Zwangsweise Arbeitszeit reduzieren

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von Bully1959, 23.02.2011.

  1. Bully1959

    Bully1959 Poweruser

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    hallo

    ich habe geschaut, aber nur immer den umgekehrten Fall gefunden ......

    hoffe also es ist O.K., ein neues Thema zu eröffnen.....

    ich brauche mal kurzfristig Tipps....

    eine junge Kollegin von mir soll zwangsweise entweder 75% arbeiten oder 25% ihrer Vollzeitstelle pro Monat in die Nachtwache.....

    sie will keine Nachtwachen nebenher machen, will ihre Vollzeitstelle aber auch nicht reduzieren....

    natürlich zwingt man sie nicht einfach so.....

    sondern es wird von Stl und PDL auf sie eingeredet, entweder oder, und das so lange bis sie ....ja ... sagt .... dann wäre es ja wieder freiwillig

    hat irgendjemand einen Gesetzeslink oder Hinweis, wo ich nachlesen kann, in wie fern man gezwungen werden kann zu reduzieren oder nicht.....

    kurzfristig habe ich noch nichts gefunden

    AG ist übrigens ein Altenheim

    viele Grüsse
    Bully
     
  2. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Was steht denn im Arbeitsvertrag der Kollegin zum Thema Nachtwachen drin? Sind diese dort explizit ausgenommen, oder hat die Kollegin ein Attest, dass sie keine Nachtdienste machen muss? Wenn nicht, verstehe ich die Aufregung gar net, dann kann der AG doch die Nächte planen!
    Mit welchem Grund wehrt sie sich denn gegen die Nächte?

    Andererseits, hat sie einen Arbeitsvertrag über Vollzeit und der wurde von beiden Seiten unterschrieben. Der AG kann sie natürlich nicht zwingen einen anderen Vertag zu unterschreiben, nur weil es ihm in den Kram passt.
     
  3. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist nur einvernehmlich möglich. Einen Gesetzestext habe ich auf die Schnelle auch nicht gefunden, aber vielleicht hilft Dir der Link:

    Nicht tarifgebundene Firma will Arbeitsvertrag einseitig ändern Arbeitsrecht frag-einen-anwalt.de

    Sie hat Glück, dass sie anscheinend einen Vertrag hat, der ihr Tagdienst garantiert. In meinen Arbeitsverträgen war nie festgelegt in welcher Abteilung und in welchen Schichten ich zu arbeiten habe, so dass der Arbeitgeber immer die Möglichkeit gehabt hätte, mich zu versetzen.
     
  4. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ich habs jetzt so verstanden:

    Man hätte gerne, dass sie reduziert.
    Möchte sie dies aber nicht, so soll sie 25% Nachtdienst pro Monat machen.
    Korrekt?

    Ob das nun als Druckmittel genutzt wird, oder nicht. Das ist so natürlcich völlig OK (so denn sie nicht tatsächlich einen "Tagdienstvertrag" hat)
     
  5. Bully1959

    Bully1959 Poweruser

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    hallo

    vielen Dank für eure Antworten..

    ihr habt Recht, soweit sind wir jetzt auch..... sie kann sich nicht wehren gegen den Nachtdienst, allerdings hat sie Angst davor, das dann Tag und Nachtdienst pro Monat bunt durcheinandergewürfelt wird, je nach Bedarf.....

    ihre Arbeitszeit einfach reduzieren darf man nicht, allerdings muß sie standhaft bei .... nein... bleiben

    wir suchen noch weiter nach eventuellen Möglichkeiten.....

    wir hoffen auch sehr das wir als Team, mit ihr, sie gemeinsam da gut durch bekommen

    viele Grüsse
    Bully
     
  6. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Solange die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes (und die des Tarifvertrages, falls der davon abweicht) eingehalten werden, ist auch ein "durcheinandergewürfelter" Dienstplan machbar.

    Was genau ist das Problem? Die Kollegin hat offensichtlich einen Vertrag über alle Schichten. Ergo kann sie auch in allen Schichten geplant werden. Wieso hat sie davor Angst?
     
