News Leitartikel: Die Hilfe für die Pflege braucht Hilfe

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will deutlich mehr für die Pflege tun als im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. Aber dafür bräuchte er Unterstützung aus anderen Politikfeldern und da herrscht Fehlanzeige.

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Auszug aus dem Artikel
Weder der Gemischtwarenladen verdi noch der Bundesinnenminister als Tarifvertragsparteien für den Öffentlichen Dienst haben die besonderen Knappheiten auf dem Pflegearbeitsmarkt im Blick gehabt.

Ursächlich dafür ist auch, dass die Pflegeberufe weder gewerkschaftlich noch berufspolitisch hinlänglich organisiert sind.

Das ist fundamental anders als bei den Klinikärzten, die 2005, dank ihres hohen Organisationsgrades im Marburger Bund, die Tarifgemeinschaft mit verdi aufkündigten und eigenständiger Tarifvertragspartner werden konnten. In der Pflege dagegen: ein organisatorisches Vakuum, das auch Landespflegekammern nicht werden füllen können.

So bleibt eine letzte Hoffnung: Die Flexibilität von Arbeitgebern,...
Beachte Absatz 2
und besonders der letzte Absatz heißt übersetzt
weil wir es nicht auf die Reihe bekommen, brauchen wir Arbeitgeber die lieb zu uns sind - na genau so baut man Druck auf und wird man als Berufsgruppe ernst genommen. Die Arbeitgeber lachen uns doch als Berufsgruppe aus. :aetsch:
 
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Reaktionen: Romsen2014
starker Artikel!
 
Bis auf die Tatsache das im Rechenbeispiel Steuerklasse 5 genommen wird, dass verzerrt gewaltig. Ist aber natürlich realististisch beim in Deutschland üblichen Mann Vollzeit+Frau halbe Stelle Modell (iirc) bei über 70% aller Familien mit Kindern der Fall.
 
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Reaktionen: Maniac
Der jüngste Tarifabschluss mit einer Laufzeit von drei Jahren ist für die Lösung der Pflegeprobleme nicht zielführend ….Die drei schrittweisen Gehaltserhöhungen … Das ist kein Signal für einen Beruf, der attraktiver gemacht werden soll.
Ach was ?
Andererseits: In der untersten Gehaltsgruppen wurden Erhöhungen vereinbart- ..verständlich, aber überhaupt nicht zielführend zur Problemlösung...Eine solche egalisierende Tarifpolitik konterkariert das gesundheits- und berufspolitische Ziel einer Höherqualifizierung der Pflegehilfsberufe, die noch nicht ganz so knapp sind.
Wie nicht ganz so knapp? Ansonsten soll das heißen, die Pflegehilfsberufe sollen sich (gefälligst) weiterbilden, bevor es mehr gibt, oder wie? Falls ja, sollte das wohl kein Problem sein, denn, wie ich gelernt habe, verschenken die AG teure FB/WB geradezu an ihre Angestellten.

Gesetzentwurf, der im Mai kommen soll:
...Die hausärztliche Versorgung und die "sprechende Medizin" will man sich dafür mehr kosten lassen....
Warum sind hier keine Angaben zu den Kosten?
Auch in der Pflege.... Zum Beispiel will die Regierung für 400 Millionen Euro im Jahr zu Lasten der Krankenversicherung 8000 zusätzliche Fachkräfte für die medizinische Behandlungspflege in Altenheimen gewinnen.
Hach wie teuer ist „die Pflege“ doch …. schaut her was wir für euch investieren lassen (nachdem seit Jahrzehnten Stillstand herrschte, sogar noch eingespart wurde .. schnarrrch ... na ja besser als gar nichts .. ist vielleicht ein Anfang)....

PS: nervige Rechtschreibfehler in den Artikeln dieser Ärztezeitung....haben die keine „Lektoren“, bevor sie ihre Artikel in die Welt schicken?
In der untersten Gehaltsgruppen wurden Erhöhungen..
Der Entwurf liegt de "Ärzte Zeitung" vor..
VG Lusche