News Arbeitgeber rufen nach "Mindestlohn für Fachkräfte"

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Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) plädiert dafür, allen Altenpflegefachkräften ein Mindesteinkommen von 2.500 Euro im Monat zu garantieren. Dafür hätten sich jetzt die angeschlossenen Verbände im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung ausgesprochen, heißt es aus der AGVP-Zentrale in Berlin.

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Für die Hälfte aller Fachkräfte in der Ambulanten (Gesamtdeutschland) und die Hälfte aller Kräfte in der Altenpflege (Ostdeutschland ) würde es eine Gehaltserhöhung bedeuten siehe Quelle
Auch wenn es nur der Versuch ist einen allgemeinverbindlichen TV zu verhindern.
 
Für die Hälfte aller Fachkräfte in der Ambulanten (Gesamtdeutschland) und die Hälfte aller Kräfte in der Altenpflege (Ostdeutschland ) würde es eine Gehaltserhöhung bedeuten siehe Quelle
Wo hast Du das denn rausgelesen? :gruebel:
Ich bin jetzt nur nach dem gegangen:
"Fachkräfte in der Altenpflege haben dagegen einen mittleren Verdienst von 2744 Euro."
Aber ok, wenn endlich die Gehälter der Ostdeutschen angeglichen würden, dann wäre es zumindest für die mal eine Verbesserung...

Auch wenn es nur der Versuch ist einen allgemeinverbindlichen TV zu verhindern.
Ja, genau das fürchte ich eben auch... so nach dem Motto "seht her, wir tun doch was".
Der bpa hat ja einen allgemeinverbindlichen Tarif rundweg abgelehnt.
 
Ja aber dann Bitte , zum Thema Gerechtigkeit, auch die nicht vergessen, die in Berlin, Hamburg, Frankfurt, München etc. ihre Miete und Lebenshaltungskosten bezahlen müssen.
 
auch die nicht vergessen, die in Berlin, Hamburg, Frankfurt, München etc. ihre Miete und Lebenshaltungskosten bezahlen müssen.
Tja, aber wie will man das hinkriegen?? :weissnix: Das Problem z. B. der Mieten haben viele auch Nicht-Pflegekräfte in München etc.
Evtl. eine "Großstadt-Zulage" zahlen?
 
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Jaja, die Großstadt-Zulage (auch Ballungsraum Zulage genannt)... Die gibt es sogar schon. Zumindest für Beamte in Bayern (ob dies auch für Angestellte des öD gilt, kann ich nicht sagen). Sind rund 40 Euro im Monat Mehr Geld für Beamte in München
 
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Will lediglich damit sagen, nicht immer NUR schauen was reinkommt, sondern auch mal schauen,
- was für mich viel wichtiger ist
- wieviel Monat bleibt nach Ende des Geldes übrig.
Also wieviel Geld bleibt, nach Abzug der Miete und Lebenshaltungskosten - da kann derjenige der auf dem Land wohnt und weniger Verdient - (deutlich) mehr zum Ausgeben zur Verfügung haben als derjenige, der vermeintlich mehr in der Großstadt verdient.

auch Ballungsraum Zulage genannt)... Die gibt es sogar schon. Zumindest für Beamte in Bayern (ob dies auch für Angestellte des öD gilt, kann ich nicht sagen).
Ja gabs vor Jahren schon mal, auch als Münchenzulage betitelt - aber man konnte und wollte sich das anscheinend nicht mehr Leisten und wurde wieder einkassiert.
Das Geld wird halt wo anderst gebraucht oder äh rausgeschmissen.
 
Wo hast Du das denn rausgelesen? :gruebel:
Monatliche Bruttoentgelte von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (in Vollzeit, ohne Auszubildende) im Jahresdurchschnitt, Medianwerte.
Ostdeutschland Altenpflege 2.356
Ambulanten Pflege auch in Westdeutschland bei 2500 Altenpflege -2600 GuK im Median
was nichts anderes Bedeutet die Hälfte bekommt weniger.
Der Artikel sprich zwar von Durchschnitt aber das ist falsch gemeint ist der Median
http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Entgelte_von_Pflegekraeften.pdf

Mittelwert vs. Median
Das Geld wird halt wo anderst gebraucht oder äh rausgeschmissen.
Die gibt es noch im ÖD, macht den Kohl aber nicht fett (75E) und wir wahrscheinlich nicht in der Pflege bezahlt
 
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Monatliche Bruttoentgelte von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (in Vollzeit, ohne Auszubildende) im Jahresdurchschnitt, Medianwerte.
Ostdeutschland Altenpflege 2.356
Ambulanten Pflege auch in Westdeutschland bei 2500 Altenpflege -2600 GuK im Median
was nichts anderes Bedeutet die Hälfte bekommt weniger.
Der Artikel sprich zwar von Durchschnitt aber das ist falsch gemeint ist der Median
http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Entgelte_von_Pflegekraeften.pdf

Mittelwert vs. Median
Ah, danke:!:
Wobei ja witzigerweise im Originalartikel (die von Dir und auch von mir im anderen Thread verlinkte PDF) ausdrücklich "von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (in Vollzeit, ohne Auszubildende) im Jahresdurchschnitt, Medianwerte." unter den Tabellen steht - im Artikel der Ärztezeitung wird dies jedoch nirgends erwähnt, dort ist immer nur von "im Schnitt" und "durchschnittlich" die Rede! :roll:
Danke auch für den Link "Mittelwert vs. Median"; mir ist dieser Unterschied schon bekannt, den Herrschaften von der Ärztezeitung offenbar nicht! :D