  7. medsonet.1

    medsonet.1 Poweruser

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    Hallo,

    grundsätzlich gilt erst mal das, was im Arbeitsvertrag vereinbart wurde!
    Wenn die Kollegin mit der, vom Arbeitgeber gewünschten Änderung oder Reduzierung nicht einverstanden ist, kann der Arbeitgeber sie nur über den Weg einer "Änderungskündigung" dazu "zwingen".
    Ein Änderungskündigung bedeutet, entweder akzeptiere ich die veränderten Vertragsbedingungen, oder das Arbeitsverhältnis wird komplett beendet.

    Sofern der Arbeitsgeber diesen Weg wählt, sollte man dies erstmal "unter Vorbehalt" annehmen. Man hat dann nämlich die Möglichkeit, ohne Verlust des Arbeitsplatzes, diese Änderungskündigung über das Arbeitsgericht anzufechten.

    Gruß

    medsonet.1
     
  8. Bully1959

    Bully1959 Poweruser

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    hallo

    @ Claudia, also ich kenne Bereitschaftsdienste neben den normalen Tagdiensten nebenher, aus der Ambulanz....
    als junger Mensch habe ich darüber gegrinst, heute würde ich sagen, den Stress brauche ich nicht mehr

    jetzt stell dir vor, du machst in einem Monat bunt durcheinander irgendwelche Tag- und Nachtdienste ohne System
    also da wäre ich auch nicht scharf drauf .....

    @ medsonet.1 vielen dank für die Antwort, wir werden notfalls daran denken

    viele Grüsse
    Bully
     
  9. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Wenn im Arbeitsvertrag alle Schichten vereinbart wurden, darf der Arbeitgeber den Arbeitnehmer in all diesen Schichten planen. So lautet der Deal. Ob der Arbeitnehmer die Schichten "braucht", steht hier nicht zur Debatte - die Patienten oder Bewohner müssen auch in der Nacht betreut werden.

    Wenn ich das richtig sehe, sagt der AG: Die Kollegin ist jung, sie hat einen Vollzeitvertrag im Drei-Schicht-Dienst, also muss sie wie fast alle einige Nachtdienst ableisten. (25% sind vier bis fünf Nächte im Monat, das ist nicht zu viel verlangt).

    Arbeitnehmerin sagt, sie will aber keine Nachtdienste machen (wünscht also im Grunde genommen von sich aus eine Verträgsänderung, dahingehend, dass sie nur die Tagschichten macht.)

    Arbeitgeber sagt: Dann fehlt uns aber jemand im Nachtdienst. Wenn Du auf 75% reduzieren würdest, könnten wir dies mit der Vertragsänderung verbinden (und dann eine 25%-Kraft als Dauernachtwache einstellen o.ä.).

    Arbeitnehmerin sagt, sie will aber weiter voll arbeiten. Gut, sagt AG, aber dann arbeite bitte so, wie wir es ausgemacht hatten.

    Gibt eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Was im Vertrag steht, gilt. Nachtdienst zu leisten ist in der stationären Pflege selbstverständlich.

    Habt ihr für gewöhnlich so "durcheinandergewürfelte" Dienste, oder woher stammt die Befürchtung Deiner Kollegin?
     
  10. Bully1959

    Bully1959 Poweruser

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    hallo

    kleines Mißverständnis, wir haben als Tagschicht überhaupt keine Nachtdienste, wir haben feste Nachtwachen, aber da gibt es mit krank usw immer Engpässe....

    dann kann es dir passieren, das du z.B. Frei/Sa/So Nachtschicht machst, Dienstag wieder geplanten Frühdienst, den Rest der Woche auch, WE frei,
    Montag geplanten Spätdienst und Die/MIT/Do wieder Nachtdienst

    ist jetzt nur mal ein Durcheinander Beispiel

    eigentlich arbeiten bei uns die Nachtwachen 8 Nächte am Stück

    vielleicht liegt es heut am Alter, mit nicht mal 30 Jahren hätte ich vielleicht auch kein Problem, aber heute finde ich Tag und Nachtdienst ohne System durcheinandergewürfelt stressig

    aber wenn ihr denkt das ist noch relativ normal, muß ich es vielleicht nochmal überdenken

    viele Grüsse
    Bully
     
  11. joe64

    joe64 Senior-Mitglied

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    Hallo Bully,
    das was du beschreibst klingt nach ganz normalem Dienstplan in Abhängigkeit von der Anzahl der Pflegekräfte...
    Bei uns machen die Vollkräfte vier Nächte (mindestens)im Monat, wenn möglich mit größerem zeitlichen Abstand, nur manchmal (Urlaubszeit z.B. der Dauernachtwachen)geht es eben net.
    Anstrengend ist es, das stellt keiner in Frage.
    Acht Nächte am Stück ist bei uns veboten...maximal dürfen vier Nächte am Stück geplant werden, auch bei den Dauernachtwachen (die haben aber Teilzeitverträge)
    LG
    joe
     
