News Heimbetreiber fordern Lockerung der Fachkraftquote

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In Pflegeheimen muss jeder zweite Mitarbeiter eine ausgebildete Fachkraft sein. Heimbetreiber in Rheinland-Pfalz sprechen sich für flexiblere Vorgaben aus - das Sozialministerium warnt davor.

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Und das wäre so viel billiger, als sich um Fachkräfte bemühen zu müssen.

Frei nach dem Motto Pflegen kann jeder und daher braucht es auch nicht viel kosten.
 
Mir - und anderen - fällt z.Zt. eine zunehmend ungünstige Entwicklung auf, die gerade u.a von der o.g. Gruppe mit befördert wird:

1) Generalistische Ausbildung verhindern bzw. verwässern

2) Kammerbildung im Bereich der Pflege verhindern bzw. Pseudoorganisationen (siehe Bayern) unterstützen

3) Zugangsvorraussetzungen zur Ausbildung möglichst niedrig halten, gleichzeitig den "Nachschub" durch Menschen in Ausnahme- und Abhängigkeitssituationen sicherstellen (Umschulung Arbeitsloser, Integration von Kriegsflüchtlingen)

4) Ausnahmeregelungen zur "Flexibilisierung" einfordern, Standards absenken
 
Aus dem Link:
"Das rheinland-pfälzische Sozialministerium wies die Forderung der Pflegegesellschaft als faktische Absenkung der Fachkraftquote zurück. Dies gefährde die Pflege- und Betreuungsqualität. Eine Flexibilisierung der Quote wäre eine "Hintertür, um Fachkräfte in der Pflege und Betreuung durch Hilfskräfte zu ersetzen", teilte das Ministerium mit."
Sehr gut.
Aber abgesehen davon gibt es ja in Rheinland-Pfalz eine Pflegekammer, die bei solchen Entscheidungen ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hat. :deal:
 
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