News Nächster Schritt zur Pflegekammer Baden-Württemberg vollzogen!

„Die Pflegeberufekammer wird eine eigene Weiterbildungsordnung erarbeitet, um für die Bürgerinnen und Bürger im Land eine qualitätsgesicherte pflegerische Versorgung auf höchstem Niveau sicherzustellen. Zudem soll sie eine Berufsordnung erarbeiten, bei der es die Pflegekräfte selbst in der Hand haben, die Rechte und Pflichten für ihren eigenen Berufsstand festzulegen.
Zusätzlich wird die Pflegekammer den professionell Pflegenden im Land eine Platt-form bieten, die es ihnen ermöglicht, sich zu vernetzen und auszutauschen und damit die Gemeinschaft der Pflegefachpersonen zu stärken.“



Und sie ist die einzige (!) Möglichkeit, um die Profession Pflege in Politik und Gesellschaft wirksam zu vertreten.
 
Den Beweis hat die Pflegekammer Rheinland Pfalz noch nicht erbracht und NRW und BaWü wird den auch nicht erbringen. Meine Meinung!
In NRW gibt es die Kammer, aber es sind noch nicht mal die Hälfte der Pflegekräfte fertig registriert. Soviel zur Zustimmung der Pflegekräfte!
 
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." (Albert Einstein)
 
Es ändert sich auf jeden Fall, dass wir noch mehr zur Kasse gebeten werden als vorher.
Wer sonst noch eine Veränderung bemerkt hat durch die Kammer, kann sich wirklich freuen.
 
In Baden-Württemberg wird der Beitrag zwischen neun und zwölf Euro im Monat betragen. Unsere Selbstverwaltung ist mir persönlich deutlich mehr wert.
 
Hoffentlich merkt ihr was von der Selbstverwaltung. Ich wünsche es euch und das meine ich ernst.
 
Hier in NRW merke ich noch nichts davon. In einem Fachmagazin habe ich mir die bisherige getane Arbeit der Kammer zu Gemüte geführt. Außer konstituierenden Sitzungen, Selbstbeweihräucherung und ewigen Metadiskussionen ohne Substanz kam da noch nichts bei rum, was der Profession direkten Nutzen beschert.
 
In Baden-Württemberg wird der Beitrag zwischen neun und zwölf Euro im Monat betragen. Unsere Selbstverwaltung ist mir persönlich deutlich mehr wert.
Und mir ist die Selbstverwaltung gar nichts wert, da ich nicht einsehe einer Institution, die nichts fabriziert ausser Papier zu schwärzen, auch noch Zwangsgebühren zu bezahlen.
Vor allem dann nicht, wenn diese Selbstverwaltung sich explizit nicht um die Lohngestaltung ihrer Mitglieder kümmern will.
 
Und mir ist die Selbstverwaltung gar nichts wert, da ich nicht einsehe einer Institution, die nichts fabriziert ausser Papier zu schwärzen, auch noch Zwangsgebühren zu bezahlen.
Vor allem dann nicht, wenn diese Selbstverwaltung sich explizit nicht um die Lohngestaltung ihrer Mitglieder kümmern will.
Nochmal (zum vermutlich 10ten Mal)

Kammern regeln die Berufsordnung.
Wer darf welche Tätigkeiten machen, und wer nicht.
Welche Zusatzqualifikationen gibt es und wie sieht diese Weiterbildung aus.
Von wem muss man sich was sagen lassen.

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Lohngestaltung bleibt den Gewerkschaften vorbehalten. Das DÜRFEN Kammern nicht !!!


Einer
 
Vor allem dann nicht, wenn diese Selbstverwaltung sich explizit nicht um die Lohngestaltung ihrer Mitglieder kümmern will.
Der große Stellenwert der Ärzteschaft in Deutschland fußt eher nicht auf der Arbeit des Marburger Bundes (=Gewerkschaft), sondern auf der der Ärztekammern (=politische Einflussnahme).
Soviel dazu.
 
Der große Stellenwert der Ärzteschaft in Deutschland fußt eher nicht auf der Arbeit des Marburger Bundes (=Gewerkschaft), sondern auf der der Ärztekammern (=politische Einflussnahme).
Eben. Und die Kammer in NRW ist erst seit knapp sieben Monaten tätig.

Unsere Profession hat keinerlei politischen Einfluss, kein Sprachorgan, kein Gremium, keinen Ansprechpartner. Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung vertritt die Interessen den Pflegebedürftigen, nicht die der Pflegekräfte. Wir werden bei politischen Entscheidungen nicht mit einbezogen, wir werden nicht gefragt und nicht gehört. Und das muss sich ändern.
 
Vor allem dann nicht, wenn diese Selbstverwaltung sich explizit nicht um die Lohngestaltung ihrer Mitglieder kümmern will.
Oh mann/frau, keine Ahnung von den Aufgaben einer Kammer aber dagegen sein!

