Zusammenarbeit (Schlucktherapeuten) Logopäden mit Pflege?

pflegeschüler1988

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Hallo! Ich beginne am Mittwoch auf einer neurologischen Station meinen 3. Einsatz. Wir hatten diese Woche in der Schule das Thema Schluckstörungen, sehr interessant! Wie läuft die Zusammenarbeit von Schlucktherapeuten mit der Pflege auf den Stationen ab? Welche Rolle übernimmt die PP am Patient mit Schluckstörungen?
 

stefan1981

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Hi,

bei uns ist das ein gegenseitiges Wechselspiel.

Teilweise stellen wir bei Patienten die neu aufgenommen wurden eine Schluckstörung fest und sagen der Logopädie bzw. dem Doktor bescheid das er einen Konsilschein ausfüllt. Dann macht die Logopädie ihr spezielles Aufbautraining und sagt uns dann bescheid inwiefern die Nahrungsaufnahme möglich ist und wir richten uns danach...

Das wars im groben.....

mfg Stefan
 

Peanut

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Hallöchen!! :P
Bei uns läuft das Hand in Hand! Meistens führen wir als Pflegepersonal die ersten Schluckversuche mit dem Patienten durch, und geben dann den Ergotherapeuten ein Feedback. Diese führen dann meistens die weiteren Schluckversuche durch! Unsere Ärzte erhalten natürlich auch ein Feedback über positive oder negative Schluckversuche!! :emba:
Logopäden beziehen wir meistens auch relativ schnell mit ein, häufig am 2./3. Tag nach Aufnahme!! Ist ja auch sehr wichtig!!
Viel Spaß in deinem Einsatz... :mrgreen:
Gruß Peanut
 

Coco206

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Habe meinen Stationseinsatz momentan auch auf einer neurologischen Station.
Die Zusammenarbeit mit den Logopäden ist sehr eng, läuft auch richtig gut. Genuaso mit den Ergo- und Physiotherapeuten.
Bisher habe ich jeden Tag die Logopäden gesehen, wie sie sich um ihre Patienten gekümmert haben.
An einem Tag in der Woche ist auch immer Besprechung der einzelnen Disziplinen untereinander: Ärzte, Pflegekräfte, Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten. Da wird zu jedem Patient die Therapie besprochen, somit wird auch jeder auf den neuesten Stand gebracht.
 

nebukadnezar

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Tach auch,

ja die Zusammenarbeit ist unheimlich wichtig für den Patienten, das kannst Du glauben.

Bei uns war es so, dass nach der Diagnose das Konsil geschrieben wurde und schon tanzten sämtliche Therapeuten an. Die haben sich die Sache angeschaut und im Falle von Schluckstörungen mit einer Pflegekraft erste Schluckversuche durchgeführt. Dann gaben sie uns "Hausaufgaben" auf das mit dem Patienten immer wieder zu trainieren wenn sie nicht gerade auf Station waren. Das ist auch keine große Sache Schlucktraining immer wieder mal in dem Tagesablauf und der Schicht mit einzubauen.
Lt. den Logopäden haben diese Patienten schneller Fortschritte gemacht als Patienten die nur von Logopäden betreut wurden.

Ich fand es Klasse, dass dieses Zusammenspiel so gut geklappt hat.

Schöne Grüße
Nebukadnezar:mrgreen:
 

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