Zu viele Gedanken machen über die Ausbildung...

Dieses Thema im Forum "Rund um die Abschlussprüfung (Examen)" wurde erstellt von Traumtänzerin, 06.09.2008.

  1. Traumtänzerin

    Traumtänzerin Senior-Mitglied

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    Hi Leute,

    ich bin Lernschwester im 3. Lehrjahr und mache in knapp 6Monaten mein Examen.
    Ich mach mir schrecklich viele Gedanken über die Ausbildung, ob ich es schaffe. Ich bin kein Prüfungsmensch, überhaupt nicht! Wie werde ich die Angst bloß los?

    Ich bin nicht schlecht in der Ausbildung. Schriftlich 1,5 und Praktisch 1,2, haben gestern eine Klausur über Infusion/Transfusion, Injektion und Prä-/Postoperative Pflege geschrieben. Leider habe ich das komplett falsche gelernt... Warum auch immer. Es war ein komplettes Fallbeispiel und ich habe viele sachen vergessen , leider! Ich mach mir jetzt echt´n Kopf. ich weiß auch nicht warum ich soviel vergessen konnte, ich mach es ja ständig in der Praxis...
    Ich bin ein 100%ger Mensch. Mache ich mir zuviele Gedanken?Oder bin ich einfach zu streng mit mir?

    Liebe Grüße Ine
     
  2. Bluestar

    Bluestar Poweruser

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  3. Oberschwester F.

    Oberschwester F. Junior-Mitglied

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    Hi Traumtänzerin!
    Ich hab gerade erst angefangen, hab aber jetzt schon manchmal solche Gedanken, was Probezeit u.ä. angeht.
    Ok, du bist kein Prüfungsmensch, aber du sagst selbst, dass du gut bist in der Ausbildung, also wird es auch beim Examen mit der richtiegn Vorbereitung klappen. Aufregung wird immer dabei bleiben - und wenn die nicht wäre, wäre auch was falsch. Geht ja schließlich um deine Zukunft. So ein Patzer wie in der letzten Klausur kann jedem mal passieren. Also mach dir bitte wirklich nich so'n Kopf.

    Wahrscheinlich bist du schon sehr vom Perfektionismus geprägt *g* und JA, auch zu streng zu dir selbst! Hab vor kurzem erst nen Artikel mit der Überschrift "Sei einfach mal ganz unperfekt" gelesen. Also umso mehr d dir selbst Druck machst und wirklich 100% bringen willst, umso öfter geht dann vielleicht auch mal was schief oder du bist am Ende, weil du's garnicht verstehen kannst, wieso du mal nich 100% geschafft hast. Also versuch dich aufs Wesentliche zu konzentrieren und dich nich selbst verrückt zu machen, wenn mal eine Klausur schief geht. Prüfungsangst kann man wahrscheinlich nur schwer beseitigen, aber mir gehts so..umso besser ich mich vorbereitet fühle, desto besser und ruhiger gehe ich auch an die Sache ran. Nichts is schlimmer, als sich in den letzten Minuten noch verrückt machen zu lassen oder sich irgendwas einzuhämmern. Bereite dich gut vor und bei den Noten die du bisher hast, wirst du das auch packen!
     
  4. Maddinho

    Maddinho Senior-Mitglied

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    Ich persönlich sag mir immer: "Fehler sind wichtige Orientierungspunkte".
    Ansonsten bist du doch im Schnitt sehr gut und solltest demnach wissen was du kannst.

