Zweifel im 2. Lehrjahr

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von Özdem, 27.05.2013.

  1. Özdem

    Özdem Newbie

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    Ich bin 33 und habe früher mal eine Ausbildung als Verkäuferin gemacht. Da ich in meinem persönlichen Umfeld immer viel mit Pflege zu tun hatte (Mutter mit 44 an Krebs erkrankt, Vater Parkinson) habe ich mit 31 festgestellt, dass es mein größter Wunsch ist, Krankenschwester zu werden.
    Nun befinde ich mich im zweiten Lehrjahr. Die Arbeit macht mir Spaß aber leider ist das Feedback meiner Ausbilder nicht so gut. Sie sagen ich wäre langsam und für die jetztige Station nicht geeignet. Ich bin sehr schlank und zierlich und tue mich mit waschen von schwere Patienten schwer.
    Teilweise überlege ich jettz , ob ich nicht wieder zruück in den Verkauf muss, wenn es auf Station nicht besser für mich läuft.
    Kennt ihr solcehe Zweifel in der Ausbildung, ist das normal?
     
  2. eiermatz

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    Hallo, gib nicht auf, es kommen noch mehr Einsätze auf dich zu, und auf der einen Station läuft es nicht so gut, auf einer anderen vielleicht besser. Wenn du im theoretischen Teil der Ausbildung keine Probleme hast, dann beiss dich durch. Vielleicht findest du noch deine Traumstation, auf der es dir so gut gefällt, dass du dir auch die Arbeit dort nach dem Examen vorstellen kannst.
    PS: die meisten haben im Mittelkurs einen Durchhänger, die Hälfte geschafft, die Hälfte noch vor dir.....das gibt sich wieder
     
  3. Basmyr

    Basmyr Junior-Mitglied

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    Du bist zu langsam und tust dich alleine schwer bei schweren Patienten?
    Ganz sicher, du bist völlig ungeeignet! Es könnte aber auch sein, das diese Station, auf der du bist, einfach keine Ahnung hat oder gar niemanden ausbilden will, weil sie in dir nur eine Arbeitskraft sehen die ihnen zu langsam ist.

    1. Bist du Schülerin. Du hast nicht schnell zu sein. Nur in einem Notfall, und selbst in dem macht man eines nach dem anderen.
    Lerne und und sag ihnen, das Schnelligkeit kein Ausbildungsinhalt ist. Eine Beschleunigung der Tätigkeiten passiert durch Routine - die hat man im 2. Jahr noch nicht.

    2. Schwere Patienten macht man nicht alleine. Aber es gibt Tricks und Kniffe, wie man es auch alleine bei gut 80% der Patienten hinbekommt. Das fähige Fachpersonal, welches schon alles kann, wird es dir sicher gerne zeigen.

    Lass dir nichts einreden, die sind warscheinlich unterbesetzt und sauer, weil eine Schülerin ihnen nicht genug Arbeit abnimmt.
     
  4. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ein Tief im 2. Ausbildungsjahr passiert den meisten Schülern - die erste Begeisterung ist verflogen, der Abschluss noch in weiter Ferne, eine gewisse Ernüchterung macht sich breit. Wenn dann noch Kritik geäußert wird...

    Ich kann aus der Ferne schlecht beurteilen, ob Dein Tempo angemessen ist oder ob Du für unseren Beruf geeignet bist oder nicht, aber Du wirst doch hoffentlich nicht nur von dieser einen Station eine Rückmeldung bekommen haben. Wie waren die Beurteilungen bei Deinen bisherigen Einsätzen? Wie schätzen die Lehrkräfte Dich ein?
     
  5. Lillii

    Lillii Poweruser

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    Das Tief im 2. Ausbildungsjahr kenne ich nur zu gut - meine Mitschüler hatten dies ebenfalls..

