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Pflege muss besser bezahlt werden, sonst helfen alle Imagekampagnen für den Beruf wenig. Diese Botschaft scheint nun endlich in der Politik angekommen zu sein.
"Demnach sind Pflegekräfte ohne Hilfe der Politik vorerst nicht in der Lage, eine bessere Bezahlung für ihren Berufsstand zu erreichen.
Nun hat die Politik verschiedene Wege, Pflegekräfte zu unterstützen. Sie kann sie an die Hand nehmen und selbst dafür sorgen, dass die Bezahlung besser wird, etwa mit bindenden ortsüblichen Durchschnittslöhnen."
Wie soll das bitte gehen?? "Bindende ortsübliche Durchschnittslöhne"??
Außer über den Mindestlohn, oder daß die Kassen gezwungen werden, die Leistungen der Pflegenden zu refinanzieren, sehe ich keine Eingriffsmöglichkeit der Politik.
"Die Berliner SPD, die die Gesundheitssenatorin Dilek Kolat stellt, lehnt Pflegekammern ab."
Na herzlichen Dank auch an die Genossen.
Da lob ich mir ihren Vorgänger, Herrn Czaja, obwohl ich weiß Gott kein Anhänger der Union bin...
Eine Skalierung der staatlichen Refinanzierung am Lohnniveau der Einrichtung mit TVÖD-P als Basis 100% dürfte Verfassungsrechtlich klar gehen.
"Bindende ortsübliche Durchschnittslöhne" eher nicht.^^
Ich lese das so das der Kommentator "Bindende ortsübliche Durchschnittslöhne" vorschlägt (klingt verdächtig nach Mietpreisbremse),
Dilek Kolat aber Flächentarifverträge was machbar wäre.
Das Prinzip wer zahlt (die Sozialkassen) kann
die Musik bestimmen (Lohnstandards) ist z.B. beim vergaberechtlichen Mindestlohns schon vorhanden.