News Pflegeberufekammer in Schleswig-Holstein unterstützen

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Die politische Partizipation der Pflegeberufe war in Schleswig-Holstein viele Jahrzehnte völlig unzureichend. In einem von Organen der Selbstverwaltung gestalteten Gesundheitssystem hat den Pflegeberufen bis zur Errichtung der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein das entscheidende Instrument gefehlt. Der DBfK fordert sowohl die politischen Vertreterinnen und Vertreter aller demokratischen Parteien als auch Sozialminister Dr. Heiner Garg auf, der Pflegeberufekammer den Rücken zu stärken und die Bedeutung der Kammer als Selbstverwaltung der Pflegeberufe im Gesundheitswesen hervorzuheben.

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"Zu lange wurden wir Pflegefachpersonen fern gehalten von den Entscheidungsrunden, in denen das Gesundheitssystem gestaltet wird. Heute haben wir als größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen endlich selbst ein Organ der Selbstverwaltung, in dem alle berufsständischen Interessen gebündelt werden“, so Swantje Seismann-Petersen, stellvertretende Vorsitzende des DBfK Nordwest. Die Pflegeberufekammer vertritt die Pflegefachpersonen in Schleswig-Holstein mit Sitz und Stimme mittlerweile im u.a. Landespflegeausschuss sowie dem Gemeinsamen Landesgremium. Daneben vertritt die Kammer Pflegefachpersonen in der Beteiligtenrunde.

In den genannten Gremien wurden bisher Entscheidungen ohne die Beteiligung beruflich Pflegender getroffen, obwohl diese den entscheidenden Einfluss auf die Qualität der pflegerischen Versorgung haben. Es ist ein Meilenstein, dass Pflegefachpersonen endlich die Interessen der Berufsgruppe hier vertreten können und pflegefachlicher Sachverstand in die Entscheidungen dieser Gremien einfließt."


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