    Zu den Beschwerden: Ich geb da PERSÖNLICH nichts drauf. Und hab ich auch nie. Objektiv wurde ich in meiner ganzen Schülerzeit nicht annähernd beurteilt. Und persönlich hatte ichs mit "denen" eigentlich nie. Von daher fielen meine schriftlichen Bewertungen immer "mittelmäßig" aus, und es gab sogar mitte 3. LJ eine Beschwerde über mich in der Schule. Dass ich mich angeblich nicht interessieren würde, und mein Arbeitstempo eine Katastrophe wäre. (Kein Interesse --- durch meine vorherige Ausbildung und Wissenshunger wusste ich leider schon im 2 LJ mehr wie viele Schwestern (die schon seit Jahren meist keine FoBis mehr besucht haben) - ich er inner mich nur zu gerne an gewisse Situationen). Und zum Arbeitstempo - war ich mir ehrlich gesagt keiner Schuld bewusst. Dass aber die Motivation nachlässt, wenn man morgens alle 3 Bereiche zu 85 % wäscht und man dann bei 20 Pat BZ messen muss, und einfach NUR ausgenutzt wird - ist ja logisch.
    Naja. Jetzt bin ich ausgelernt, schaff immer alle Arbeiten in meiner Schicht, mache Arbeiten aussenrum, renne manchmal lieber über Station anstatt zu laufen :P damit ich auch wirklich alles schaffe, helfe meinen Kollegen und alle sind super zufrieden mit mir... Soviel zum dem Thema..

    Also lass dich davon doch nicht runterziehen....
     
  6. Özdem

    Özdem Newbie

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    Ich habe heute morgen mit einer jungen Schwester gesprochen, die ebenfalls in der Ausbildung schlechte Rückmeldung bekam, aber jetzt auf ihrer Station total zufrieden ist. In der Theorie bin ich sehr gut, ich finde den Stoff ja interessant. Manchmal denke ich sogar, dass ich noch Medizin studieren will oder mich auf jeden Fall weiterbilden und spezialisieren will. Ich bin generell nicht so schnell, war es auch nie in Schule oder Sport. Aber dafür mache ich alles sehr gründlich und vergesse fast nie etwas. Ich habe natürlich auch schon Lob bekommen von Schwestern, die mich mochten. Manchmal denke ich, dass ich vielleicht auch etwas sensibel bin und mir einzelne Kritik zu Herzen nehme.
    Ich denke auch, dass ich mich dann mal später auf einer Station richtig gut auskennen werde und dann so viel Routine bekomme das ich dann viel schneller bin als jetzt, wo alle paar Monate alles komplett neu ist.
     
  7. Özdem

    Özdem Newbie

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    Ich sehe gerade, dass du auf Intensiv bist, naja das ist gerade die Station wo ich das schlechte Feedback bekam, weil man dort einfach nochmal schneller sein muss, aber ich denke auch in Ausbildung können die nicht so viel verlangen.
    Eigentlich war Intensiv auch immer meine Traumstation.
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wie lange brauchst du für die Versorgung eines Pat.?

    Elisabeth
     
  9. Basmyr

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    Moooooment.
    Du hast das negative Feedback auf einer Intensivstation bekommen? Weil du zu langsam bist und alleine nicht die schweren Patienten schaffst? Auf einer Intensiv im 2. Lehrjahr?
    Haben die eine Spaß-Intensiv mit Kasperletheater und Simulationspatienten? Wie kann man einen Schüler im 2. Jahr alleine auf Schwerstkranke Patienten loslassen?
    Ich bin jetzt im Moment selber auf einer Intensivstation (Neurochirurgie) im Praktikum, und bin im 3. Jahr der Ausbildung. Ich darf vieleicht mal einen Pat. vom IMC-Bett alleine grundpflegen, aber ansonsten wird, gerade bei schweren Patienten, gegenseitig unterstützt. Und mich lässt man sowieso nicht aus dem Auge und ich mache nichts von alleine und ungefragt.

    Schon alleine, das ausgelerntes Personal auf einer Intensiv in der Regel 3-6 Monate eingelernt wird (werden sollte), sollte doch eigentlich klar machen, das ein Praktikant, der sich noch in Ausbildung befindet, vieles nicht leisten kann.
    Wenn sich deren Beurteilung auf das von dir geschilderte berufen, lass es dir einfach am Hintern vorbeigehen!
     
