung einer Pflegekammer - reichen da 15Jahre?
Jetzt sehe ich den Schlauch auch :roll:

Bißchen scheinheilige Argumentation, oder ?
 
Förderverein in Bayern wurdee 1991 gegründet, wenn ich mich nicht irre...