    Auch ich möchte hierbei nochmal betonen, dass eine gewiise Nervosität oder Anspannung hinsichtlich des Examens nicht verkehrt ist.
    Du solltest dir selbst sagen, dass du zwar keine Angst davor hast, dafür ebent eine gehörige Portion Respekt! Angst klingt immer so negativ in diesem Zusammenhang ;)

    Und zu deiner Frage: Ja du machst dir zuviele Gedanken! Wie gesagt: Du müsstest wissen, dass du was drauf hast und wirst das schon schaukeln :-)
     
  5. cosmopolitan

    cosmopolitan Junior-Mitglied

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    Mir gin es vor ca. einem Jahr ähnlich.
    Ich habe im März Examen gemacht und ich war vorher auch völlig panisch, weil ich nicht wusste, wo ich mit dem Lernen anfangen sollte. Dann kam noch dazu, dass ich auf meiner Examensstation keine Praxisanleitung geschweige denn Prüfungsvorbereitung hatte...

    Im Nachhinein kann ich darüber nur lachen. Das Examen war wirklich nicht so schlimm.

    In der praktischen Prüfung machst du im Grunde nur das, was du jeden Tag auf Station tust, auch wenn man sich als Schüler gerne auf die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis beruft. Die Schule weiß aber um diese Diskrepanz und es erwartet keiner von dir, dass du alles perfekt machst. Man kann in der Praxis auch einer 1 bekommen, wenn man einen Insulinpen recappt *g
    Und um in diesem Teil durchzufallen, musst du wirklich schon fast jemanden umbringen...

    Die schriftlichen Prüfungen fand ich auch gut machbar. Ich habe irrsinnig viel dafür gelernt, gerade weil ja auch so viel Themengebiete abgefragt werden. Aber im Endeffekt kamen wenig fachliche fragen dran, eher grundpflegerische Sachen (was beachten sie, wenn sie einem Pat. die Haare waschen oder die Nägel schneiden?) und ganz viele "Laberfragen" (z.B. Welche Ratschläge können sie pflegenden Angehörigen zum Thema Entspannungsmaßnahmen geben?). Ich habe mich hinterher wirklich gefragt, wozu ich soviel gelernt habe...

    In den mündlichen Prüfungen wurde sher viel Fachliches abgefragt. Da die Themen vorher aber ganz klar eingegrenzt und wiederholtwurden, konnte man sich gezielt vorbereiten.

    Fazit: du hast wahrscheinlich die ganze Ausbildung über viel gelernt und ganz viel Wissen angehäuft, das wirst du spätestens dann merken, wenn du mit dem Lernen anfängst. Und jemand der so gute Durchschnittsnoten hat, fällt definitiv NICHT durch!
     
  6. Steffi1984

    Steffi1984 Poweruser

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    Hi cosmopolitan,

    also das mit Insulinpen recappen, da musst D u schon gute Lehrer gehabt haben, die dir dann noch eine eins geben. Und das die Fragen eingegrenzt werden ist nicht überall so. Genauso habe ich ein paar im Kurs unter mir mitbekommen die im prakt. durchgefallen sind-und haben keinen fast umgebracht!
     
  7. 2525

    2525 Newbie

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    Moin,

    ich hab mein examen im juli gemacht und kann nur sagen das es mir geholfen hat mich ein bischen abzulenken von dem ganzen Stress.
    Ich hatte nähmlich auch das problem mit mir selbst das ich die 2 jahre vorher praktisch nur am lernen war und mich dabei praktisch aufgebraucht habe.
    DFas letzte halbe Jahr hab ichs dann ganz ruhig angehen lassen und auch mal fünf grade sein lassen, weil:
    im prinzip fällt einem ja nach den drei jahren ausbildung immer zu jedem Fallbeispiel eine echte situation ein (war zumindest bei mir so) und daran konnte ich dann immer das meiste ableiten.
    Und im endeffekt glaubt man meist gar nicht wieviel einem dann doch noch einfällt wenns dann im Examen sitzt (zumindest wenn man ein bischen due jahre vorher aufgepasst hat was ja bei dir der fall ist.

    Wahrscheinlich beruhogt dich das auch nicht hätte mich auch nicht beruhigt; hatte auch im Examen tachykarde Rhytmusstörungen und hab es trotzdem ziemlich gut bestanden.

    Gönn dir einfach mal ne auszeit und schon deine Kräfte.
     
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