- Registriert
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- Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
- Akt. Einsatzbereich
- Intensivüberwachung
Zur Wundreinigung reicht meist warmes WasserBei chronischen Wunden, die nicht infiziert sind, gelten fast alle antiseptischen Farbstoffe als obsolet
STUTTGART (ars). Zur Reinigung von Wunden wurden lange Zeit viele antiseptische Farbstoffe genutzt. Heute gelten fast alle als obsolet, etwa weil sich herausgestellt hat, daß viele davon Zellen schädigen. Auch Ringer- oder Polyhexanid- Lösungen zum Auswaschen einer nicht infizierten chronischen Wunde sind nicht nötig - am besten eignet sich Duschen der Wunde mit warmem Leitungswasser.
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Es gibt nur zwei Ausnahmen, wie Dr. Dorothee Dill-Müller von der Universität Homburg bei einem Workshop des Unternehmens Urgo in Stuttgart berichtete: Bei frischen, verschmutzten Wunden ist das Auftragen von PVP-Jod angezeigt, das kaum brennt.
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Eine Pilotstudie des Wundzentrums in Tübingen hat ergeben, daß sich mit dieser einfach handhabbaren Maßnahme eine Kontamination ebenso sicher vermeiden läßt wie mit den industriell hergestellten Lösungen: Tendentiell blieben mit klarem Wasser sogar eher weniger Keime in der Wunde zurück.
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Zur Wundreinigung reicht meist warmes Wasser
Und wir wundern uns, dass die Ärzte auf das Ausduschen schwören. Wer hat denn nun recht? Sellmer et. all oder die oben angeführten Experten?
Elisabeth

