Zentralvenöse Sättigung falsch hoch

Dieses Thema im Forum "Intensiv- und Anästhesiepflege" wurde erstellt von bussi-jaz, 15.06.2013.

  1. bussi-jaz

    bussi-jaz Stammgast

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    Hey ihr Lieben, haben letzte Woche im Fachkursunterricht gelernt, dass die zentralvenöse Sättigung im Rahmen einer Sepsis falsch hoch sein könne,weiß aber leider nicht mehr wieso.Könnt ihr mir das nochmal erklären? vielen Dank!
     
  2. Dirk Jahnke

    Dirk Jahnke Poweruser

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    Moin bussi-jaz

    Falsch hoch - geht ja irgendwie nicht - Wert ist Wert. Ist ja schliesslich kein Messfehler :-)
    Deutlich über 70 % im Rahmen des septischen Schocks schon.

    Peripherie geht auf , Arterio-venöse Shunts öffnen sich. Sauerstoffreiches Blut nimmt die Abkürzung zum rechten Herz ohne die peripheren Zellen mit O2 zu versorgen. Peripherer O2 Mangel - Laktatazidose , SVR niedrig, HZV hoch , RR niedrig , HF hoch - septischer Schock
     
  3. bussi-jaz

    bussi-jaz Stammgast

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    Danke! Mit dem " falsch" meinte ich nur quasi nicht als Zeichen des Volumenstatus verwertbar....hab mich unglücklich ausgedrückt.Aber ich versteh auch nicht warum und wie sich diese shunts bilden....es steht in meinen Büchern auch nur ,dass es so ist aber ist das dann mit dem Euler-Liljestrand-Mechanismus gleichzusetzen?und woeso geht die aperipherie auf wenn ch hochdosiert Katecholamine laufen habe?
     
  4. Dirk Jahnke

    Dirk Jahnke Poweruser

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    Moin bussi-jaz

    Stichwort ist da wohl Mediatorengewitter. Diese im Rahmen der Sirs/Sepsis freigesetzten Botenstoffe wirken auf die Rezeptoren.
    Führen ja auch zum Membranleck , Kardiomyopathie ...

    Katecholamine kommen ja erst bei Hypotension zum Einsatz und wirken halt nicht mehr so an den Rezeptoren. An erster Stelle steht ja auch meist die Volumentherapie.

    Leitlinien
     
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