News Krankenkassenchefs sind Topverdiener

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Gibt doch tausende von Menschen die bedeutend mehr verdienen...
Ne Krankenkasse ist ein riesen Betrieb. Das da der Chef Geld verdient dürfte klar sein.

Hättest ja auch in die Richtung gehen können ;)


(Und jaaaa, das geht auf Kosten unser Aller... Die Ölscheichs werden auch auf unserer Kosten immer reicher. Guck dir die Industrie in Dubai an - DA krieg ich Tränen in den Augen...!)
 
Hallo,

na jetzt entschuldige mal, 200' -250'€ für einen Vorstand einer der größten KK der Welt, das finde ich unterste Grenze.

Ich denke man könnte sparen indem man annähernd ca. 200KK auf max. 50KK reduziert, sowie die vielen vielen Apotheken.

Da wären denke ich drei stellige Mio.beträge zu sparen.

Im benachbarten Dorf gibt es 3 Apotheken bei 12tsd. Einw. Alle drei Apoth. gehören dem selben Apotheker. Das verstehe wer will, finanziert wird so ein Schwachsinn durch uns.

Gruß renje
 
Der Markt scheint hier keinen Regulierungsbedarf zu sehen- meint: die Nachfrage ist ausreichend um die Rentabilität nachzuweisen. Das ist halt so in dieser Gesellschaftsordnung. Wenn ich was zu verkaufen habe und Kunden finde, dann ist da nix verwerfliches. *g* Planwirtschaft wollten wir eigentlich nicht mehr.

Ergo: Überzeuge die Kunden zu wechseln und ihre Bequemlichkeit aufzugeben.

Übrigens dreistellige Millionenbeträge dürften kaum zusammenkommen. Die Medis werden net billiger, wenn du eine Apotheke schließt.

Elisabeth
 
Hallo Elisabeth,

Der Markt scheint hier keinen Regulierungsbedarf zu sehen
Seit wann gibts im Gesundheitswesen einen Markt??? Zumindest keinen Freien!

das hat nichts mit Gesellschaftsordnung, Kunden finden oder Bequemlichkeit zu tun, wenn überhaupt mit Marktwirtschaft.

1. Kunden: natürlich nehme ich i.d.R. diejenige Apotheke die beim Doc gleich um die Ecke ist. Ich bekomme überall das Selbe zum gleichen Preis - na ja Kunde, Wettbewerb gleich null.
Aber in einer mittleren Stadt oder Großstadt muss ich schon auch mal ein paar hundert Meter gehen.

2. Bequemlichkeit: na ja, was nehmen Menschen in unserem Ges.system alles auf sich? Da ist das ne Kleinigkeit.

3. Wie wir alle Wissen wird in einer Apotheke nicht nach Leistung bezahlt, sondern anteilig nach Medipreis. - hat schon was von Planwirtschaft - oder?

4. Wenn das Vergütungssystem so ist, dass in der BRD für 4000Einw. eine Apotheke finanziert wird, in skandinavischen Ländern für 17000Einw., dann sollte man sich schon mal über das Vergütungs- und System für Apotheken in der BRD Gedanken machen.

Übrigens dreistellige Millionenbeträge dürften kaum zusammenkommen. Die Medis werden net billiger, wenn du eine Apotheke schließt.
Ich denke schon, denn
1. Fusionen beinhalten Sparpotentiale, der Markt zeigt das immer wieder.
2. Dass Medis billiger werden können, zeigen uns u.a. die Internetapotheken und der vehemente Kampf des Apotverbandes dagegen. Bei der Vehemenz da gehts nicht um nur ein paar tausend Euro!
3. Auch müsste grundsätzlich über die Leistung der Apotheke nachgdacht werden und wie die Vergütung dafür sein kann, unter den veränderten Bedingungen der letzten 20/30Jahre. Heute besteht doch die Tätigkeit einer Apotheke im rüberreichen von fertig ab gepackten Fertigarzneien aus der Fabrik durch die, wenn überhaupt noch ausgebildete Fachkraft.

Dass sich da nix verändert, haben die Apotheker den erkämpften Privilegien aus der Vergangenheit zu verdanken (damals evtl. mit Recht, da der Apotheker noch viele Arzneien selbst erstellt hat) und der Heute noch starken Standesvertretung und Lobby.

Mit Marktwirtschaft hat das System jedenfalls nichts zu tun. Angebot und Nachfrage Regeln eben gerade nicht den Preis und der Kunde hat keine Einflussnahme durch Verhalten .