  10. Lillii

    Lillii Poweruser

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    Wo wohnst du? Wo gibt es sowas noch? Bei mir waren es 4 Wochen^^

    Aber Recht hast du. Aber vll meinen auch die Mitarbeiter, sie ist beim Wäschesäcke wechseln, Unreine aufräumen, Verbände machen, Kurven schreiben, Medikamente richten, aufgegebene Aufgaben zu langsam. Auch auf einer Intensivstation gibts genügend Aufgaben für einen Schüler (je nach Ausbildungsstand und Pflegekraft)
     
  11. Basmyr

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    Nunja, sicher sieht die Realität fast immer anders aus. Aber weil das vielleicht "normal" ist, ist es ja nicht auch richtiger oder gar weniger gefährlich.

    Ich bin auf dieser ICU seit 5 Wochen und habe gestern meine Beurteilung mit Bestnoten bekommen. Aber niemand käme auf die Idee, ich könnte hier alleine pflegen. Auch die "normale" Grundpflege ist eine Herausforderung für einen Schüler, da das hier ja schwerstkranke Menschen sind und man auch Bedürfnisse und pflegerische Besonderheiten beachten muss - was ein Schüler in einer Lernphase ja nicht eben aus den Ärmeln schüttelt.
    Ich weiss nicht, was Özdem genau macht, aber ich setze basale Stimulation ein, bewege Extremitäten durch und berücksichtige das Tempo des Patienten.
    Einfach "runterwascheln" kann jeder, da braucht man kein Diplom oder Examen.

    Achja, hier ist es 1:2-Pflege.
    Und Unreine säubern und Wäsche wechseln macht hier eine Putzkraft. Nachgeräumt wird in der Regel von einem Pflegehelfer, der auch die Positionen bei einem Pat.-Wechsel reinigt.
    Das passiert übrigens aus Kostengründen. PflegeFACHpersonal ist dafür anscheinend zu teuer ;)
     
  12. Schwester Rabiata 2

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    Wo befindet sich dieses KH???
     
  13. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    In Österreich- so steht es zumindest beim Aufenthaltsland.

    Eliabeth
     
  14. Basmyr

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    In Salzburg, um genau zu sein. Gehälter sind hier, für Österreich, recht niedrig, aber immernoch besser als Deutschland ;)
     
  15. Lana86

    Lana86 Junior-Mitglied

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    Im 2 Ausbildungsjahr haben viele ein gewisses Tief außerdem ist die ausbildung nicht da um sich fest zu legen sondern auch um neue/ verschiedene Bereiche kennen zu lernen. Wenn ich an meine Ausbildung zurück denke dann wollte ich einmal zu Kinderkrankenschwester wechseln nach einen absolut tollen Einsatz und einmal die Ausbildung hinschmeißen nach einer sehr negativen Beurteilung, da habe ich echt an mir gezweifelt.
    Im nachhinnein bin ich froh weder das eine noch das andere gemacht zu haben.
     
  16. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Und genau so machst Du auch weiter! Ich persönlich sehe in Stationsbeurteilung das Problem, dass "heimlich" andere Dinge gemessen und beurteilt werden: ein "guter" Schüler ist aus Stationssicht leider manchmal eben einfach jemand, der "funktioniert", keine Fragen stellt und flott arbeitet. In meiner eigenen Ausbildung hatte ich immer "schlechtere" Beurteilungen als einige Kurskollegen. Da ich aber versucht habe, mir korrekte Arbeitsabläufe anzugewöhnen, habe ich ein gutes Examen gemacht - besagte Kollegen mit tollen Beurteilungen kamen auf eine 4!
     
  17. Blubblub

    Blubblub Gast

    Beurteilen viele einen nicht auch nach der Sympathie? Wenn einem jemand sehr unsympathisch erscheint werden wohl eher schlechtere Beurteilungen vergeben als wenn die Sympathie stimmt und man sich gut versteht, oder nicht?! Das sollte zwar nicht sein, aber ich denke das lässt sich nicht vermeiden...
     
