News BKSB: "Für jede examinierte Altenpflegekraft 400 Euro monatlich mehr!"

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Otto B. Ludorff, Vorsitzender des Bundesverbandes der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB) mit Sitz in Köln, hat dazu aufgerufen, dem Personalnotstand in der Altenpflege durch eine signifikante Erhöhung der Löhne und Gehälter zu begegnen.

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Und zahlt der Herr Ludorff die Mehrkosten aus eigener Tasche? Das ist sehr nett von ihm. Oder hat er zu Hause eine Gelddruckmaschine stehen?

Ein Finanzierungskonzept sehe ich in seinem Geblöke leider nicht.
 
Rechnen wir 300.000 ex.Altenpfleger mal 4800 mehr im Jahr gibt knappe 1,5 Mrd
Einahmen der PV ca.32 Mrd würde eine Beitragserhöhung von etwa 0,1% ergeben
Das sind alles keine riesen Summen

Nur das allein eine Tarifbezahlung für meine Kollegen und mich schon eine erhöhung um 50-60% darstellen würde die mangelnde Tarifbindung ist das weit größere Problem in der Altenpflege
 
Nur das allein eine Tarifbezahlung für meine Kollegen und mich schon eine erhöhung um 50-60% darstellen würde die mangelnde Tarifbindung ist das weit größere Problem in der Altenpflege
Woher kommt eigentlich diese mangelnde Tarifbindung? Ich vermute mal, weil in der Altenpflege sehr viele private Träger sind?
 
Genau, im Norden wenig kirchliche und fast keine kommunalen Träger -> Löhne schlecht
Dazu kommt in der Altenpflege sind die meisten Betriebe klein und die meisten Neueröffnungen sind privat was gewerschaftliche Organisation extrem erschwert.
Die Krankenhäuser hatte halt das Glück das auch die meisten Privaten füher mal in kommunaler Trägerschaft waren so das die Tarifbindung mitübernommen wurde und eine gewisse Größe haben das es sich für Verdi überhaupt lohnt einen Infostand aufzubauen.
Außerdem ist die Nähe zum Abeitgeber manchmal extrem bei uns sitzt die Heimleitung ab und zu in den Übergaben und die PDL hängt den halben Tag im Stationszimmer rum
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es um die Bezahlung geht (gerade jetzt im Wahlkampf) ist der Altenpflege Bereich in erster Linie angesprochen. Daher wird ja auch von der CDU und SPD eine Flächendeckende Tarifanbindung gesprochen. Damit werden wohl alleine Pflegeheime gemeint sein. Kann mir nicht vorstellen, dass dieser der P-Tabelle in den Krankenhäusern ähneln wird. Das wäre ja, wie Hyperion schon schreibt, wahrscheinlich eine drastische Erhöhung (ca. um 50%) welche die Lobby so nicht eingehen wird.

Noch realitätsfremder sind da "Die Linken" welche sagen:"Keine Pflegekraft darf in Vollzeit unter 3200€ Brutto verdienen." Also ohne Weiterbildung etc. Auch wenn der "Tarifvertrag Soziales" kommen sollte, kann ich mir das einfach nicht vorstellen.

Außerdem ist die Nähe zum Abeitgeber manchmal extrem bei uns sitzt die Heimleitung ab und zu in den Übergaben und die PDL hängt den halben Tag im Stationszimmer rum

Müssen die nicht arbeiten?
 
Es wird keinen allgemeinverbindlichen TV geben da der einen Antrag beider Tarifparteien bedarf.
Imho wäre die beste Lösung die Pflegesätze der Einrichtung bei untertariflicher Bezahlung mit einem Abschlag zu versehen. Ginge schnell, wäre keine Eingriff in die Tarifautonomie, wäre erstmal nicht mit Mehrkosten verbunden.

Müssen die nicht arbeiten?
Ich fürchte die sind der Meinung das wäre ihre Arbeit.
Bei 4 Vollzeitverwaltungstellen und einer 100% freigstellten PDL auf 60 Bewohner und ausgelagertert Lohnbuchhaltung gibsts halt nicht soviel zu machen.