Gruß renje
 
Krankenkassenchefs verdienen gut und wir dürfen auf Station den frustierten Patienten erklären warum ne Reha abgelehnt wurde obwohl sie sinnvoll ist... das finde ich frustrierend
 
Krankenkassenchefs verdienen gut und wir dürfen auf Station den frustierten Patienten erklären warum ne Reha abgelehnt wurde obwohl sie sinnvoll ist... das finde ich frustrierend
Wir verdienen doch auch gut, vielleicht sollten wir alle 5% mit dem Gehalt runter gehen, könnte vielen kranken Menschen helfen...!?
 
Wenn ich aber dann von Freunden die bei Krankenkassen arbeiten höre wie ihr Tag aussieht und wie meiner aussieht... finde ich mein Gehalt gerechtfertigter *gg*
 
@Renje- ich muss in einer eigenartigen Kleinstadt wohnen. ich habe mir meine Apotheke nach Seviceleistung und Beratungskompetenz ausgesucht. Frei verkäufliche Medis. Da schau ich schon auf den Preis. Nicht selten liegen die sogar unter denen der Internetapotheken.

Ich denke, die Kostentreiber sitzen in anderen Ecken. Oder es macht die Summe aller Probleme. Das fängt bei den Apotheken an udn hört bei der Vollkaskomentalität der Kunden des GW auf.

Elisabeth
 
mich blähts gewaltig an.. überall wird wenn die kohle knapp zuerst am gehalt und personal gespart bestes beispiel krankenhaus. unser gesundheitssystem ist bankrott wer hält die fäden in der hand, nicht zuletzt die chefs der KK.. wo wird gespart?? klar die versicherten zahlen mehr. he da kollegen das kann nicht sein und das bläht mich an. und 100.000 statt 200.000 jahreslohn wäre immer noch enough.. burn burn burn.
 
und hallo??? wie finanzierst du bitte ne apotheke so ein gelaber man..
 
Ich weiß nicht, wie mein Apotheker es macht. Vielelicht liegts daran, dass er Fachpersonal beschäftigt. Das "Gelaber" hat mich übrigens schon mla vor Schaden bewahrt. Mein Doc hatte eine Wechselwirkung nicht bedacht.

Und zum Sparen beim Personal. Solange wir glauben jede Handreichung kann nur durch eine examinierte Fachkraft geleistet werden, solange wir allen das annähernd gleiche Gehalt zaglen, egal welche Quali, wird sich nix ändern. Das GW wird infolge der zu erwartenden demographischen Veränderungen in den nächsten jahren noch teurer werden. Man wird scih entscheiden müssen, was man will: immer mehr Geld ins System pumpen oder das System optimieren.
Letzteres würde für uns bedeuten: sinnvoller Personalmix. Viele Pflegeleistungen sidn eigentlich Serviceleistungen. Schaue mal in den peripheren Bereich. Muss ich ein Exemane haben um jemandem eine Schüssel zu stellen, ins Bad zu begleiten, den Rücken zu waschen usw... vereinfacht gesagt: alle Pflegeleistungen die schon derzeit an Hilfspersonal wie Zivi oder FSJler deligiert werden.
Blockieren wir nicht selbst diese Entwicklung indem wir auf alte Zöpfe beharren?

Es ist einfacher zu schreien: Haltet den Dieb- als vor der eigenen Tür zu kehren.

Elisabeth
 
hallo an alle,
1. was krankenkassen finanzieren liegt nicht in erster linie an kassenchefs sondern an den gesetzlichen vorgaben, also an der gesundheitspolitik
2. die gehälter zahlen sich die chefs nicht selber sondern werden vom verwaltungsrat genehmigt, der aus ehrenamtlichen besteht, auch aus patientenvertretern
3. unser gesundheitssystem leidet an all dem, was unsere gesellschaft so produziert: ich will alles zu jeder zeit und es ist mir egal, was andere dafür leisten müssen,
4. die sachbearbeiter der krankenkasse sind nicht unsere feinde und haben in der regel kein interesse daran, irgendjemandem die leistung zu verweigern, sondern sie müssen sich sehr genau an gesetzliche vorgaben halten( siehe oben) und haben jederzeit den controller im nacken und sind genauso von sparmaßnahmen und stellenabbau betroffen
5. ja, ein bürojob ist in der regel körperlich weniger anstrengend, aber niemand zwingt irgendjemand dazu, krankenschwester oder altenpfleger/in zu werden! also wir haben uns den job ausgesucht und die branche kann sehr froh sein!, dass die gesellschaft viele leistungen finanziert, sonst gäbe es nicht so ein angebot an pflegediensten und pflegeeinrichtungen. und alle verdienen am system
6. wir pflegenden müssen uns laut und deutlich dazu äußern, wie wir unser system stabilisieren können