  18. minu

    minu Newbie

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    @basmayr:

    Du, ich hab das bei meinem letzten Inneren Einsatz in einem somatischen Haus auch gehört. Die Anleiterin dort hat mir irgendwann sogar in Auftrag gegeben, so und so viel Zimmer plus Dokumentation in der und der Zeit zu schaffen. Ich habs aber immer geschafft. Zwar war ich ihr auf den Zimmern tendenziell bis zum Schluss immer etwas zu langsam, aber dafür bin ich was die Dokumentation und das Verfassen von Pflegeberichten angeht, ein Wiesel und bin dabei auch noch sehr gut (was sie mir dann auch auf meinem Zeugnis eingestanden hat ;) ). Nunja, ich habe mich dann auch im Auswertungsgespräch damit gerechtfertigt und das war ok. Ich habe meiner Anleiterin auch erklärt, dass mir die Zeit (insbesondere Gespräche) bei den Patienten sehr, sehr wichtig sind. Schließlich war das für sie ok, da ich wie gesagt insgesamt in der Zeit fertig wurde und die Patienten durchgehend sehr zufrieden mit meiner Pflege waren.

    Achja, und hinterher in der Schule habe ich von den anderen beiden aus meinem Kurs, die auch auf dieser Station waren, genau das gleiche gehört: auch bei denen hat die Anleiterin immer das Arbeitstempo kritisiert mit der Begründung "Wir sind hier nicht in der Psychiatrie" (wir sind nämlich alle von einer Psychiatrie-Krankenpflegeschule). Da waren auch sicher Vorurteile mit im Spiel.:kloppen:



    :mrgreen:

    Also, nicht den Kopf hängen lassen. Wir Anfänger können doch gar nicht so schnell sein wie die alten Hasen. Und optimalerweise sollte in der Pflege Qualität weit vor Quantität stehen, auch wenn man in der Praxis so oft das Gegenteil davon erlebt...

    Was das Lagern von Patienten angeht, musst du dir einfach auch rückenschonende Verfahren angewöhnen.
    Ich hab mein allererstes Pflegepraktikum in einem Altenheim gemacht. Hab als totaler Laie u.a. bettlägerige Patienten allein versorgt. Bin von diesem Praktikum ab dem 2. Tag jeden Tag mit heftigen Kreuzschmerzen heim. Dachte danach sogar sehr sorgenvoll, ich werde deswegen Probleme in meiner Pflegeausbildung bekommen. Tatsächlich ist bisher (bin im 2. Lj.) nie wieder sowas passiert. Wir haben auch von Anfang an rückenschonende Techniken vermittelt bekommen und das macht einen enormen Unterschied, wenn man diese in die Arbeit miteinbezieht.
     
  19. Basmyr

    Basmyr Junior-Mitglied

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    Hallo minu, ich vermute du hast von Özdem und mir die Beiträge ein wenig durcheinandergebracht, macht aber nichts ;)
     
  20. Yelka

    Yelka Newbie

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    Mal ehrlich, willst du es richtig machen, oder schnell machen?

    Dieses husch, husch, husch hier, dieses husch, husch, husch da. Das ganze seelenlose Gehetze ist ätzend!

    Du musst dir selbst im Spiegel in die Augen gucken können. Denkst du, dass du deine Arbeit gut machst?

    Mir wurde im ersten Lehrjahr im ersten Einsatz von einem anderen Azubi gesagt wo ich denn immer stecken würde, dass ich so langsam war (übrigens bei beiden den erste Einsatz) Meine Antwort: Na, beim Patienten!

    Von da an dachte ich echt, ich wäre super langsam und würde gar nicht mitkommen und vielleicht wäre es verkehrt, wenn ich den Menschen soviel Aufmerksamkeit entgegenbringe, wenn es schon auffällt, dass ich langsam bin. Dann hatte ich meine erste Prüfung und mein Zeitmanagement wurde als sehr gut gelobt und mir gab die Lehrschwester einen Rat: Es geht darum sich selbst im Spiegel in die Augen blicken zu können. Was die anderen machen, muss noch lange nicht richtig sein, nur weil sie am Ende 5 Minuten mehr haben.

    Ich habe 3 Jahre lang oftmals das Gefühl vermittelt bekommen nicht gut genug zu sein. So ist das in der Pflege leider, ein ewiger Konkurrenzkampf und letztlich habe ich einen guten Abschluss und bin vor allem über meine praktische Note sehr Stolz, denn diese bescheinigt: ich bin gut!
     
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