News Bildungsexperte rät: Flüchtlinge als Helfer in die Altenpflege

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Der Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik, Ludger Wößmann, hat auf einer Fachtagung in Berlin angeregt, jungen erwachsenen Flüchtlingen ein- bis zweijährige teilqualifizierende Berufsausbildungen zu ermöglichen und sie gezielt für Hilfstätigkeiten in der Altenpflege anzuwerben. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

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Voraussetzung wäre hier aber hoffentlich eine gewisse schulische Grundbildung, Arbeitsmotivation und Deutsch-Kenntnisse!
 
Deutsch-Kenntnisse ist der Pflege? Wofür?
 
Ist die Frage ernst gemeint?
 
Natürlich. Kommunikation in der Pflege wird maßlos überbewertet. Die Ärzte kriegen das doch auch schon ganz gut hin, welche sprechen bei euch noch Deutsch? Wenn mit dem Patienten nicht mehr gesprochen wird, können wir uns voll und ganz dem "Waschen" und "Füttern" widmen ohne dass die Patienten auch noch erwarten, dass ihnen zugehört wird.
 
Sarkasmus...
Aber tendenziell wird es in der Pflege so kommen. Das Ausbildungsniveau sinkt rapide und um Kosten zu sparen werden ungelernte Menschen eingestellt. Schlimmstenfalls wie erwähnt ohne jeden Fetzen Deutsch in der Rübe!
 
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Reaktionen: -Ben-
Es geht hier zuerst einmal um eine Ausbildung für Hilfstätigkeiten. Wer wirklich Interesse daran hat und bereit ist entsprechende Kurse (z. B. Sprachkurse) zu machen, sollte auch die Möglichkeit für so einen Einstieg bekommen. Wieso sinkt dadurch die Qualität?

Was mich eher nachdenklich stimmt, ist die Gleichstellung mit Langzeitarbeitslosen, um den Mindestlohn zu umgehen. Während der Ausbildung müsste doch ohnehin kein Mindestlohn bezahlt werden, sondern erst danach. Wieso sollten diese Helfer dann davon ausgenommen werden? Um weiter Löhne zu drücken und Menschen auszunutzen, die alles an Arbeit annehmen würden, um hier bleiben zu dürfen?
 
Was mich eher nachdenklich stimmt, ist die Gleichstellung mit Langzeitarbeitslosen, um den Mindestlohn zu umgehen.

Genau da sehe ich das Problem, Löhne werden gedrückt, und somit auch Menschen ausgebeutet.