Wenn wir keine Selbstverwaltung hinkriegen, werden wir halt so wie jetzt fremdverwaltet.
 
Außer konstituierenden Sitzungen, Selbstbeweihräucherung und ewigen Metadiskussionen ohne Substanz kam da noch nichts bei rum, was der Profession direkten Nutzen beschert.
und was kam in den letzten 30Jahren für ein Nutzen für die Pflege rum von den Fachausschüssen, Arbeitskreisen, Expertenrunden, Pflegerat (zB. Bayern) usw. auf Länder- und Bundesebene?
Das Ergebnis sieht man!
Heißt das jetzt - wir machen weiter so wie die letzten Jahrzehnte?
DIE PFLEGE verlegt sich weiter nur aufs motzen?
 
Und mir ist die Selbstverwaltung gar nichts wert, da ich nicht einsehe einer Institution, die nichts fabriziert ausser Papier zu schwärzen, auch noch Zwangsgebühren zu bezahlen.
Liebe Leander,
du scheinst völlig auszublenden, dass du "Zwangsgebühren" in Form von Steuern seit Jahren bezahlst für Institutionen auf Länder- und Bundesebene (Ausschüsse, Expertenrunden, Pflegerat, Zirkeln, Arbeitskreisen etc.) und die haben die letzten Jahrzehnte mehr fabriziert als, wie du dich ausdrückst Papier zu schwärzen?
Das an diesem Dilemma alle Steuerzahler mit zahlen macht es nicht besser und schon gar nicht die Arbeitsbedingungen und/oder Pat.versorgung.

Die Lösung von euch ist - weiter so?

Von - ich bin dagegen - ändert sich nichts!
Außer, dass wir noch weniger Ernst genommen werden.
Sog. Experten entscheiden dann, beratend durch Lobbyverbände wovon DIE PFLEGE keinen einflussstarken hat, wohin es geht und nicht DIE PFLEGE.
 
Musst mich nicht so anmotzen, @renje . Ich habe meine Beobachtung genannt, ohne zu werten. Versuch du das auch mal, ohne andere mit deinen Worten direkt anzugreifen. Vielleicht erreichst du dann einen Dialog. Der einzige, der hier richtig motzt, bist du.
 
Hier in NRW merke ich noch nichts davon. In einem Fachmagazin habe ich mir die bisherige getane Arbeit der Kammer zu Gemüte geführt. Außer konstituierenden Sitzungen, Selbstbeweihräucherung und ewigen Metadiskussionen ohne Substanz kam da noch nichts bei rum, was der Profession direkten Nutzen beschert.
Das wird auch vermutlich noch 10 Jahre dauern.
Kammern müssen sich zuerst darum kümmern, dass alles, was bisher von verschiedene Ministerien und Ämtern „ so nebenbei“ gemacht wurde in eine korrekten rechtlichen Rahmen kommt.
Erst dann können sie, auf diese Reglungen aufbauend, weitere Schritte gehen und konkrete „Vorschläge“ machen, die für uns Verbesserungen bringen.
Die heute so mächtige Ärztekammer war in ihren Anfängen auch nur mit Verwaltung beschäftigt. Irgendwann haben sie eigene Vorschläge gemacht und diese niedergeschrieben. Und alles, was bis dahin nicht gesetzlich geregelt war, war nun durch die „Kammer-Regelungen“ irgendwie zum „Gesetz“ geworden.
Beispiele: Die nicht deligierbaren Ärztlichen Tätigkeiten
- Blut anhängen
- Chemotherapie anhängen
- Erstgabe von i.v. Medikamenten
- Die erste Assistenz im OP
Weitere Tätigkeiten sind nur zugelassen „ … wenn sich der Arzt über die Kenntnisse der Fachkraft vergewissert oder diese eingewiesen hat …“ ( frei zusammengesetzt) . Nebenbei : Ärzten wir die nie im Studium beigebracht !
Auch die Einleitung, Narkoseführung und Ausleitung bei der Anästhesie sind „ nicht deligierbar“
Nur „… einzelne Anästhesiephasen…“ dürfen deligiert werden. Ist zwar nicht realistisch, hat die Ärztekammer aber so festgelegt.

Und da es kein Gesetz darüber gibt ist dies heute wie ein Gesetz !!!

Wer alles nachlesen will:


Vielleicht geben wir den Pflegekammern die Chance, irgendwann solche „ nicht deligierbaren pflegerischen Tätigkeiten“ festzulegen.
Das würde unsere Berufsgruppe stärken.


LG Einer
 
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." (Albert Einstein)
Dazu noch eine Bemerkung:

Man kann ja über alles diskutieren; und wenn einer eine bessere Alternative zur Pflegekammer hat, immer raus damit!
Nur:
Da kam bisher noch von keinem Kammergegner was.
(Und nein, Gewerkschaften sind in keinster Weise eine Alternative zu Kammern.)