  12. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wie du arbeitest ist bei dem Problem net relevant. Schau mal in deinen Arbeitsvertrag zu welchen Konditionen du eingestellt wurdest. Wenn du da eine Klausel findest, dass du keinen Nachtdienst arbeiten musst, dann brauchst dies auch net. Steht da nix zu... ja dann musst ggf. in den sauren Apfel beißen.

    Es fällt immer wieder auf, dass manche recht blauäugig sind, wenn es um Verträge geht. Wer also keinen Nachtdienst leisten kann- aus welchen Gründen auch immer- muss dies in seinen Vertrag aufnehmen lassen um unliebsamen Überraschungen zu entgehen.

    Elisabeth

    PS Gib mal in die Suchfunktion des Forums: "Nachtdienst Arbeitsvertrag" ein. Da gibt es schon zig Threads zu dem Thema.
     
  13. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    @Bully: Was steht in Deinem Arbeitsvertrag zur Schichtenregelung? (Der wird nicht groß von dem Deiner Kollegin abweichen.) Sind da die Nachtdienste explizit ausgenommen?

    Bei mir steht "Drei-Schicht-Dienst" drin (und ich kenne keinen Arbeitgeber mehr, der sich diese Möglichkeit nicht offen hält).

    Ich finde einige wenige Nächte, notfalls zweimal im Monat, weniger anstrengend als einen langen Block (aber das ist Geschmackssache). In Deinem Beispiel würde mich nur das erste sehr kurze Frei nach dem Nachtdienst stören - aber ich denke, das lässt sich auch anders regeln.

    Welches System würdest Du Dir wünschen, wenn Du alle drei Schichten arbeiten müsstest?
     
  14. Bully1959

    Bully1959 Poweruser

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    hallo

    ihr habt recht im Vertrag steht nicht "Tagdienst" extra drin, also bei meiner Kollegin wahrscheinlich auch nicht....

    wenn schon 3 Schicht System, dann schön geordnet hintereinander, planbar,

    1 Woche Früh, 1 Woche Spät und von mir aus 1 Woche Nacht

    aber ich persönlich würde das heute nicht mehr machen, vor 20 Jahren..... ja

    wir mußten in der Ambulanz 6-8 Nächte Bereitschaft nebenbei machen

    mit 25 habe ich gegrinst, ab 30 habe ich gesagt " na ja den Tag nach der bereitschaft bin ich schon müd, bei maximal 2-4 Std Schlaf durchschnittlich

    ab 40 ging ich schon mal 2-3 Tage schwanger damit, kam mit den Wochentagen durcheinander, vor allem wenn wir durchgerödelt hatten....

    heute ..... nein .... danke .... muß ich nicht mehr haben

    viele Grüsse
    Bully
     
  15. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Niemand bestreitet, dass Schichtdienst anstrengend ist. Aber auch wenn Du keine Nachtdienste haben möchtest, wirst Du mir doch hoffentlich darin zustimmen, dass Deine Bewohner die brauchen. Also, irgendjemand muss sie machen - und in Deinem Vertrag hast Du zugestimmt, dass Du das bist. Wenigstens ab und zu.

    Deiner Kollegin wird's ebenso gehen und daher gibt es am Vorschlag des AG nichts auszusetzen.

    Übrigens haben wir bei uns jetzt diese Vorwärts-Routier-Dienste eingeführt, sprich: jeweils mehrere Dienste hintereinander Früh-Spät-Nacht. Wie von Dir vorgeschlagen. Gab unter den Beschäftigten einen Riesenaufstand wegen der "familienunfreundlichen" Arbeitszeiten. Das heißt nämlich auch, dass Du keine Wünsche mehr wie "bitte jeden Mittwoch früh, da habe ich abends Chorprobe" äußern kann, oder dass Du Freitag-Samstag-Sonntag mit Spätdienst eingeteilt bist. Während Du vorher immer einen freien Nachmittag am Wochenende hattest.

