News NRW: Pflegefachpersonenmangel durch bessere Ausbildung begegnen

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Die Antworten auf den Mangel an Pflegefachpersonen werden nicht darin zu finden sein, möglichst viele Willige irgendwie auszubilden – sondern die, die geeignet und bereit sind möglichst gut zu qualifizieren. Das sagt Dr. Martin Dichter in der Eröffnung des 2. Pflegetages Nordrhein-Westfalen in Bochum. Rund 350 Besucherinnen und Besucher sind im RuhrCongress Bochum zusammengekommen, um sich pflegepolitisch auf den aktuellen Stand zu bringen.

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Und was bringt eine sehr gute Qualifikation hierzulande, wenn die Arbeitsbedingungen sich weiter verschlechtern und das Personal ins Ausland abwandert oder der Profession wieder den Rücken kehrt?

Wenn Personaluntergrenzen nicht eingehalten werden, da wirtschaftlich für die Unternehmen nicht sinnvoll, dann werden Fachkräfte erst recht mach Möglichkeiten suchen, ihre Situation zu verbessern. Sei es durch finanziell lohnende Leiharbeit oder in anderen Eu-Ländern, in denen eine Pflegekraft nicht für 5 Patienten alleine zuständig ist. [Beispiel auf ITS bezogen]
 
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Ich habe mich über die Jahre, aus eigener Tasche ,gut Qualifiziert. Was bringt mir das, ausser daß ich mehr weiß und fachlich besser arbeiten kann? Gar nichts. Weder finanziell,gibt nicht mehr Geld,noch hab ich oft, genügend Zeit mein Wissen umzusetzen. Mehr Leute für die Ausbildung zu begeistern ist sicher nicht falsch. Wenn die Azubis aber auf den Stationen verheizt werden,und die schlechten Arbeitsbedingungen der Examinierten sehen, dann wandern die schnell ab, oder suchen sich einen anderen Job. Wenn jetzt nicht die Arbeitsbedingungen besser werden, Entlastung für Fachkräfte gesucht wird, dann wird sich die Pflegenot auch nicht ändern.
 
Grundsätzlich stimme ich Dr. Dichter ja zu. Alleine schon, wenn ich einen Blick über den Tellerrand werfe ins Ausland.
Aber dann darf auch nicht die Anerkennung der bisher erreichten (durchaus nicht schlechten!) Qualifikation der deutschen Pflegekräfte derartig unter den Teppich gekehrt und kleingeredet werden - nein, nicht vom DBfK, sondern von denjenigen, die es buchstäblich in der Hand hätten, hier Anreize zu setzen!
Ich habe mich über die Jahre, aus eigener Tasche ,gut Qualifiziert. Was bringt mir das, ausser daß ich mehr weiß und fachlich besser arbeiten kann?
Das Hinterf***ige daran ist ja, daß Dein AG bzw. Dein Betrieb häufig davon profitieren (natürlich nur bezogen auf Weiterbildungen, die auch einen Bezug zur derzeitigen Stelle haben). Es wird aber ganz häufig auch gar nicht honoriert - von einigen wenigen von der DKG genau festgelegten Weiterbildungen abgesehen (das Thema hatten wir hier ja schon).

Der Gipfel ist dann, wenn von Seiten der Politik die Pflegeberufe viel zu niedrig eingestuft werden... und Helfer mit Fachkräften gleichgesetzt werden! :wut: Siehe:

Wer hat dann noch Interesse, sich weiter zu qualifizieren, wenn es sowieso nicht anerkannt wird??
 
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