News Bayern beschließt Corona-Reihentests für Sozialberufe

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Alle Mitarbeiter, Patienten und Bewohner in Bayerns Kliniken, Pflege- und Altenheimen werden künftig regelmäßig auf Corona-Infektionen getestet. Das hat das Kabinett jetzt in München beschlossen.

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Und dann? Dann weiss man, dass man an einem bestimmten Tag negativ war. Das kann sich ja einen Tag später schon wieder ändern... oder die Virenlast war noch nicht hoch genug, oder die Testdurchführung nicht richtig.... Fehlerquellen über Fehlerquellen....

Wenn man sowas beschließt, muss man aber auch einen Plan für die Konsequenzen haben... was, wenn dann plötzlich reihenweise das Personal positiv ist?
 
Und dann? Dann weiss man, dass man an einem bestimmten Tag negativ war. Das kann sich ja einen Tag später schon wieder ändern...
Ja, stimmt schon...
Aber u. U. stellt man fest, daß man die Krankheit schon hatte und daher erst mal immun ist, zumindest vorläufig.
oder die Virenlast war noch nicht hoch genug, oder die Testdurchführung nicht richtig.... Fehlerquellen über Fehlerquellen....
"Die Genanalysen halten Experten weltweit für robust, sie werden üblicherweise auch für andere Infektionskrankheiten und Nachweise genutzt."
Wenn man sowas beschließt, muss man aber auch einen Plan für die Konsequenzen haben... was, wenn dann plötzlich reihenweise das Personal positiv ist?
Siehe Ovian. :mrgreen:
 
Zwei Wochen bezahlter Urlaub dazu. Oder meinst du für die Kliniken selbst, wenn alle Pflegefachkräfte Zuhause chillen? Nicht mein Bier.
In unserer Abteilung saßen stellenweise 4 Vollzeit-Kräfte in Quarantäne zu Hause, durften nicht vor die Tür (also dann verzichte ich gerne auf "bezahlten Urlaub") bekamen den Budenkoller nach einigen Tagen und der erst der Abteilung rödelt sich den A.rsch auf und hatte echt Not, die Dienste adäquat zu besetzen.....
Weil die Klinikleitung da eigentlich auch keinen Plan B in der Hinterhand hatte. Man bot uns OP-Personal und Endoskopie-Personal an als Aushilfe, die sind aber ohne Einarbeitung nur bedingt einsetzbar....
 
Ja, stimmt schon...
Aber u. U. stellt man fest, daß man die Krankheit schon hatte und daher erst mal immun ist, zumindest vorläufig.

"Die Genanalysen halten Experten weltweit für robust, sie werden üblicherweise auch für andere Infektionskrankheiten und Nachweise genutzt."

Die meinen doch mit den "regelmäßigen Tests" nur die Abstrichuntersuchungen. Damit lässt sich bislang ja nicht feststellen, ob jemand die Infektion schon durchgemacht hat. Das gelingt nur mit Antikörper-Tests im Blut.
Somit sind mMn regelmäßige Tests durch Abstriche nicht wirklich aussagekräftig (siehe #2) und kosten nur Geld.
 
Naja, ich bin davon ausgegangen, dass stattgehabte Infektionen dem AG nicht wirklich weiter helfen.
Es geht doch darum, Infektionsketten und infektiöse Patienten und Mitarbeiter heraus zu finden. Und das geht eben nur über Abstriche.
Wenn der AG weiß, dass ich Covid hatte, ist das nett, aber erstmal unwichtig.
Außerdem gibt es afaik noch keine wirklich zuverlässigen AK-Tests. wenn doch, bin ich bei den ersten, die sich testen lassen....

Irgendwie hab ich das Gefühl, wir reden aneinander vorbei... du hast doch selbst den Abstrich verlinkt...
 
Somit sind mMn regelmäßige Tests durch Abstriche nicht wirklich aussagekräftig (siehe #2) und kosten nur Geld.
Na ja, Du findest möglicherweise schneller heraus, wer positiv ist, und erwischst auch diejenigen, deren Symptome so gering sind, dass sie von allein gar nicht drauf kämen, Covid19 zu haben. Die können ja auch Patienten oder Kollegen anstecken.

Wir schöpfen die Testkapazitäten derzeit kaum zur Hälfte aus. Wenn wir Bundesliga-Fußballer regelmäßig testen können, dann auch Personal im Gesundheitswesen. Mehr als 20.000 von uns haben sich schließlich bereits nachgewiesenermaßen angesteckt.
 
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Wir schöpfen die Testkapazitäten derzeit kaum zur Hälfte aus. Wenn wir Bundesliga-Fußballer regelmäßig testen können, dann auch Personal im Gesundheitswesen. Mehr als 20.000 von uns haben sich schließlich bereits nachgewiesenermaßen angesteckt.

Dass die Testkapazitäten nicht ausgeschöpft werden hat mit der Bundesliga gar nichts zutun. Die Bundesliga zahlt ihre Tests doch selbst.
Es werden ansonsten noch immer überwiegend Menschen getestet, die Symptome haben, dann zahlt die Krankenkasse. Für die symptomfreien ist die Finanzierung der Test nicht geklärt. Die Krankenkassen wollen das nicht bezahlen und, ehrlich gesagt, kann ich sie da verstehen!
 
Und dadurch werden für deren Tests keine Laborkapazitäten benötigt?
Doch, aber es geht nicht darum ob getestet werden kann! Man kann und die Kapazitäten sind mit und ohne Bundesliga da. Da macht man nur einen Nebenschauplatz auf!
Es geht nur darum, wer die Tests bezahlt......
 
Wenn wir Bundesliga-Fußballer regelmäßig testen können, dann auch Personal im Gesundheitswesen.
Nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass wenn ein Ballschubser quarantänebedingt ausfällt, nicht gleich Versorgungslücken bei schwer kranken Patienten entstehen.