Zukunft: Personalschlüssel auf Intensivstationen

Dieses Thema im Forum "Intensiv- und Anästhesiepflege" wurde erstellt von novalgin, 07.01.2015.

  1. novalgin

    novalgin Junior-Mitglied

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    Hi

    Über die Zukunft der Personalbemessung im Bereich der Krankenpflege gibts ja vor allem schlechte Prognosen alla allein für 20/30 Patienten plus Hilfspersonal. Ist ja in vielen, va. privaten Krankenhäusern und der Altenpflege sowiso schon Ist-Zustand. Meine Erkenntniss daraus ist: entweder den Beruf wechseln oder mich in Bereiche zu begeben, in denen das so nicht zutreffen kann.

    Daher meine Frage, ob die Begrenzung von max. 2-3 Patienten pro examiniete PP für Intensivpflichtige Patienten aufrechterhalten wird. Gibt es dazu Prognosen, was sind eure Einschätzungen?
     
  2. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Ich finde schon 3 Patienten und zeitweise auch 2 Patienten auf einer Intensivstation zu viel. Es kommt allerdings darauf an welcher Fachbereich und auch groß das Krankenhaus ist. Mittlerweile wird aber auch schon die 1:4 in der Nacht und am WE erreicht, was u. U. je nach Aufwand (delirant, Rea oder andere Notsituationen) absolut nicht mehr leistbar ist. Es kann dann nämlich auch sein, dass ein 1:1 4 erfahrene Fachkräfte beschäftigt, wenn z.B. eine Rea läuft oder eine Not- OP im Zimmer stattfindet oder Sonstiges. Dies kann zum richtigen Problem werden, wenn dann auch noch eine ECMO zum Einsatz kommt und die Besetzung eh auch vom OP/Anästhesiepersonal knapp bemessen ist. Dies bedeutet, dass dann auch die Intensivpflegekraft, die Rolle des OP- Personals und Anästhesie- Personals übernimmt. Ist unterschiedlich.
     
  3. HBR

    HBR Junior-Mitglied

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    Ich befürchte auch, dass der Pflegeschlüssel in Zukunft nicht wirklich besser wird. Eine 1:4 Besetzung (zu mindestens im ND oder am WE) ist auch bei uns teilweise schon normal. Es kommt dann ja auch nicht nur auf die Betreuung der eigenen Patienten an sondern auf die Versorgung der gesamten Sation. D.h. in Notsituationen fehlen einfach die Leute. Das wird in Zukunft noch schlimmer.

    Gruß
    Heike
     
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