    Die Wogen haben sich wieder geglättet, als bekanntgegeben wurde, dass freiwilliger Diensttausch der Kollegen untereinander weiterhin möglich sind, auch wenn dann der Rhythmus durcheinanderkommt.
     
  16. Bully1959

    Bully1959 Poweruser

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    hallo
    @ Claudia, ich habe noch nie im Drei-Schicht System gearbeitet, bei 21 Jahren in der Ambulanz, ganz klar und vorher habe ich einige Jahre in der Psychiatrie gearbeitet, da gab`s feste Dauernachtwachen....

    wir konnten uns Geld zusätzlich verdienen, mit Früh- Nacht- Spätschicht...

    in jungen Jahren wie bereits gesagt .... kein Problem

    aber eigentlich braucht der Mensch nun mal einen Rhytmus, denn sonst kann man sich nicht daran gewöhnen und nach einiger Zeit Dienste durcheinander, gibt es Probleme

    natürlich ist es keine Frage, Nachtdienste sind nötig und natürlich kann der AG es verlangen.......
    es klingt so vorwurfsvoll von dir, als ob ich rum memme, wenn ich keine Nachtdienste möchte....

    im Vertrag steht nix von eventuellen Nachtdiensten, gesprochen wurde auch nur über den Tagdienst, aber natürlich kann ich im Nachtdienst eingesetzt werden, wenn es brennt......

    ich bin auch eigentlich die Letzte die nicht pro Patienten/Bewohner arbeitet, bzw. pro AG wenn es denn brennt und dies oder jenes JETZT nötig ist......
    wenn ich mir aber ausrechnen kann, das Tag- und Nachtschichten bunt durcheinander geworfen werden und ich dann jetzt schon weiß, wie es mir irgendwann geht....... nämlich Sch.......
    warum soll ich dann nicht versuchen daran vorbei zu kommen......

    sollen sie doch eine fehlende Nachtwache einstellen........

    ich meine das nicht memmig und Gott weiß wie schlimm.....
    ich bin relativ kampferprobt, aber ich weiß das diese junge Kollegin da nicht mit klar kommen wird und sie kann nicht ..... nein ..... sagen

    viele Grüsse
    Bully
     
  17. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wollen sie ja. Aber deine Kollegin blockiert den Stellenanteil.

    Meines Erachtens kann der AG auch kündigen, wenn der AN den Vertrag net einhalten mag. Denn: im Vertrag steht nix von "nur Tagdienst".

    Nein sagen hat seine Grenzen. Man muss immer auch mit den Konsequenzen leben wollen.
    Und so wie ich dich verstanden habe, muss deine Kollegin sich entscheiden zwischen: gehen oder 25% Nachtdienst. Das 75% Angebot ist ein Entgegenkommen des AG. Das sollte man net vergessen. Und man muss wissen, dass ein Kampf net immer mit den eigenen Siegvorstellungen ausgeht.

    Das Zauberwort in dieser Situation fängt auch mit "K" an... net Kampf sondern Kompromiss. Und der kann durchaus so aussehen, dass man die geforderten Nächte nach einer festgelegten Vorgabe absolvieren will.

    Elisabeth
     
  18. Bully1959

    Bully1959 Poweruser

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    hallo

    @ Elisabeth natürlich hast du Recht, die Kollegin wird notfalls den Kompromiss eingehen müssen.....

    was ich nicht verstehe, wenn sie 25% Nachtwache machen soll, was getrennt von unserem Personalschlüssel läuft, dann können die doch auch eine Nachtwache einstellen zu 25 %

    denn sie begründen damit, wenn sie 25% in die Nachtwache geht, wird bei uns die 25% Stelle neu besetzt

    viele Grüsse
    Bully
     
  19. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Das hatte ich so jetzt net verstanden. Ist wirklich ungewöhnlich.

    Elisabeth
     
  20. Bully1959

    Bully1959 Poweruser

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    hallo

    hatte ich auch noch nicht so erklärt.....

    das ist ja für mich der Witz dabei, warum....

    angeblich damit wir mehr Köpfe haben, aber verstehen tu ich das dann trotzdem nicht....
    ich hatte schon den dumpfen Verdacht ob es der Leitung um die Anzahl der Untergebenen geht, danach richtet sich ja auch häufig das Gehalt

    viele Grüsse
    Bully
     
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